Kleiner Urlaub

So möchte ich die Ausquartiertage nennen. Und das nicht ohne Grund.

Das Doppelzimmer in dem ich wohnen durfte, solange mein Zimmer renoviert wurde, war auf der anderen Seite des Hauses. Die Fenster dort haben den Blick in den Garten. Wunderschön!

Mein Zimmer ist auf der Straßenseite. Daher ist es lauter hier. Allerdings habe ich mir sagen lassen, dass es auf der Gartenseite im Sommer noch viel heißer wird, als bei uns. Und hier war es letztes Jahr schon unglaublich heiß! Man kann halt nicht alles haben. Außerdem habe ich einen Blick on die Weite, nicht nur auf das nächste Haus gegenüber.

Ich war gespannt auf die Dame, die bereits in dem Zimmer wohnte. Es war eine niedliche, 94 Jahre alte, noch erstaunlich agile Seniorin. Vieles konnte sie noch ganz allein, was mir bereits leider nicht mehr gelingt. Sie konnte alleine aus dem Bett krabbeln. Auch selbstständig ins Bett gehen. ..oO(Neid) Allerdings war sie etwas schusselig / dement. ..oO(Gott sei Dank klappt das Denken bei mir noch gut!)

Die Lieblingsbeschäftigung der Seniorin war Schlafen und Essen. Sie isst nicht viel. Hier ein paar Brotkrumen. Da ein Viertel einer Scheibe Weißbrot, dem die Rinde entfernt worden war. Von der Hauswirtschaftsdame bereits mit Butter geschmiert und mit Erdbeer- oder Pfirsichmarmelade oder Honig versehen.

Warum ich dann Essen als Lieblingsbeschäftigung nannte? Nun, sie sagt den ganzen Tag: „Ich habe Hunger! Wann gibt es denn etwas zu essen?“ Essen ist sehr wichtig! Das hatte ich damals schon im Speisesaal beobachtet.

Diese Generation hat den Zweiten Weltkrieg und die Zeit danach erlebt und damals echten Hunger erlebt.

Sehr interessant sind hierzu die Seiten von DLF Nova !

Dann kam Freitag, der Tag, an dem ich wieder in mein Zimmer zurückziehen konnte. Ich verabschiedete mich von Frau XY, sagte ihr dass ich sie verlassen würde.

„Aber warum?“, fragte sie fassungslos.

Doch als ich das Zimmer später am Tag noch einmal aufsuchte, weil ich etwas vergessen hatte, hatte sie mich schon vergessen.

Umzug

Kommenden Montag werde ich für 5 Tage aus meinem Zimmer in ein anderes Zimmer umziehen. Das ist ein Doppelzimmer wo ein Bett frei geworden ist weil die Bewohnerin den Wohnbereich gewechselt hat.

Warum?

Ich hatte gefragt, wann denn die Zimmer gestrichen werden. „Na ja, wenn die Bewohnerin auszieht oder verstirbt“, wurde mir geantwortet.

„Also ich habe weder das eine noch das andere vor“, antwortete ich. „Doch ich wohne jetzt fast 8 Jahre hier. Da wäre es nun schön, wenn das Zimmer mal grundgereinigt und gestrichen würde.“

Ich stieß fast umgehend auf offene Ohren. Ich bekam Besuch von Leitung des Sozialen Dienst und von der Leitung der Hauswirtschaft. Nachdem sie sich überzeugt hatten, dass das so war, ging es ganz schnell. Der Hausmeister kam und machte einen Vorschlag, welche Farbe im Moment im Haus genutzt würde. Ich durfte mir ein fertiges Bewohnerzimmer anschauen. Es gefiel mir. So wird es also gemacht.

Die Wertsachen wie Computer und Fernsehen werden weggeschlossen. Das Bett kommt mit. 😉

Also werde ich mich erst frühestens in einer Woche wieder melden können. Dann werde ich euch berichten können wie es mir erging. Ich freue mich schon so sehr auf mein neues altes Zimmer! 😊

Wochenendrätsel – Ergänzungen 2

©Bundesverband für Gedächtnistraining http://www.bvgt.de

Wochenendrätsel – Ergänzungen 1

Nun habe ich wieder das Wochenendrätsel nicht zur rechten Zeit gepostet. Ihr sollt es aber trotzdem bekommen:

©Bundesverband für Gedächtnistraining http://www.bvgt.de


Nachdenken

Ich habe viel Zeit bei YouTube verbracht, Musik und Vorträge gehört. Ich dachte mehrfach, da könnte ich heute sein, das konnte ich auch mal.

Aber mal ehrlich, wäre ich da glücklicher? Das Niveau würde ich nie erreichen. Mit dem was ich konnte, war ich auch damals nie zufrieden. Der Perfektionismus ist ein grausamer Weg-Begleiter.

Ich vergleiche mich stets mit denen, die mehr können, höher, weiter, schneller sind. Warum? Glücklicher wäre ich deshalb nicht.

Zufrieden sein, das sollte ich anstreben. Aber es ist so schwer!

Doch schwierigen Dingen bin ich nie ausgewichen. Sie haben mich eher gereizt.

Also : AUF IN DEN KAMPF!

Immer noch Logopädie

Wenn ich früher hörte, dass jemand zur Logopädie gehe, dachte ich immer: „Warum Logopädie? Sie spricht doch ganz normal.“ Diesen Irrglauben haben viele, dass zur Logopädie nur Stotterer und / oder Menschen mit einem Sprachfehler gehen.

Das Berufsbild Logopäde ist als Lehrberuf (3 Jahre) oder im Studium (6 Semester) zu erlernen. Oft ist die Ausbildung als Logopäde vor dem Studium als Voraussetzung gefordert.

Was aber klar sein muss: man muss finanziell erst einmal einiges vorstrecken, bevor man sich Logopäde nennen darf (Schulgeld, Studiengebühren, Fortbildungen). Es fasziniert mich als Endsechzigerin immer noch, das Bildung heute für den Lernenden mit Gebühren belegt ist was früher viel weniger kostete.

Auf den Seiten des Bundesverband für Logopädie e.V. gibt es viel weitere Information. Dort steht auch, welche Voraussetzungen man haben sollte wenn man sich für diesen Beruf entscheidet.

Ich zum Beispiel gehe zur Logopädin weil ich mich immer auf die Zunge oder in die Mundschleimhaut beiße. Das geht so weit, dass manchmal soar Blut fließt.

Während der 1. Corona-Welle verhängte das GTH einen 10-wöchigen Lockdown. Auch die Therapiepraxis war für einige Wochen geschlossen. Als wir dann endlich wieder anfangen konnten mit den Therapien waren 10 Wochen ohne Logotherapien viel zu lange (genau so wie bei Physiotherapien und Ergotherapien. Da sah man, wie notwendig all diese Therapien sind.

Jetzt sind die ganzen Osterfeiertage. Da fällt auch einiges aus. Aber ich übe im Rolli ein wenig zuhause. Da überfällt mich allerdings regelmäßig der bekannte Schweinehund.
didum

Bild von suju-foto auf Pixabay 

Wochenendrätsel – Waschen früher und heute

©Bundesverband für Gedächtnistraining http://www.bvgt.de

Mein Kleiner Grüner Kaktus

Letztens hatten wir Besuch von Sängern der Krefelder Comedian Harmonists.

Ganz passend begannen sie mit dem allseits bekannten Lied „Mein kleiner grüner Kaktus“.

Es war einfach toll! Da sangen echte Profis. Es war ein musikalischer Genuss.

Wochenendrätsel – Magische Buchstabenquadrate

Heute kommt es auf assoziatives Denken und Wortfindung an.

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