Vorlesen – „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ (003)

Weiter geht es mit Nils, Martin, dem Hausganter und den Wildgänsen.

Nils, in einen kleinen Kobold verwandelt, hatte den Rücken von Martin bestiegen und sie waren den wilden Gänsen gefolgt, die über das Haus hinweg auf dem langen Flug aus dem Süden gen Lappland waren. Martin hatte die Reiselust gepackt!

Doch die routinierten Wildgänse flogen schnell. Sie folgten ihrer Führergans Akka von Kebnekajse.  Die hatte nie wirklich vorgehabt, den Hausganter mitfliegen zu lassen. Sie wollte sich nur einen Spaß mit ihm machen. Sie verlangsamte ihr Tempo nicht. Sie meinte nur, wer nicht mithalten könne, solle lieber zuhause bleiben.

Als dann noch Nils, den er nie hatte leiden können, meinte der Hausganter solle doch einsehen, dass er mit den routinierten Wildgänsen nicht mithalten könne, giftete er zurück: „Noch ein solches Wort und ich schmeiße dich in die nächste Mergelgrube!“ Der Zorn verlieh ihm ungeahnte Kräfte.

Frau M. lachte! Sie ging richtig mit!

Zorn und Stolz hin und her, nachmittags war Martin vollkommen am Ende. Irgendwann konnte er wirklich nicht mehr weiter. Da war sein Glück, dass die Wildgänse ein Nachtquartier aufsuchen mussten. Es wurde nämlich langsam dunkel.

Martin sank vollkommen ermattet am Seeufer zusammen. Nils erkannte, dass der Ganter trinken müsse, wenn er nicht sterben wolle. Unter Aufbringen all seiner Kräfte bugsierte er den Hausganter ans Wasser. Dort trank Martin und mit jedem Schluck kehrte Leben in ihn zurück. Nils hatte sein Leben gerettet! Als Dank fing er einen kleinen Fisch und legte den Nils zu Füßen. Damit rettete der Ganter den kleinen Nils, denn der hatte unbändigen Hunger. Dadurch entstand ein starkes Band der Freundschaft zwischen ihnen.

Das war auch gut so, denn nun mussten die beiden den Wildgänsen gegenüber treten. Nach zähen Verhandlungen ließen die Wildgänse sie wenigstens die Nacht im Schutz der Schar verbringen.

Gerade erfuhr ich, dass Frau M. heute Geburtstag hat!

Dann werden wir heute mit der Geschichte noch weiterkommen! Da bin ich ja gespannt!

Serie Mobilitätsförderung, Teil 1: Handkraft trainieren mit Wäscheklammern

Wie wichtig Fingerfertigkeit und Handkraft bei alltäglichen Bewegungen sind, wie zum Beispiel Knöpfe schließen, wird oft erst klar, wenn Kraft und Geschicklichkeit nachlassen. Wie Betreuende Bewohnern helfen, beides so lange wie möglich aufrechtzuerhalten, zeigt Aktivierungsexpertin Bettina M. Jasper im ersten Teil der Videoserie

altenpflege-online.net

 

Deku-Moden Mai 2018

Nicht nur, dass Dienstag eine neue Bandspülmaschine geliefert wurde, nachmittags war Deku-Moden hier und präsentierte einige Schuhe und ganz viel Frühjahrs- und Sommer-Kleidungsmode.

Die Bewohner (und die Angestellten) konnten ganz bequem durch die Reihen schlendern (zu Fuß oder per Rolli). Man konnte einfach gucken, sich beraten lassen, kaufen oder auch nicht. Es war „Shopping zu Hause“, und das real, nicht virtuell.

Dieses Angebot wird von den Bewohnern immer sehr gerne genutzt. Denn die meisten Bewohner kommen zum Einkaufen nicht nach draußen.

 

Neue Bandspülmaschine

Gestern haben wir im Gerhard Tersteegen Haus eine neue Bandspülmaschine für die Großküche bekommen.

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By Echoray CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), from Wikimedia Commons
Im Gegensatz zu Haushaltsspülmaschinen reinigen gewerbliche Spülmaschinen das Spülgut in sehr kurzen Programmlaufzeiten.
Da mehrmals täglich große Mengen an Geschirr gereinigt werden müssen, braucht die Einrichtung eine solche Spülmaschine.
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Wer mehr über gewerblich genutzte Geschirrspülmaschinen oder auch anderes zum Thema „Hauswirtschaft“ lesen will, klicke auf den Link: ↓
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Es blüht – Mai 2018

Es ist Mai 2018. Das Wetter der vergangenen Wochen war schon fast sommerlich. Dass es tatsächlich noch Frühling ist, merkt man vor allem daran, dass es nachts noch schön abkühlt. So heizen sich die Räume noch nicht so sehr auf, wie im „echten“ Sommer.

Gott sei Dank! Denn ich vertrage Hitze nicht sehr gut. Ute auch nicht. Den meisten Menschen mit Multipler Sklerose geht es so.

Das wird bei Multiple Sklerose auch als Uhthoff-Phänomen bezeichnet.

Die schönen Auswirkungen der warmen Temperaturen zeigen sich in der Natur. Alles grünt und blüht. Die Luft ist voller köstlicher Blütendüfte.

Wenn ich aus meinem Fenster schaue, sehe ich üppig blühende Bäume zwischen den Parkplätzen stehen. Sie sind zur Zeit in voller Blüte. Es duftet verführerisch bis in mein Zimmer. Was es genau für Bäume sind, weiß ich nicht. Sie müssen aber eine Prunus-Art sein.

Sitzgymnastik mit Schwungtuch

Letzte Woche haben wir etwas für mich ganz neues in der Sitzgymnastik gemacht. Die Gymnastik wird angeboten und durchgeführt von den Mitarbeitern des Sozialdienstes.

Zur Zeit haben die Angestellten einen Praktikanten, J.. Er ist jung, sportlich und voller Elan. Er hatte uns ein Schwungtuch mitgebracht. Dazu kleine Bälle aus Schaumgummi, in Tennisball-Größe.

Das Tuch war recht groß. Alle Teilnehmer saßen sowieso schon im Kreis. Das Tuch konnte von allen gehalten werden. Perfekt!

Jetzt warf J. nach und nach die Bälle auf das Tuch. Es waren ganz schön viele! In der Mitte des Tuchs war ein kreisrundes Loch. Wir sollten versuchen, das kein Ball durch das Loch fiel. Sie durften aber auch nicht über den Rand außen fallen. Es war ein dynamisches Geschicklichkeitsspiel. Es machte viel Spaß!

In der zweiten Runde sollten wir genau das tun, was wir zuvor verhindert hatten. J. warf nur drei Bälle auf das Tuch. Jetzt sollten wir uns bemühen, die Bälle durch das Loch fallen zu lassen. Es klingt einfacher als es war. Auch hier war die Geschicklichkeit gefragt. Aber auch das Zusammenspiel!

Die Schwungtuch-Übungen waren herausfordernd und machten uns viel Spaß!

10 Übungen für die Gymnastik mit Senioren mit Schwungtuch

Vorlesen – „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ (002)

Schon lange hatte ich Frau M. nicht mehr vorgelesen. Ihr ging es nicht so gut. Da war vorlesen nicht angesagt.

Doch vergangene Woche saß sie wieder in ihrem Rolli an einem kleinen Tischchen auf dem Flur des WB mit Blick in den Lichthof.

Als ich sie fragte, ob ich wieder vorlesen solle, leuchteten ihre Augen. „Ja!“, hauchte sie . Mehr brauchte ich nicht. Geschwind holte ich den Kindle und los ging’s!

Seit Januar hatten wir es sehr vermisst, nicht weiterzukommen mit Nils und den Gänsen.

Vorlesen – Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgerson mit den Wildgänsen (001)

Wir hatten gelesen, dass Nils in einen kleinen Wicht verwandelt worden war und dass er auf dem Rücken von Martin, dem Haus-Ganter, einem Flock von Wildgänsen gefolgt war.

Weiter ging es Mitte der Woche mit

(002)

Der Junge war tatsächlich in einen Kobold verwandelt worden. Er konnte und wollte es nicht glauben.

Er machte sich auf den Weg, den Kobold zu finden, um ihn zu bitten, dass er ihn wieder in einen normal-großen Jungen verwandele.

Er stellte fest, das er nicht nur verkleinert worden war. Nein, er konnte auch plötzlich die Sprache der Tiere verstehen! So erfuhr er dann schnell, dass er von den Tieren keine Hilfe erwarten konnte. Sie erinnerten sich nämlich daran, dass er sie früher immer geärgert und gepiesackt hatte.

Genau zur rechten Zeit schaffte es Martin, der Hausganter endlich, sich in die Lüfte zu erheben.

Nils nutzte diese Gelegenheit, auf den Rücken des Hausganters zu krabbeln. Gemeinsam flogen sie den Wildgänsen hinterher.