Ist der Mundschutz ein Problem?

So lautete ein Beitrag der Juni-Ausgabe von altenpflege-online.net. Dort wurden verschiedene in der Pflege Tätige und eine Bewohnerin zu ihren Meinungen zum Mund-Nasen-Schutz gefragt.

Ich gebe zu dass sich meine Meinung dazu geändert hat. Dass es einen großen Einfluss auf die Ausbreitung des Virus hat, konnte man ja sehen, als Länder, die nicht so strikt darauf achteten, wie die USA oder Großbrittanien, beides Länder die wissenschaftlich und medizinisch zu den weltweit führenden Ländern zählen. Jetzt gehören sie zu den Ländern mit der Größten Anzahl Covid-19-Erkrankten und daran Verstorbenen Menschen.

Damit man lesen kann, was auf der Doppelseite von altenpflege-online.net steht bitte <strg> gedrückt halten und dann <+ > mehrmals drücken, bis die Schrift so groß wird wie man es braucht.

Macarons

Mich erreichte wieder ein wunderbares Paket von einer treuen Blogleserin. D. B. lässt sich immer etwas neues einfallen. Toll!

Dieses Mal war es ein riesiges Paket für eine kleine Schachtel gefüllt mit Macarons. Das ist ein sehr beliebtes Kleingebäck in Frankreich, ein Baisergebäck aus Eiweiß, Puderzucker sowie sehr fein gemahlenen Mandeln.

 

1. der riesen Karton

 

die ‚kleine‘ Schachtel

Da ich mich nicht traue die schönen Bilder aus dem Netz zu verwenden (wegen Datenschutz etc.), gebe ich euch 2 Links zu Seiten mit

1.Rezepten zum Selbermachen und

2. Shop woher auch die Macarons stammen, die ich geschenkt bekam.

Viel Spaß beim backen und schlemmen!

Vielen lieben Dank, liebe D. B.! 

Überredet

Eure herzlichen Kommentare haben mich davon überzeugt, dass euch mein Geschreibsel interessiert und dass es falsch wäre, meinen Blog zu schließen.

Daher mache ich weiter, allerdings nicht täglich. Ich werde bloggen wenn es mir besser geht . Nicht täglich, sondern  sporadisch.

 

Sonstiges Gif

Warum ich so lange weg war

Schon 3 mal wollte ich diesen Beitrag schreiben. Allerdings immer abends, wie sonst auch. Das endete jedes mal darin, dass mich der Nachtdienst aufweckte, weil ich schlafend vor dem PC saß. Jetzt mache ich es anders und wage mich vormittags daran. Noch schlafe ich nicht.

Die MS hat es nicht gut mit mir gemeint. Ich befinde mich eben in der SPMS und es geht schleichend bergab. Mittlerweile haben sich zu den bereits vorhandenen Symptomen neue dazugesellt.

  • schwache Rumpf-Stabilität
  • frühe Schläfrigkeit
  • verminderte Konzentrationsfähigkeit
  • verstärkte Probleme mit der Feinmotorik

Mehr fällt mir jetzt nicht ein.

Daher werde ich in Zukunft viel weniger am PC sitzen. Ich werde den Blog „Meine Erlebnisse im Altenheim – Multiple-Sklerose-Betroffene als Bewohnerin im Altenheim“ nach 2697 veröffentlichten Beiträgen heute also schließen. Ich werde ihn nicht gleich löschen. Also gibt es genug Lesestoff.

Macht es gut! Es war schön mit Euch!

Lösung – Relationen zum Thema Reise

Warum?

Frau X. sitzt missgelaunt an einem Tisch nahe der Wohnbereichsküche. Ihr gegenüber sitzt Frau Y., vor sich hinträumend, schweigend.

Die Tür zum Balkon ist geöffnet. Draußen sitzen einige Bewohner, plaudern, lesen, rauchen, trinken Wasser oder Limo. Das ist das absolute Gegenprogramm. Hier blüht das Leben.

Frau X. meint: „Warum?  Warum soll ich?“ Vor ihr steht ein volles Wasserglas.

Draußen sind es 31°C. Die Luft ist zäh, drückend. Es ist unerträglich warm. Der Schweiß steht mir auf der Stirn, oberhalb der Oberlippe. Ich lecke daran. Salzig. Die Kleidung klebt mir am Körper. Die  Brille rutscht.

Frau X. schwitzt überhaupt nicht. Die muss unbedingt trinken! Das Glas Wasser steht vor ihr auf dem Tisch.

eigenes Foto

„Warum? Warum soll ich? Warum will er das? Warum soll ich? Wer will das? Das ist bestimmt der Eigentümer!“

Ein Er ist überhaupt nicht zu sehen. Es war eine Pflegerin, die sich um sie kümmerte. Dann ging die Pflegerin auf den Balkon.

Jetzt war ich es die versuchte Frau X. zum Trinken zu überreden.

„Du wirst ganz vertrocknet, wenn du nichts trinkst. Wie eine Rosine. Möchtest du das?“ Ich  bediente mich der List meiner Schwester, als ihr damals kleiner Sohn nichts trinken wollte. Aber bei der Seniorin wirkte das nicht.

Oder?

Sie versuchte das Glas zu greifen. „Hmpf“, sagte sie ganz frustriert, als es nicht klappte. Sie war einfach zu schwach.

„Lass mich dir helfen“, sagte ich. Ich nahm, das Glas hoch und führte es an ihren Mund. Sie nahm einen kleinen Schluck.  Dann schüttelte sie sich: „Nein. Ich will nicht!“

Nun kam die Pflegerin zurück. Sie schaffte es letztendlich, dass Frau X. trank. Das ganze Glas leer. Gekonnt ist gekonnt!

Fensterandacht 16.06.2020

Letzte Woche hielt Pfarrerin Christine Grünhoff eine Andacht für die Bewohner des Gerhard Tersteegen Haus. Es war eine Fensterandacht draußen auf der Straße vor den Fenstern des GTH. Es war ähnlich wie bei den Fensterkonzerten. Pfr.Grünhoff war wieder begleitet von der Kirchenmusikerin Tebbe-Tänzler auf der Gitarre.

Ich finde es sehr toll von den beiden, dass sie immer auch an die Bewohner denken. Pfr. Grünhoff ist die Pfr|in die zuständig ist für das GTH. Zu „normalen“ Nicht-Coronazeiten hält sie 1 Mal im Monat einen Gottesdienst in der Kapelle des GTH.

Heute total mies drauf

  1. Ich gerate mit der Pflegerin aneinander.
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    Ich schreie sie an.
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    Sie meint, das müsse sie nicht mit sich machen lassen!
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    Ich sage ihr, sie schreie mich ja auch an.
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    Tue sie nicht. Sie habe halt ein lautes Organ.
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    Muss man wohl haben im Altenheim mit schlecht hörenden Senioren. Fällt mir bei anderen ja auch auf.
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  2. Wenn ich wütend werde, heule ich. Ich bin eine richtige Heulboje. Das wiederum macht mich wütend auf mich selber.
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  3. Wenn ich zur Toilette muss, muss ich klingeln, damit man mir auf den Toiletten-Stuhl hilft. Oft kommt die Hilfe nicht  besonders schnell. Dann geht es daneben, trotz Vorlage. Einmal habe ich so an einem Tag drei Hosen geschafft. Immerhin wird für das Waschen im Heim gesorgt. Aber es kratzt so sehr an meinem Selbstwertgefühl.
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  4. Von einer selbstständig lebenden Frau in eigener Mietwohnung, selbst Autofahrerin, landete ich also in einem Alten- und Pflegeheim.
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    Auch das kratzt sehr an meinem Selbstwertgefühl.
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  5. Aus lauter Wut und Selbsthass rase ich raus, suche einen Platz im Schatten um weiter in  meinem E-Book zu lesen.
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    Dann auf dem Rückweg passiert es. Der Kindle™ rutscht mir vom Schoß… und rutscht mit dem Display über Sand.
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    Selbst Schuld!
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    Geheult habe ich trotzdem. Heulboje halt.

Wochenendrätsel – Relationen zum Thema Reise

Der Sommer hat angefangen und alle denken an Urlaub.

Hier das passende Rätsel dazu:

Hast du das schon geregelt?

Dieses Gespräch fand gestern im Garten statt.

Ihre Stimme war laut (sie hat ein Hörgerät) und fordernd.
Seine Stimme war leiser, etwas verschlafen . Er saß nämlich genüsslich in der Sonne und nahm ein Sonnenbad.

Sie: „Und hast du das schon geregelt?“

Er: „Hmm ???“

Sie: „Na was mit dir geschehen soll, wenn du nicht mehr bist… Jetzt können wir noch Einfluss nehmen.“

Er: „???“

Sie: „Na, wo und wie du zum Beispiel bestattet werden willst.“

Er: „Ach sooo… Also damit hab ich mich noch nicht beschäftigt.“

Sie: „Aber das ist wichtig! Noch kannst sagen, was du willst!“

Er: „Aber ob das so gemacht wird?… Das weißt du nicht.“

Sie (leicht verschnupft): Hm! Aber das will ich doch hoffen!“

Er (nahm die Sonnenkappe ab): „Ja, ja, die Hoffnung stirbt zuletzt!“