Ist der Mundschutz ein Problem?

So lautete ein Beitrag der Juni-Ausgabe von altenpflege-online.net. Dort wurden verschiedene in der Pflege Tätige und eine Bewohnerin zu ihren Meinungen zum Mund-Nasen-Schutz gefragt.

Ich gebe zu dass sich meine Meinung dazu geändert hat. Dass es einen großen Einfluss auf die Ausbreitung des Virus hat, konnte man ja sehen, als Länder, die nicht so strikt darauf achteten, wie die USA oder Großbrittanien, beides Länder die wissenschaftlich und medizinisch zu den weltweit führenden Ländern zählen. Jetzt gehören sie zu den Ländern mit der Größten Anzahl Covid-19-Erkrankten und daran Verstorbenen Menschen.

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Nein! Das ist für dich!

Frühstück unten im Speisesaal bietet immer wieder neuen „Stoff“ für den Blog! 😉

Erst war ich alleine an meinem Tisch. Frau M. war schon fertig. Ihr begegnete ich bereits am Aufzug. Ich stieg ein, um zum Speisesaal zu fahren. Sie war schon fertig und kam zurück, stieg aus.

Frau B. kommt überhaupt nur noch selten nach unten in den Speisesaal.

Herr H. kommt nur zum Mittagessen runter.

Bei den Damen B. und F. war noch eingedeckt, Zeichen dafür, dass sie noch nicht unten gewesen waren.

Ich war gerade dabei, mein Brot zu schmieren, als ich Frau F. kommen sah. Die Hauswirtschafterin sah das auch und kümmerte sich um sie, fragte sie nach ihren Wünschen und belud dann entsprechend ihren Teller. Ich kümmerte mich schon mal um ihren Kaffee (2 Zucker und Milch).

Frau F. kann nur noch sehr wenig sehen. Da sie aber gerne selbstständig ist, ersetzen ihr die Finger die Augen und sie fasst gerne alles an nach dem Motto: „Wer nicht sehen kann, muss fühlen!“ Sie tatscht dann auch auf den ganzen Speisen (Brot, Marmelade, Käse, Aufschnitt) herum und das geht bei Lebensmitteln nun gar nicht! Hygiene!

pixabay.com – (c)Clker-Free-Vector-Images

Und die Sache mit „Getränke eingießen“ hat schon des Öfteren für Überschwemmungen gesorgt!

Als sie dann mit einem reichhaltig bestückten Teller ankam, fragte ich sie: „Möchten Sie kein Frühstücksei?“ Das fehlte nämlich.

Erst antwortete sie mit „Nein“, doch ich sah, dass sie mich überhaupt nicht verstanden hatte. Ich nahm mein Ei, zeigte es ihr und gab es ihr dann in die Hand. Es war noch warm.

„Oh, ein Ei! …
Wo gibt es die denn?“

„Vorne am Buffet!“, sagte ich, „Soll ich Ihnen eines holen?“

„Nein! Ich hole es mir selber!“,antwortete sie und war schon weg.

Sie fand die Eier tatsächlich ziemlich flink und kam stolz zurück.

„Und? Haben sie die Eier gefunden?“, fragte ich.

„Ja!“, sagte sie und zeigte mir stolz 2 Eier. Eins gab sie mir. „Das ist für dich!“, meinte sie glücklich.

Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Wer arbeitet im Altenheim?

ursprünglich veröffentlicht Mai 31, 2014

Jetzt blogge ich schon seit gut drei Wochen aus dem Heim. Da ist es wirklich an der Zeit, mal etwas über die fleißigen Hände hier zu berichten.

Aus welchen Fachrichtungen setzt sich das Beschäftigtenteam hier im Haus zusammen? Wer arbeitet im Altenheim?

Es gibt:

  • Dipl.-Sozialpädagogen
  • Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Altenpfleger
  • Altenpflegehelfer
  • Krankenpfleger
  • Krankenpflegehelfer
  • Hauswirtschafter
  • Hauswirtschaftshelfer
  • Köche
  • Hausmeister / Haustechniker
  • Ernährungsberater
  • Dipl.-Psychologe
  • Diakone
  • Ergotherapeuten
  • Logotherapeuten
  • Physiotherapeuten
  • Osteopathen

Die vier Letztgenannten gehören dem Interdisziplinären Therapiezentrum an, das dem Haus angegliedert ist; eine Win-win-Situation.

Hinzu kommen etliche Auszubildende, Praktikanten, ehrenamtliche Helfer und ein Bufdi.

Das klingt nach einem großen, personellen Stab. Doch es ist hier nicht anders, als anderenorts. Personal ist teuer und daher ist die Personaldichte knapp. Doch die Menschen, die hier arbeiten, sind mit ganzem Einsatz und viel Engagement bei der Sache. Sie sorgen dafür, dass sich die Bewohner wohl fühlen können.

Wer arbeitet im Altenheim?

zuerst erschienen

Jetzt blogge ich schon seit gut drei Wochen aus dem Heim. Da ist es wirklich an der Zeit, mal etwas über die fleißigen Hände hier zu berichten.

Aus welchen Fachrichtungen setzt sich das Beschäftigtenteam hier im Haus zusammen? Wer arbeitet im Altenheim?

Es gibt:

  • Dipl.-Sozialpädagogen
  • Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Altenpfleger
  • Altenpflegehelfer
  • Krankenpfleger
  • Krankenpflegehelfer
  • Hauswirtschafter
  • Hauswirtschaftshelfer
  • Köche
  • Hausmeister / Haustechniker
  • Ernährungsberater
  • Dipl.-Psychologe
  • Diakone
  • Ergotherapeuten
  • Logotherapeuten
  • Physiotherapeuten
  • Osteopathen

Die vier Letztgenannten gehören dem Interdisziplinären Therapiezentrum an, das dem Haus angegliedert ist; eine Win-win-Situation.

Hinzu kommen etliche Auszubildende, Praktikanten, ehrenamtliche Helfer und ein Bufdi.

Das klingt nach einem großen, personellen Stab. Doch es ist hier nicht anders, als anderenorts. Personal ist teuer und daher ist die Personaldichte knapp. Doch die Menschen, die hier arbeiten, sind mit ganzem Einsatz und viel Engagement bei der Sache. Sie sorgen dafür, dass sich die Bewohner wohl fühlen können.

Care Slam – Der Prozess

„Der Prozess“ angeklagt sitzt Marcus Jogerst- Ratzka auf der CareSlam- Bühne und versucht sich zu verteidigen, doch gegen die Übermacht „der Macht“ ist er machtlos. Eine humane Pflege zu ermöglichen bedeutet auf menschliche Gefühle einzugehen, diese Vorgehensweise kann „die Macht“ nicht akzeptieren und wird Jogerst-Ratzka das Hemd ausziehen.

 

Feste Anstellung oder Leiharbeit?

Am 22.05.2018 stand dieser Artikel in der Süddeutschen Zeitung online. Sind die Arbeitsbedingungen in den Einrichtungen (Krankenhäuser, Pflegeheime) wirklich so katastrophal, dass Pflegekräfte den Einkommensverlust, der damit unweigerlich verbunden ist, in Kauf nehmen?

Noch ist Leiharbeit in der Pflege kein Massenphänomen. Doch in der Pflegebranche wächst die Leiharbeit rapide. Die Alten- und Krankenpfleger arbeiten freiwillig bei Leiharbeitsunternehmen, nicht weil sie sonst nichts anderes bekommen haben.

Die Arbeitsbelastung bei den Einrichtungen nimmt ständig zu. Das hängt unter anderem daran, dass zu wenig Pflegepersonal da ist. Diese Arbeitsverdichtung macht viele Pfleger krank. Noch weniger Arbeitsfähige müssen noch mehr leisten. Das ganze schaukelt sich hoch.

Lesen sie im Artikel der SZ, warum Pflegekräfte in der Leiharbeit den letzten Ausweg sehen.

Das Wort zum Sonntag

Das Wort zum Sonntag gehört heute Sandro Pé (Plett). Er ist ein Altenpfleger, der sich in der Öffentlichkeit für die Pflege einsetzt. Er sieht sich als Sprachrohr der Pflegekraft, spricht mit Politikern, besucht Pflege-Einrichtungen und -Organisationen. Er sagt, er hat noch vieles weitere geplant.

So hat er Mitte/Ende 2017 bei seinem ersten und bis dahin einzigen Arbeitgeber (Stationäre Altenpflegeeinrichtung) gekündigt, um mehr in seinem Beruf kennenzulernen.

Sein Video „Als Gott die Pflegekraft schuf“ erschien im April 2015:

Plötzlich schneite es!

Das muss einfach noch einmal extra erwähnt werden:

Wir saßen beim Konzert des Männerchores und lauschten den Liedern über Christrose, Weihnachtszeit, Schneeglöckchen, Weihnachten, Bethlehem, Schneeflöckchen, Weißröckchen…

Da passierte es! Als ich meinen Blick durch den weihnachtlich geschmückten Speisesaal wandern ließ und durch das Fenster auf die Terrasse schaute, auf den dort stehenden Weihnachtsbaum, konnte ich meinen Augen kaum trauen: dicke Schneeflocken rieselten herab. Erst einzelne, dann immer mehr! Es schneite!

Es war zwar kälter geworden, aber von Schnee bei uns hatten die Wettervorhersagen nichts gesagt. Wir hatten Temperaturen von 1 – 4 °C. Doch wir waren angenehm überrascht, denn der Schnee passte wunderbar zu der weihnachtlichen Stimmung, die sich langsam einstellte.

„Kann das denn mit rechten Dingen zugehen?“, mag so mancher gedacht haben.

Wenn man den Sozialdienst des Gerhard Tersteegen Hauses kennt, weiß man, dass sie sich immer wieder neue Sachen einfallen lassen, um den Bewohnern des Hauses eine Freude zu machen. Sie sind einfach einmalig! Einige von ihnen standen auf dem Balkon des Wohnbereichs 1 und ließen Kunstschnee auf die Terrasse herunter „schneien“!

Wir Bewohner des GTH bedanken uns ganz herzlich bei den Angestellten des Hauses. Egal wo sie eingesetzt werden, ob in der Hauswirtschaft, dem Sozialdienst, der Pflege, der Verwaltung. (Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen!) Ihr setzt euch mit allem Einsatz für uns ein. Dabei habt ihr selber Familie, und Weihnachten ist ein Familienfest. Doch ihr denkt auch an uns, die Bewohner. Durch euch haben wir eine wunderschöne Adventszeit und später ein tolles Weihnachtsfest! Ihr seid einfach spitze!

pixabay.com

 

Schnee selber machen