Posaunenchor Uerdingen spielt Weihnachtslieder 2017

Wie auch in den vergangenen Jahren war am Samstag wieder der Posaunenchor Uerdingen bei uns im Gerhard Tersteegen Haus. Angefangen oben auf Wohnbereich 4 fingen sie an und arbeiteten sich von WB zu WB bis sie zuletzt, genau zur Abendbrotzeit im großen Speisesaal im Erdgeschoss landeten.

Wie jedes Jahr machten sie uns viel Freude. Die Senioren sangen aus vollem Halse mit. Als sich der Leiter des Posaunenchors am Ende verabschiedete, sagte er, der Posaunenchor käme sehr gerne zu uns, da die Bewohner immer eifrig mitsingen. Wo sonst wüsste man, wenn überhaupt, mehr als die erste Strophe der Weihnachtslieder?

Barbaras Freitags-Füller #452

Besser spät als nie!

15. Dezember 17

Weihnachtsdeko auf den Wohnbereichen

Im ganzen Haus ist überall weihnachtlich dekoriert. Ich habe mal den ersten Eindruck, wenn man aus dem Aufzug kommt, geknipst. Es wird von den Damen des Sozialdienstes geschmückt.

Neue Einrichtungsleitung!

Wir haben seit dem ersten Dezember eine neue Einrichtungsleitung!

Erst ging Herr Blinzler dann Herr Frings-Wikker.

Jetzt endlich hat Frau Kira El Kaamouzi von der Pflegedienstleitung, ehemalige stellvertretende Einrichtungsleitung den Olymp erklommen. Seit dem 01.12.2017 ist sie ganz offiziell Einrichtungsleitung des Gerhard Tersteegen Hauses in Krefeld.

Das freut mich sehr! Schon ganz zu Anfang hatte ich gedacht, sie wäre genau die richtige für uns. Sie kennt Haus, Angestellte, Bewohner, Angehörige. Sie kennt das Haus fast von Anfang an. Sie ist beliebt bei uns allen. Sie hat ein recht lockeres aber zielführendes Auftreten. Sie wird das Schiff schon schaukeln!

Weihnachtsgeschichte nach Ingrid Noll: Mariä Stallwirtschaft

Jetzt kam zum zweiten Mal das Buch „Früher war noch mehr Lametta“ dran. Es ist eine Geschichtensammlung zu Weihnachten mit Geschichten verschiedener Autoren.

Ingrid Noll mit „Mariä Stallwirtschaft“ war die nächste Geschichte, die ich Frau M. vorlas.

Die Babysitterin Maria wünscht sich ein Kind ohne Heirat und Mann. Sie brauchte nur einen Mann zur Zeugung ihres Kindes. Sie freut sich, dass ‚da oben‘ ihr Wunsch erfüllt wird und ihr Joseph als Gefährte geschickt wird.

Maria erzählt die Weihnachtsgeschichte aus ihrer Sicht. Sie ist enttäuscht von den Gästen, die allerlei Geschenke mitbringen – allerdings hat keiner Windeln dabei. Die Schafe in gebratener Form wären ihr auch lieber gewesen.

Wenn man sich darauf einlässt, ist die Geschichte recht lustig. Trotzdem ist es auch eine Weihnachtsgeschichte. Allerdings muss man sich auf die Geschichte konzentrieren.

Dafür war Frau M. zu sehr abgelenkt. Es war schon fast 11:00 Uhr und sie hatte noch nicht gefrühstückt. Da erschien plötzlich eine Pflegerin mit ihrem Frühstück auf einem Tablett und fing an, ihr das Essen anzureichen. Doch der Kaffee war noch zu heiß. Also gab es erst einmal ein kleines Stückchen Brot. Dann wurde die Pflegerin plötzlich von einer Auszubildenden zur Hilfe gerufen.

Da war also Frau M., mit dem Frühstück auf dem Tablett und wartete wieder. Das tat mir richtig Leid.

Also sagte ich zu ihr: „Sollen wir 2 das mal versuchen?“ Sie lächelte mich an.

Langsam spielten wir uns aufeinander ein. Ich merkte, dass ich erst kontrollieren musste, ob sie auch das angereichte Brot herunter schluckte. Mittlerweile war der Kaffee auf eine gute Trinktemperatur heruntergekühlt. Ich durfte nicht zu schnell und nicht zu viel anreichen, dann verschluckte sie sich auch nicht.

Ich fragte immer erst: „Kaffee?“ Entweder nickte sie bejahend oder sie sagte: „Brot.“ So hatte sie es dann zuletzt geschafft, alles zu verputzen!

Dann kam die Pflegerin zurück. Sie blickte ungläubig auf das Tablett. Sie sah zu mir herüber: „Waren Sie das?“

Ich antwortete: „Nein. Das war Frau M.!“

„Klasse! Frau Sickert, sie sind eingestellt!“, antwortete die Pflegerin.

Da strahlte ich. Ich war richtig ein wenig stolz! 😊

Weihnachtsgeschichte nach Loriot: Weihnacht

Das kennt fast jeder in Deutschland: Weihnachten mit den Hoppenstedts. Diese Geschichte ist die erste in unserem neuen Buch: „Früher war noch mehr Lametta“.

Diese Geschichte, eigentlich eine Art Theaterstück mit Vati und Mutti Hoppenstedt, Opa Hoppenstedt und dem 8-jährien Kind Dickie war die erste aus dem neuen Buch, die ich Frau M. vorlas.

Es machte mir viel Spaß, in die verschiedenen Rollen zu schlüpfen und Frau M. immer wieder kichern zu hören.

Diese Geschichte ist einfach herrlich. Das dachte, fröhlich glucksend, auch Frau M..