Habe ich etwas falsch gemacht?

Diese Frage stellte mir gestern der Witwer der besten aller Ehefrauen, als ich ihn im Flur traf.

Ich war ihm nämlich ziemlich aus dem Weg gegangen, nachdem er vorgestern abend einfach vor meiner Zimmertüre stand.

„Nein, Sie haben nichts falsch gemacht. Das ganze wurde mir einfach ein wenig zu eng. Das möchte ich nicht. Daher zog ich mich zurück“, sagte ich.

„Ach so. OK. …“, antwortete er und ging weg.

Er kam mir nämlich auch körperlich immer näher. Das wurde mir unheimlich. .ooO( Männer… )

BAT CAT – Halloween Special!

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 Will Simon’s Cat come to the rescue of a terrified Simon? Watch our Halloween Special Bat Cat and share your stories of any time your cat has protected you against any creepy critters?

Früher… haben wir vieles selber gemacht

Zwei End-80er und eine Anfang-90er Bewohner/innen unterhalten sich beim Frühstück.

A., weiblich, 92: „Da wurden wir nicht so in Watte gepackt!

Mit 10 musste ich in der Landwirtschaft mit anpacken. Ich war die Älteste. Da wurde viel von mir verlangt.“

B., weiblich, 87: „Ich war auch die Älteste. Mutter hatte Rheuma und saß seit ich 14 war im Rollstuhl. Ab da musste ich den ganzen Haushalt stemmen.“

C., männlich, 86: „Und was wir alles selbst gemacht haben. Da kamen die Lebensmittel nicht aus dem Supermarkt!“

Zustimmendes Nicken der beiden Damen.

Die Hauswirtschafterin, aus Kasachstan ausgewandert, um die 40 und Mutter von 4 Kindern hörte interessiert zu und sagte: „Wenn man den Jugendlichen heute ihr Smartphone wegnimmt, sind sie aufgeschmissen. Dann finden sie den Weg nach Hause nicht mehr! Geschweige denn sie wüssten etwas mit sich anzufangen! Ich bereue meine harte Jugend nicht!“

Die 3 alten Herrschaften nickten, murmelten: „Genau… wir haben noch gelernt ‚Uut nix jet machen‘!“

„Kennt ihr das noch ‚Selber Rübenkraut machen‘?“

„Ach, hör bloß auf!“

„Dat hat jedauert!!!“

Die Senioren waren ganz in ihrem Element.

Interessant fand ich, dass die Hauswirtschafterin, Russlanddeutsche, da gut mitreden konnte!

Zuckerrübensirup (Wiki)

 

Du bis‘ e’n echt nettes Mädchen

Was für ein nettes Kompliment!

Am 24. August starb „Die beste aller Ehefrauen„. Er vermisst sie sehr! Sie waren fast 70 Jahre lang verheiratet. Bis zur Gnadenhochzeit (70 Jahre) fehlten nur noch 3 Jahre.

Heute Vormittag war ich mit ihm bei Büsch Kaffee (er Tee) trinken. Das Wetter war so schön, dass ich gerne raus gehen/rollen wollte. Also machten wir uns auf den Weg, er mit Rollator und ich mit E-Rolli.

Wir unterhielten uns. Auch immer wieder über seine Frau. Er meinte, ich erinnere ihn sehr an seine Frau. Er machte mir immer wieder Komplimente.

Einerseits tut es mir gut. Andererseits darf das nicht Überhand nehmen. Er ist mir sympatisch. Aber Punkt! Das soll eine gute (Kumpel-)Freundschaft bleiben.

Die Zeit schreitet unaufhaltsam fort

Ich wohne mittlerweile über 6 Jahre im Gerhard Tersteegen Haus.

Es ist ein wenig, als lebe ich in einem Kokon und draußen tobt das Leben.

Rasant ändert sich die Welt.

So wie ich sie kannte, ist kaum noch etwas.

Wenn ich Freunde besuche oder zu irgendwelchen Veranstaltungen gehe, bin ich immer wieder froh, wenn ich heimkehre. Ich lasse den Trubel, die Hektik hinter mir.

Draußen tobt das Leben. Alles, was ich bisher kennengelernt habe, ändert sich.

Heute ist U. aus dem Krankenhaus wieder zurückgekommen. Ich war nach dem Mittagessen bei ihr. Wir haben uns fast 2 Stunden lang unterhalten. Zuletzt waren wir beide der Meinung, dass wir froh sind hier zu sein.

Wir lieben unseren Kokon! 🥰

Impulspapier – Arbeitnehmerüberlassung in der Pflege

Der DBfK – Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe – gibt ein Impulspapier: Arbeitnehmerüberlassung in der Pflege heraus. Hier kann es heruntergeladen werden:

Arbeitnehmerüberlassung in der Pflege

Sehr lesenswert, nicht nur für Berufsätige in der Pflege!

Anfang des Impulspapiers (c)DBfK