Herzdame

Ich habe immer wieder Bewohner die mir besonders lieb sind. Wir verstehen uns besonders gut. Da spielt es keine Rolle, dass eine große Altersdifferenz herrscht. Die innere Welle schwingt synchron.

Das war damals so mit dem Wurzelsepp, den ich sehr ins ❤️ geschlossen habe.

Mit Herrn R. mit dem ich zusammen Schach ♟♟♟gespielt habe.

Oder mit Frau K. die neben mir am 1. Tisch 🍽🍽 saß, als ich neu hier ins GTH einzog. Wir hatten den gleichen Sinn für Humor. 😂 🤣

Da ist Frau U. mit der ich über Interessantes reden konnte . Wir spielten zusammen Scrabble®. Doch dann wurden ihre Augen so schlecht, dass das nicht mehr klappte. Weil sie nur noch sehr wenig sehen kann (sie ist mittlerweile fast blind) zog sie zu uns ins Tersteegen Haus. Ab und an sehen wir uns. Doch durch Corona eher wenig. Es ist  für mich auch sehr anstrengend, weil ich sehr laut sprechen muss da it sie auch nur annähernd etwas verstehen kann. Es ist schon schwierig, wenn man weder hören noch sehen kann. Da sprechen Berührungen oft mehr als viele Worte. 😊 Aber ein Austausch über interessante Themen ist nicht mehr möglich. 😢

Wochenendrätsel – Alles mit Eis

©Bundesverband für Gedächtnistraining  http://www.bvgt.de

Sankt Martin, Laternen und Kinder

Für mich gehört das irgendwie zusammen. Vor allem die kleineren Kinder aus Kita und Grundschule haben viel Spaß eigene Laternen zu basteln. Sie singen auch gerne die Martinslieder. Was liegt da näher als im Martinszug zu singen und in der Dunkelheit ihre Laternen zu zeigen.

Doch wie so vieles während der Pandemie gibt es im Jahr 2020 kaum Züge.

Also haben sich die Erzieher|innen der Kinder der Kita gleich bei uns um die Ecke gedacht: „Warum nicht den Bewohner|innen des GTH (nämlich uns) stolz ihre Laternen präsentieren?“ Es lief wieder so ab, wie auch beim Gottesdienst von dem ich hier vor einer Woche erzählt habe. 

Die Bewohner|innen des GTH saßen auf Abstand unten im großen Speisesaal. Alle Fenster und Türen waren geöffnet. So wurde die Luft ständig  erneuert. Stoßlüften ist sogar von der Regierung empfohlen.

Leider durfte ich die Kinder nicht fotografieren.  😥

Gottesdienst in Zeiten von Corona

Wegen Corona müssen wir die Abstände auch bei uns im Gerhard Tersteegen Haus einhalten. Das ist auch ein Grund, warum wir nicht mehr unten im großen Speisesaal gemeinsam essen. Das geht nun nur noch in den kleinen Speisesälen auf den jeweiligen Wohnbereichen oder auf den eigenen Zimmern.

Unten im großen Saal  sind mit rotem Klebeband Quadrate mit einem X im Zentrum abgeklebt. Da kann dann pro Quadrat jeweils ein Bewohner mit seinem Rolli oder einem Stuhl Platz nehmen. So hält man die Abstandsregel ein. Wenn die Plätze alle besetzt sind, hat die Hälfte der Bewohner des GTH im großen Speisesaal Platz. Dann werden auch zusätzlich alle Fenster und Türen geöffnet damit ständig frische Luft im Saal ist.

So können wir auch Veranstaltungen sehen. Musik, Akrobaten und vieles mehr. Und eben auch Gottesdienste. Allerdings müssen die Veranstaltungen immer an zwei verschiedenen Tagen noch einmal stattfinden. So finden die Veranstaltungen Wohnbereichsweise statt.

Zum Gottesdienst letzten Montag durften WBx und WBy kommen. Wichtig war auch, dass genügend Leute vom Sozialen Dienst vor Ort waren die Bewohner an ihren Platz brachten, sich um unruhige, verlassen wirkende Bewohner kümmern konnten.

Ich war froh, endlich mal wieder einen Gottesdienst mitfeiern konnte. Das  war schon etwas Anderes als die Fenster-Gottesdienste mit der Pfarrerin draußen auf der Straße und wir an den Fenstern. Wo das mit der Abstandsregel noch nicht so streng war, konnten wir die Pfarrerin unten im Garten sehen und hören.

Doch jetzt ist alles viel strenger geregelt. Wir alle saßen im großen Speisesaal ein|e jede|r in ihrem|seinem Quadrat. Die Pfarrerin stand draußen unter einem Baldachin der übergeht in ein großes Zelt. Sogar zwei Heizstrahler gab es unter dem Baldachin.

Jetzt habe ich so viel erzählt da ist es  Zeit für ein paar Bilder:

Wochenendrätsel – Städte in Europa

 

Lösung Städte in Europa 2020-11-07_173059

Lagerkoller

 Samstag, 31.10.2020, kam ich von Hachen wieder ins Heim zurück. 

Da ich mehrere Tage und Nächte nicht in Krefeld im GTH war, musste ich laut Hausordnung anschließend für fünf Tage in Quarantäne (Sonntag – Donnerstag). Anschließend muss die Hausärztin einen neuen Mund-Nasen-Abstrich für einen PCR-Test machen.

Dort wird festgestellt, ob ich Corona habe oder nicht. Ein richtiger SARS-CoV2-Infektionstests (PCR-Test). Einen Tag später erhalten wir das Ergebnis. Hoffentlich negativ! Und hoffentlich dauert es nur einen Tag. Denn bis das Ergebnis da ist, bleibe nach wie vor in Quarantäne. 

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Leider ist die Hausärztin momentan in Urlaub. Sie kann also erst am Montag, 09.11.2020, kommen. Das heißt also weiterhin Quarantäne für mich.  😞

Zurück mit Simon’s Cat

Ich habe mich in den letzten Tagen mit Computer und Drucker herumgeschlagen.

Alles konnte ich nicht erfolgreich lösen.

Doch dann habe ich mir gesagt, dass ich euch (und auch mir) endlich mal etwas kurzes, lustiges präsentieren will.
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Als seien meine Gedanken und Wünsche erhört worden, fand ich gestern eine Mail von Simon’s Cat zu Halloween in meinem Postfach:

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The Hedgehog is a spooky storyteller but he finds a tough audience in Simon’s Cat.
Hope you enjoy our Halloween Special ‚Scary Stories‘!

Der Igel ist ein gruseliger Geschichtenerzähler, aber er findet in Simons Katze ein hartes Publikum.
Ich hoffe, Sie genießen unsere Halloween-Special ‚Scary Stories‘!

Texte und Übersetzung von Google

Skotty, der trompetende Eismann war wieder da

Wir hatten wieder Besuch von Skotty, dem trompetenden Eismann. Ganz nach dem Konzept der Fenster-Konzerte fing er an auf der Virchow Straße, spielte dann auf der Billsteinstraße um dann von dort aus in den Garten zu gelangen. So hatte jeder Bewohner die Möglichkeit Skotty zu sehen und zu hören.

Ich sah und hörte ihn erst von meinem Fenster aus und dann im Garten. Die Eiswünsche sammelte der Soziale Dienst im Voraus, damit die Wünsche und damit die Eisbecher den einzelnen Bewohnern zugeordnet werden konnte.

Zwei Mitarbeiter des Sozialen Dienstes holten die bestellten frischen Eisbecher ab und verteilten sie auf den Wohnbereichen und verteilten an die Bewohner die nicht in den Garten kommen konnten.

Keiner ging leer aus!

Das war auch gut so. Denn Skotty´s selbstgemachtes Eis schmeckt einfach fantastisch!

Wir Bewohner des Tersteegen Hauses bedanken uns bei Skotty

und hoffen, dass er bald wiederkommt!

Ahoi……ahoi…ahoi

Letztens saßen im Gang des Wohnbereichs zwei Seniorinnen und ein älterer Herr und sangen: Wir lagen vor Madagaskar

Der Herr dirigierte, kannte viele Strophen. Die Damen sangen den Text nur bruchstückweise mit. Aber immer wenn der Text Ahoi an der Reihe war, wachten sie auf und sangen den Refrain aus voller Kehle mit:

Hier hört Ihr die Musik und seht den Text:

Ein niedliches Paar

Sie ist an den Rolli gebunden, ein riesen Monstrum, den sie alleine nicht bewegen kann.  Ihr einziges Highlight waren die Momente, wenn die Schwestern sie mit in den Garten nahmen, und sie gemeinsam dort rauchten.

Er ist sehr selten im Rolli zu sehen. Er wandert oft in den Garten um eine zu rauchen.

Eines Tages müssen sie sich über den Weg gelaufen sein. Scheinbar fanden sie einander interessant. Bald sah man die beiden im Garten. Er schob ihren Rolli.

Bild von Mark Thomas auf Pixabay

Seitdem ist aus einer Spätaufsteherin eine Frühaufsteherin geworden.

Noch ein|e weitere|r Bewohner|in die früh klingelt. Na ja, kommt die kühlere Jahreszeit, wird sich das wieder ändern.