Chef als Praktikant

Heute morgen begrüßte uns der Chef, Einrichtungsleiter Hr. Frings-Wikker mit den Worten, er sei der neue Praktikant in der Hauswirtschaft.

Wir staunten nicht schlecht.

Er wurde von der stellvertretenden Hauswirtschaftsleitung begrüßt. Gemeinsam gingen sie dann in den Keller zur Hauswirtschaftsleiterin, Frau Düro.

Als Hr. Frings-Wikker dann wieder nach oben in der Speisesaal kam, trug er die typische Kleidung der Hauswirtschaft: Arbeitshose weiß und Schlupfkasach hellgrün. Wie die Kleidung doch den Eindruck / das Aussehen verändert.

Kleider machen Leute.
Gottfried Keller, schweizer Dichter des 19. Jahrhunderts

„Ich habe mir gedacht, ich muss mal sehen, wie es innen zugeht“ , sagte Hr. Frings-Wikker. Sagte er und verschwand flugs in der Küche.

Mittags war er auch wieder im Einsatz, diesmal im Speisesaal. Er half beim Verteilen der Speisen an den einzelnen Tischen.

„Wer war das? … Den kenn ich!“ , sagte Frau Ga. zu mir.

„Das ist der Chef! Er hat heute mal die Rolle gewechselt und arbeitet als Praktikant in der Hauswirtschaft “ , klärte ich auf.

„Das habe ich mir doch gleich gedacht! … er war heute Morgen auch oben (auf dem Wohnbereich). Er hat mir das Frühstück gebracht! Das finde ich gut, dass er sich das mal anschaut!“, nickte Frau Ga. wohlwollend.

Als ich einen WB-Leiter eines WB fragte, was er denn davon halten würde, meinte dieser kritisch: „Was ist schon ein Tag. Er sollte sich das mal einen Monat lang ansehen, inklusive Team-Besprechung. Dann würde er einen realistischeren Eindruck bekommen.“

Klar, besser geht immer. Aber ich finde es sehr gut, das sich Hr. Frings-Wikker angucken will, wo und wie seine Angestellten arbeiten.

Das Djungelbuch vorlesen (04)

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Ich habe Frau M. wieder aus dem Dschungelbuch vorgelesen. Dazu suchte ich sie wieder in ihrem Zimmer auf denn ich hatte sie schon länger nicht mehr im kleinen Speisesaal erwischt. Unsere Zeiten waren irgendwie so, dass ich sie immer verpasste.

Dieses Mal konnten wir endlich mit dem 2. Kapitel beginnen. Das erste Kapitel „Moglis Brüder“ hatten wir ja in 3 Teile unterteilt. Es handelte davon, wie Mogli als Baby von den Wölfen aufgenommen wurde.

Das 2. Kapitel „Kaas Jagdtanz“ ist ebenfalls länger. Damit werden wir auch mehrere Sitzungen brauchen. Es spielt 10 – 12 Jahre später. Mogli ist ein Jugendlicher, später ein junger Mann geworden.

Das Dschungelbuch von Kipling besteht aus mehreren Kapiteln, 7 an der Zahl. Von Mogli, dem Menschenjungen, handeln nur die ersten 3 Kapitel. Daher werde ich nur diese Frau M. vorlesen. Das wird auch so noch seine Zeit dauern.

Dann werden wir schon Advent haben. Da habe ich ein Büchlein gefunden mit lauter humorvollen Geschichten von verschiedenen Autoren. Ich bin schon sehr gespannt darauf!

Das Dschungelbuch – Wiki

So war’s – Kino – Überraschungsfilm

Gestern sahen wir den Überraschungsfilm. Es war die deutsche Komödie „Jesus liebt mich“ von und mit Florian David Fitz aus dem Jahr 2012. Die Liebeskomödie basiert frei auf Motiven von David Safiers gleichnamigem, 2008 erschienenem Roman. Marie, gespielt von Jessica Schwarz, verliebt sich kurz nach ihren gescheiterten Heiratsplänen in Gottes Sohn Jeshua. Dieser wiederum ist auf die Erde gekommen, um die bevorstehende Apokalypse einzuleiten. Und das soll bald sein, nämlich schon am Dienstag.

Mir hat der Film sehr gut gefallen. Mehrfach musste ich laut lachen! 😂 Den meisten Bewohnern (vorwiegend den Bewohnerinnen) gefiel er. Es war eben eine Komödie. Nicht jeder hat den selben Humor.

Jesus liebt mich – Wiki

Kino – Überraschungsfilm

Es hat sich mittlerweile so eingerichtet, dass alle 2 Wochen Montagnachmittag ein Kinofilm gezeigt wird. Dieses Mal hat sich Frau M. noch nicht dazu verleiten lassen, zu verraten welchen Film es gibt. Nur grob schreibt sie in ihrer Ankündigung worum es gehen wird.

Wir dürfen also gespannt sein!

Ihre Meinung: Hilflose Patienten, überfordertes Personal – Ist die Pflege noch zu retten?

Seit einiger Zeit gibt es ein neues Format im WDR. Es heißt „Ihre Meinung“ und ist ein Zuschauer-Talk mit Bettina Böttinger. Es gibt ein konkretes Thema, zu dem ein paar prominente Gäste und 100 Zuschauer eingeladen werden. In der Sendung können sich dann die Zuschauer äußern. Entweder live im Studio in Köln-Bocklemünd oder per Mail,  Tweet oder am Telefon.

Das Thema heute heißt:

Hilflose Patienten, überfordertes Personal – Ist die Pflege noch zu retten?

Zur heutigen Sendung sind  NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, der bekannte Pflegekritiker Claus Fussek und die Pflegeexpertin Dr. Tanja Segmüller eingeladen. Sie diskutieren mit Zuschauern über die Pflege in Deutschland, was da schiefläuft und was sich verändern muss.

Man kann auch vorab schon seine Meinung – also Fragen, Sorgen oder Hoffnungen – an die E-Mail-Adresse ihremeinung@wdr.de schicken.

Hier kann man die Sendung in der Mediathek des WDR sehen: >>klick<<

So war’s – Kino – Ich bin dann mal weg

Der Film hat mir sehr gut gefallen. Mit seiner Länge von 92 Minuten überforderte er auch nicht das Durchhaltevermögen der Zuschauer. Es wurde auch keine „Pinkelpause“ eingelegt.

Es ist schon einige Zeit her, dass ich das Buch las, kurz nach seinem Erscheinen 2006. Daher kann ich auch keine Vergleiche mehr ziehen. Das ist gut so! Allerdings hat der Film zur Folge, dass ich das Buch wieder lesen möchte!

Kino – Ich bin dann mal weg

Frau M., die das Kino bei uns eingeführt hat, zeigt heute Ich bin dann mal weg , einen deutschen Kinofilm aus dem Jahr 2015. Es ist eine Filmkomödie, die  auf dem gleichnamigen Buch von Hape Kerkeling basiert. Darin beschreibt er seine Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg, die er 2001 machte.

Die Hauptrolle im Film, nämlich sich selber zu spielen, lehnte Harpe Kerkeling ab. Er hatte die Wanderung 2001 unternommen. Als der Film 2014 gedreht wurde, war er fast 50 Jahre alt. Mit Devid Striesow wurde eine Besetzung gefunden, die ihm sehr zusagte.

Ich bin schon sehr gespannt, wie mir der Film gefallen wird! Bisher kenne ich nur das Buch.


Ich bin dann mal weg (Film) – Wiki