Sitzgymnastik mit den Kindergartenkindern vom Familienzentrum zu St.Martin

Gestern waren wieder die Kindergartenkinder vom Familienzentrum bei uns im Gerhard Tersteegen Haus. Sie machten wieder Sitzgymnastik mit uns. Es kam eine sehr kleine Gruppe von Kindern, denn es grassiert zur Zeit wohl eine Krankheitswelle im Kindergarten.

Zuerst wollten die Kleinen den Bewohnern ihre St.Martins-Fackeln zeigen. Sie bildeten einen kleinen Kreis in der Mitte des großen Kreises, den die Bewohner zur Gymnastik gebildet hatten. Als Erwachsener ist es kaum vorstellbar, dass es gar nicht so einfach ist, einen Kreis zu bilden, bei dem sich die Rücken im Inneren des Kreises sind. Die Erzieherin sagte, das hätten sie noch nie vorher gemacht. Aber es gelang vorzüglich! Auch dass sich der kleine Kreis drehen sollte, klappte! So konnten die Bewohner alle Fackeln bewundern.

Dann sangen die Kinder uns Martinslieder vor. Sankt Martin, Laterne Laterne, Durch die Straßen auf und nieder, sangen sie.

Dann gab es ein bisschen Gymnastik. Riesige Luftballons wurden von den Kindern den Senioren zugeworfen. Die warfen dann zurück. Mal war es ein direkter Zuwurf, mal einer mit Aufprall auf dem Boden.

Als nächste Übung wurden Gymnastikbälle eingesetzt.

Jetzt gab es eine Übung, die die Senioren immer machen. Die Kinder machten fleißig mit.

  • Arme nach oben
  • Arme zur Mitte
  • Arme nach unten
  • Arme zur Mitte
  • Mit Armen und Händen eine Rollbewegung machen
    vorwärts
    rückwärts

 

Zum Schluss waren die Kinder dann noch einmal dran etwas vorzuschlagen. Sie wollten uns etwas vorsingen. Dazu musste man sich bewegen:

 

Es war wiedereinmal ein wunderbares Zusammenwirken der Generationen.

Als Dankeschön und passend zum Martinsfest erhielten alle am Ende einen Weckmann.

 

 

Das Gebiss

Einer meiner ersten Beiträge. Er ist vom 09. Mai 2014 und wurde eben versehentlich gelöscht. 😖

Heute Abend beim Abendbrot passierte mal wieder eine von diesen ungewollt komischen Geschichten, die mich auf die Idee mit dem Blog brachten.

Wer noch dazu in der Lage ist, nimmt die Mahlzeiten unten im Speisesaal ein. Dort stehen 8 Tische an denen jeweils 4 bis 6 Bewohner sitzen. Es gibt eine festgelegte Sitzordnung, so dass man immer mit den selben Leuten an einem Tisch sitzt. Ich habe die Herrschaften an meinem Tisch “Meine Familie” getauft. Tatsächlich entwickelt sich ein solches Gefühl mit der Zeit. Die Damen an meinem Tisch sind zwischen 88 und 95 Jahre alt. Ich drücke den Altersdurchschnitt also kräftig mit meinen 46 Lenzen. 😉

Zwei Frauen sitzen über Eck beieinander und sind irgendwie so etwas wie “Freundinnen”. Sie kichern miteinander, machen Späße, erzählen sich von früher. Heute aber schossen sie den Vogel ab! Frau M. (sie macht das mit Regelmäßigkeit) nahm seelenruhig ihr Gebiss aus dem Mund, während wir anderen speisten! Lautstark unsere entsetzten Reaktionen! Dann aber nahm die “Freundin” ihr Gebiss heraus und sagte: “Ich hab nur eins für oben. Unten die sind noch echt!”

Darauf meinte ich nur: “Wenn ihr die nur mal nicht versehentlich vertauscht!”

Das Gelächter war groß!

Steine für die Verstorbenen

Ich werde einige frühere Beiträge rebloggen. Anfangen will ich heute, passend zu den Novembertagen, mit der Andachtsecke im Garten des GTH mit Gedenksteinen für verstorbene Bewohner des Gerhard Tersteegen Hauses.

Meine Erlebnisse im Altenheim

Seit 2005 gibt es im Haus eine schöne Tradition, eingeführt von der Diplom-Sozialpädagogin und Diakonin Anne Mosel, die viele Jahre hier im Haus tätig war.

Wenn ein Bewohner stirbt, wird sein Name und sein Alter auf ein gerahmtes Blatt geschrieben und dieses im Speisesaal auf eine Anrichte gestellt. Dort kommen mehrmals täglich die Bewohner vorbei, wenn sie den Speisesaal, den Seminarraum oder die Kapelle aufsuchen. Da bleibt der Rahmen eine Zeit lang stehen, bevor wieder Platz für neue gemacht werden muss.

Zudem wird für jeden verstorbenen Bewohner ein Stein mit Name und den Daten von Geburt und Tod angefertigt. Es ist ein Flusskiesel oder Feldkiesel vom Niederrhein. So wird der Verstorbenen auch nach deren Tod gedacht. Die Angehörigen der Verstorbenen können diesen Stein mit nach Hause nehmen.

Mehrmals im Jahr findet in der Kapelle des Hauses eine Trauerfeier für die kürzlich Verstorbenen statt, an der sowohl Bewohner als auch Angehörige…

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Wißmann: „Kultur ist kein Sahnehäubchen“

Menschen mit Demenz soll Würde und Teilhabe im Alltag ermöglicht werden. In folgendem Video spricht Peter Wißmann, Geschäftsführer Demenz Support Stuttgart über dieses Thema:

Am 05.11.2018 veröffentlicht

Kulturelle Angebote eröffnen Menschen Möglichkeiten, um miteinander in Kontakt zu kommen und letztlich Lebensqualität zu empfinden. Dazu sei es nötig, mehr Verrücktes zu wagen jenseits klassischer Betreuungsangebote und alten, demenzbetroffenen Menschen mehr zuzutrauen, so Peter Wißmann, Geschäftsführer Demenz Support Stuttgart im Interview mit der Redaktion.

So war’s (2) – Gala-Dinner 2018

Hier kommen meine persönlichen Aufnahmen vom 4 Gänge Menü:

So war’s – Gala-Dinner 2018

Das Gala-Dinner im Jahr 2018 war ein voller Erfolg! Noch heute Morgen beim Frühstück waren nur Worte des Lobes zu hören. Das gab es bisher noch nie seit ich hier bin (2013).

Sogar Obelix, der sonst immer ein (oder mehrere) Haar/e in der Suppe findet, war rundum zufrieden. Er wollte sogar, dass die überflüssige Soße und Klöße eingefroren werden, um sie später noch einmal essen zu können. Doch das Essen war so köstlich, dass kaum etwas übrig blieb!

Hier ist das Menü:

 

Im Speisesaal unten war festlich eingedeckt:

 

Fotos von (c) M.G.Rzepka