Sitzgymnastik mit Musik

Ich stelle fest, ich schreibe recht oft über die Sitzgymnastik. Aber es ist auch interessant, dass dort ganz oft wieder neue Impulse gesetzt werden.

Wenn man bei schönem Wetter im Garten auf der Terrasse sitzt, bekommt man oft mit, was die Leute in der Tagespflege machen, denn sie sind oft draußen aktiv. Letztens sahen einige Bewohner, dass die Tagespflege Gymnastik zu einem Lied machte. Es sah nach viel Spaß aus, kombinierte es doch zwei sehr beliebte Freizeitangebote: Gymnastik und Musik!

Den Wunsch, das auch in der Sitzgymnastik einmal zu machen, scheinen einige Bewohner bei der Sitzgymnastik geäußert zu haben. Frau G.K. vom Sozialen Dienst hat tatsächlich das Lied gefunden und so machten wir Montag Gymnastik mit Musik. Keine Musik aus der Konserve – Frau G.K. mit ihrem kölschen Humor sang! Klasse!

Hier ist das Gymnastiklied. Ich ließ es mir von der Tagespflege kopieren. :

Gymnastiklied – Text von der Tagespflege des GTH

Hören Sie das auch?

Frau Mt. ist schon 98 Jahre alt. Langsam überfordert sie das alltägliche Leben.

Als ich heute morgen zum Frühstück nach unten fahren wollte, sah ich sie. Sie war angezogen, als müsse sie zu irgendeinem auswärtigen Termin. Unruhig und wachsam ging ihr Kopf nach links… nach rechts… nach links… als suche sie jemanden.

„Guten Morgen, Frau Mt.“, sagte ich, „Suchen Sie irgendetwas?“

Ihr Kopf ging suchend nach links… nach rechts… nach links… Dann vernahm sie meinen Gruß und sie sah mich an. „Hören Sie das auch?“

„Was? Was soll ich hören?“, fragte ich sie.

„Ach, das sind doch alles Verbrecher hier! Kürzlich hat man mich wieder bestohlen…“, sie schüttelte den Kopf und umklammerte ihre Handtasche ganz fest. Die hatte die Dame natürlich auch dabei.

Ich fuhr in Richtung Pflegestützpunkt. Dort saß der Wohnbereichsleiter und stellte die Tabletten für die kommende Woche.

„Hat Frau Mt. einen Termin? Wird sie abgeholt? Oder kann ich sie mit nach unten zum Frühstück nehmen?“, fragte ich ihn.

Matt lächelte er, schüttelte den Kopf bei den ersten beiden Fragen, nickte zustimmend zur letzten. Dann widmete er sich weiter den Tabletten. Es war klar, er wollte momentan nicht gestört werden.

Ich rollte zurück zur alten Dame und sagte: „Na, dann kommen Sie mal mit. Wir fahren nach unten zum Frühstück!“

„Nein… nein… nicht nach unten… gleich kommen die Kinder und dann wollen wir feiern“, murmelte sie und hielt sich an ihrer Handtasche fest.

„Aber eine Tasse Kaffee können wir noch trinken“, meinte ich.

Ich drückte die Ruftaste am Aufzug. Die Tür öffnete sich und wir beide fuhren nach unten. „Ach… ich bin zu alt“, sagte sie nur.

Ich nahm sie unten im Speisesaal mit ans Buffet. Auf Nachfrage, was sie essen wolle, füllte ich ihren Teller und setzte ihn an ihren Platz. Kaffee goß sie sich alleine ein und begann ihr Frühstück.

Jetzt konnte ich mich um mein Frühstück kümmern.

Rasch kam sie mit ihrem Rolli wieder an meinen Tisch. „Ach, ich hatte gar keinen richtigen Hunger. Ich konnte nur eine halbe Scheibe Brot essen. Aber den Kaffee habe ich getrunken!“, sagte sie mir. Dann verließ sie den Speisesaal wieder.

Meine neue Nachbarin

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Seit drei Tagen habe ich eine neue Nachbarin. Seit mein lautstarker Nachbar verstorben ist, wurde das Zimmer grundgereinigt und es zog U. vom einem Ende des Flurs in das Zimmer neben mir.

Ich habe mich sehr darüber gefreut! Schon seit vielen Monaten, dachte ich: „Es ist doch wirklich schade, dass wir so weit voneinander entfernt wohnen!“

Nun ist es tatsächlich so gekommen!

Der Wohnbereichsleiter hat es so geregelt. Jetzt wohnen wir nebeneinander und die Nächte sind wunderbar ruhig. Ich habe hervorragend geschlafen in den letzten Nächten! Nun merke ich erst, wie schlecht und wenig ich im letzten halben Jahr geschlafen habe.

Herzlichen Dank!

Essen wegwerfen

Beim Essen unten im Speisesaal kommt es mir manchmal so vor, als sei ich die einzige, die sich vom Buffet nur so viel auf ihren Teller lädt, wie sie auch essen kann. Dann esse ich meinen Teller auch leer. Sollte ich mehr mögen, kann ich ohne Probleme noch mehr bekommen.

Natürlich kann es sein, dass einem etwas nicht geschmeckt hat und man es deshalb nicht aufisst. Aber dass man generell Speisen zurücklässt, liegt eher daran, dass man von vornherein zu viel auf den Teller lädt.

Auch mittags kann immer noch einen Nachschlag bekommen. Die Damen und Herren der Hauswirtschaft gehen immer noch einmal durch die Reihen, fragen ob es geschmeckt hat und ob jemand noch einen Nachschlag haben will. Selten ist wirklich nichts mehr in der Küche übrig. Nur bei Fleisch gibt es keinen Nachschlag. Ein Schnitzel oder eine Roulade oder eine Frikadelle oder eine Currywurst usw. muss reichen.

Erst habe ich immer gedacht, die Senioren kommen aus einer Zeit, in der sie Not und Mangel erlebt haben. Sie sollten Nahrungsmittel wertschätzen und nichts Essbares wegwerfen.

Aber egal ob die Bewohner alt oder mittelalt oder jung sind, sie werfen meiner Meinung nach viel zu viel weg! Mir tut es weh, das zu sehen!

Es ist wie das Phänomen, was Leute beschreiben, die „all inclusive“ oder „all you can eat“ mitgemacht haben. „Wir haben schließlich dafür bezahlt!“ „Und nicht wenig!“ „Ist schließlich teuer genug hier!“

Und deshalb darf man Essen wegwerfen? Ich verstehe das nicht…

 

Weniger Essen wegwerfen

 

 

durchbruch bei plastikmüll-recycling?

Wir müssen Wege finden, was man mit dem ganzen Müll machen kann. Sonst ersticken wir bald darin!

campogeno

»» plastikmüll aus den ozeanen: recycling von pet-flaschen und verpackungen «« rucksäcke, sportchuhe, jacken, trikots, blusen oder abendkleider; immer mehr hersteller entdecken plastikmüll als rohstoff. bei aus plastikmüll hergestelltem polyester werden rund 50% energie und 50% an co2-emissionen eingespart. auf neue fossile rohstoffe aus erdöl wird komplett verzichtet. alleine 89 pet-flaschen stecken in einem abendkleid. sogar fischernetze werden recycelt. kunert strickt daraus strumpfhosen. und mit rucksäcken und schulranzen halten wiederverwendete plastikflaschen auch einzug in die schulen.

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Wochenendrätsel – Sudoku (001)

Heute habe ich euch mal ein Sudoku ausgesucht. Vielleicht könnt ihr euch das Rätsel ausdrucken und dann lösen. (Noch weiß ich nicht, wie ich das online lösbar liefern kann.)

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Von Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird Wikipit als Autor angenommen (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben). – Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird angenommen, dass es sich um ein eigenes Werk handelt (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben)., CC BY-SA 4.0, Link