Ich verstehe nur Bahnhof

Ab und zu fällt der Generationsunerschied zwischen mir und meinen Tischgenossen doch deutlich auf

Das gilt besonders bei Witzen.

Das ist ja auch so bei Fremdsprachen. Man versteht schon lange die Sprache. Doch bis man die Witzte versteht, dauert es noch lange.

Da saßen sie also am Frühstückstisch, meine Tischgenossen Alter 90+ und tuschelten und kicherten.

Es machte mich neugierig. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und fragte worum es denn da ginge. Was sei da so lustig?

Die Damen und Herrn blickten verstohlen auf den Boden. Dem ein oder anderen entwich ein unterdrücktes Lachen.

Die mutigste fasste sich ein Herz: „Wir erinnerten uns an einen alten Witz. Als vorhin sagten, es gebe ein Ei zum Frühstück und kurz darauf fragten, wo denn das Salz sei, dachen wir alle an eine alte Redewendung.

Ein Kuss ohne Schnurrbart ist wie ein Ei ohne Salz.

tatoeba.org

Die anderen kicherten schon wieder.

Den Satz hatte ich tatsächlich noch nie gehört.

„Na ja“ , sagte die Mutige : „Damals trugen viele feine Männer einen Schnurrbart.“

So ändern sich die Zeiten und Moden.

Hr. OX schreibt über seine Zeit als Messdiener – Fortsetzung (07)

„Herr Ox nach den Aufzeichnungen von H. Naebers“

Das sind die letzten Aufzeichnungen von Aktivitäten in der Kirche. Aber die Aufzeichnungen gehen demnächst noch weiter. Keine Sorge!

Veranstaltungen Juli 2022

Hier sind die geplanten Veranstaltungen im Monat Juli des laufenden Jahres 2022. Für andere Beiträge wo ich viel schreiben (und denken muss) bin ich zu geschafft. Die Hitze setzt mir sehr zu.

Beim Frühstück

Die Hauswirtschafterin schiebt den Rollwagen von Tisch zu Tisch und fragt nach den Wünschen der Bewohner. Ihr Ton ist rau aber herzlich. Für „ihre“ Bewohner tut sie alles ihr mögliche.

„Schließlich gehört euch alles hier. Ihr seid meine Arbeitgeber“, sagt sie voller Überzeugung.

Sie geht zum nächsten Tisch und kümmert sich um die gerade eingetroffenen Bewohner:
„Guten Morgen! Wat wollter haben?“

„Haben Sie Brötchen?“, fragt Fr. V.

„Und wat da drauf?“

„Oder ein Stütchen (Milchbrötchen)… haben sie vielleicht auch Stütchen?“, Fr. V. konnte sich nicht recht entscheiden.

Da war sie bei der Hauswirtschafterin an die falsche geraten: „Ja wat denn nu?“
„Dann nehme ich doch eine Scheibe Körnerbrot“, sagte Fr. V. wie aus der Pistole geschossen.
‚Na also, geht doch‘, murmelte die Hauswirtschafterin ganz leise.

Am nächsten Tisch überforderte sie die Bewohner scheinbar, als sie die drei Sorten Brotbelag anbot: „Wollter Marmelade, Käse oder Aufschnitt?“

Antwort: „Ja.“

„Also watennu?“

„Na Salami!“, kam die überraschte Antwort.

So oder so ähnlich ging es von Tisch zu Tisch weiter.

Einzelgänger

Bild von Merio auf Pixabay

Immer wenn ich irgendwo „Neuland“ betrete, sei es ein Schulwechsel, ein Umzug (neues Land, neue Stadt), neues Umfeld in der Freizeit, beruflicher Neuanfang mit neuem Chef|in, neuen Kolleg|innen ist es wie ein neues blankes, leeres Blatt das ich neu gestalten kann.

Einerseits bietet es die Chance, sein Leben frisch und neu zu starten, ohne Altlasten

Andererseits stelle ich fest, dass ich nach einigen Wochen wieder genau da lande, wo ich vorher schon war.

Habe ich also nichts gelernt, wie mir eine feinfühlige Psychologin (ich war vor Jahren mal als Klient bei ihr) sagte?

Oder gehört es einfach zu meiner Persönlichkeit, dass ich die Dinge so schwer nehme?

Eine andere Frau, von der ich viel halte, meinte: „Du hast wirklich schon viel gelernt! Wie du mit deiner MS umgehst, alle Achtung!“

Mit diesen positiven Gedanken kann ich diesen Beitrag nun abschließen!

Hr. OX schreibt über seine Zeit als Messdiener (06)

„Herr Ox nach den Aufzeichnungen von H. Naebers“

Die Dinge ändern sich

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Die Geschichten von Herrn OX…

… stammen aus dem Buch

Daher ergänze ich: „Herr Ox nach den Aufzeichnungen von H. Naebers“.

Es ist interessant, wie ich zu dieser Information kam. Da die Geschichten meines Blogs auch auf Facebook erscheinen, las der Sohn von Herrn H. Naebers Beiträge meines Blogs. Er schrieb mir: „…Herr Ox nahezu wörtlich aus dem Buch meines Vaters Hans Naebers zitiert!“.

Huch! Wenn ich das gewusst hätte…

Ich hoffe, dass ich die Sache so zu ihrer Zufriedenheit gelöst habe, Herr R. Naebers! Ich werde am Wochenende diesen Zusatz auch bei den anderen Beiträgen mit Herrn OX zufügen.

Aber jetzt muss ich erst einmal einen Schlussstrich machen, denn es ist schon spät..

Hr. OX schreibt über seine Zeit als Messdiener (05)

„Herr Ox nach den Aufzeichnungen von H. Naebers“

Hr. OX schreibt von der Schulzeit (04)

„Herr Ox nach den Aufzeichnungen von H. Naebers“