Post aus der Weihnachtsbäckerei

Heute bekam ich Post aus Hartmut Falks Weihnachtsbäckerei! Das Päckchen war relativ klein aber ziemlich schwer. Eine auffallende, rote Banderole warnte: 🍷Vorsicht Glas!☂️ Ich suchte nach dem Absender… Aaaahhh … Hartmut Falks Weihnachtsbäckerei! Das versprach Genuss!

Hartmut Falk vom falkkochblog: Kochen & Backen mit Liebe & Leidenschaft hatte mir schon einmal einige Stücke von seinem wunderbaren Schokoladenkuchen geschickt.

(c) Katrin – musikhai

Jetzt war das Päckchen voll mit köstlichem „Früchte-Lebkuchen, im Glas gebacken“. Insgesamt 12 kleine Weckgläser! Daher also das Gewicht und der Aufkleber „Vorsicht Glas!“.

(c) Katrin – musikhai

Das musste ich gleich zum Kaffee probieren. Was soll ich sagen… super lecker!!! Vielen lieben Dank, Hartmut!

Menschliche Wärme und Zuneigung

Nicht nur in diesen Adventstagen dürstet es den Menschen nach Wärme und Zuneigung. Geben wir es ruhig zu! Wir brauchen das! Manche mehr, manche weniger. Es sei denn man gehört zu den ca. 10% der Deutschen, die unter Gefühls-kälte / -blindheit leiden. 10% ist zwar relativ viel. Doch dem stehen 90% mit emotionaler Intelligenz gegenüber.

Lebt der Mensch in einem Pflegeheim, ist er dort in den meisten Fällen nicht freiwillig gelandet. Umso mehr sehnt er sich nach menschlicher Wärme.

Mein Erlebnis vor ein paar Tagen machte dies sehr deutlich.

Ich fuhr runter in den Speisesaal zum Frühstück. Ich war endlich mal wieder relativ früh dort. Daher war meine Kaffeefee (mit 4 E!) auch noch unten. Als ich kam, stand sie auf und goss mir Kaffee ein. Ich bedankte mich. Dann folgte unser Ritual: ich schaltete den Motor des E-Rolli aus und die Kaffeefee umarmte mich. Ich spürte ihre warme, zarte Gesichtshaut an meinem Gesicht.

„Einmal Nase anlegen! So viel Zeit muss sein!“, sagte sie.

Ich spürte ihre Nase, erst links dann rechts. Ich nahm einen Hauch ihres Parfüms wahr. Angenehm!

Als wir uns wieder aus der Umarmung lösten, fiel mein Blick auf den Nachbartisch. Vier Augenpaare sahen fast eifersüchtig zu uns herüber.

Ganz spontan rollte ich an den Nachbartisch und umarmte Frau L. … dann Frau S. … zuletzt Frau M., die anwesenden Damen am Tisch der Kaffeefee. Ich schaute in strahlende Gesichter!

„Ach. Und ich bekomme keine Umarmung… ?!“, die Enttäuschung war fühlbar.

Ich drehte mich um und rollte dann zu Frau V., die ganz allein an ihrem Tisch saß.

„Aber natürlich bekommen sie auch eine wenn sie das möchten!“, meinte ich.

„Aber ja doch!“, sagte Frau V..

Umarmung

Glückseligkeit

So einfach geht das!

 

So war’s – Nikolaus 2018 im Gerhard Tersteegen Haus

Es gab zwei große Veranstaltungen am Nikolaustag im Gerhard Tersteegen Haus. Ich nahm an der am Vormittag teil:

Die Kinder der Kita Arche Noah hatten einen langen Fußweg hinter sich, gut ein Kilometer, bis sie bei uns im Gerhard Tersteegen Haus ankamen. Es waren auch noch sehr kleine Kinder mit dabei, die von ihren Erzieherinnen getragen wurden.

Damit sie sich erst einmal etwas ausruhen konnten, sollten sie sich einmal alle hinsetzen. Dann erzählte eine der Erzieherinnen die Geschichte von Nikolaus, dem Bischof von Myra. Dazu hatte sie „ein Kamishibai, ein Bühnenmodell aus Holz für das angeleitete gesellige Erzählen, in dem eine kindorientierte Geschichte in szenischer Abfolge von Bildern präsentiert wird.“ Quelle: wiki

Als nächstes sangen die Kinder den Bewohnern zwei Nikolauslieder vor.


Dann erschien tatsächlich der Nikolaus!

Die Kleinen wurden ganz ruhig. Ehrfürchtig starrten sie den heiligen Besucher an.

Dann betrat der Nikolaus den Speisesaal und setzte sich zu den Kindern. Er setzte einen dicken Sack ab. Der war voll mit Socken von den Kindern. Einzeln wurden die Kinder aufgerufen. Sie erhielten ihren Socken zurück, jetzt prall gefüllt. Dazu gab es vom GTH einen Schokonikolaus.

Ganz zum Schluss trat eine der Erzieherinnen ans Mikro und sagte, ihre Kollegen und die Kinder wollten sich beim GTH bedanken. Sie wären immer sehr gerne zu uns gekommen. Sie danken für die freundliche Aufnahme, für die Beköstigung und die vielen kleinen Geschenke. Als Zeichen ihres Danks überreichte sie eine wunderschöne Weihnachtskarte im XXXL-Format, wo alle mit Finger- und Handabdruck unterschrieben hatten.

Ende in Sicht?

Nach wie vor wird vor meiner Tür gebohrt und geklopft. Aber mäßiger.

Die Deckenverkleidung ist fast komplett wieder angebracht. So sieht es alles ganz ordentlich aus. Sogar den Fußboden haben sie gewischt, was meine Putzfee erstaunte und erfreute!

Mittlerweile sind sie auf dem nächsten Wohnbereich mit Bohren dran.

Angefangen haben sie ja erst einmal auf dem kurzen Gang der Wohnbereiche. Wie lange das dauern wird, bis sie dann den langen Gang geschafft haben… So langsam kann ich glauben, dass sie für das ganze Projekt 1½ – 2 Jahre benötigen werden. 😳