Meine Welt ist voller Unruhe

Corona bestimmt nach wie vor das Leben im GTH.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Nachdem wir auf jedem Wohnbereich mehrere Corona-Kranke hatten, haben wir nicht mehr im großen Speisesaal gegessen. Gegessen wird nun auf den Wohnbereichen; im kleinen Speisesaal oder auf den Zimmern.

Ich esse auf meinem Zimmer. Daher kann ich im Blog auch nicht mehr kleine amüsante Geschichten erzählen.

Es gibt keine Gruppen-Angebote mehr. Doch die Damen und Herren des Sozialen Dienstes versuchen Angebote in kleinen Gruppen oder mit einzelnen Bewohnern durchzuführen. Außerdem gibt es wieder Fenster-Angebote. Zum Beispiel Fenster-Gottesdienste.

Ich bin froh, dass ich mit meinem E-Rolli ab und zu rausfahren kann.

Ukraine und Putins Krieg bestimmen fast sämtliche TV- und Radioprogramme, dazu die Zeitungen und Zeitschriften und letztendlich auch das Internet.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 

Die Ukrainer leiden schrecklich vor allem die Kinder.
Familien verlieren ihre Wohnungen, ihre Häuser, ihr Zuhause.

Die ukrainischen Männer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren dürfen das Land nicht verlassen. Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, stellt ukrainischen Streitkräfte im Kampf gegen Putins Schergen zusammen. Aber gegen die Übermacht der Russen haben die Ukrainer keine Chance. Es gibt viel Gewalt und Tod.

Wenn ich das in den Medien sehe, lese, höre macht mich das sehr traurig. Außerdem macht es mir auch Angst.

Sorgen um meinen Vater macht mein Leben zur Zeit ebenfalls sehr schwer.

So befinde ich mich also inmitten von drei großen, Angst einflößenden Szenarien.

9 Kommentare zu „Meine Welt ist voller Unruhe

  1. Ich hoffe, mittlerweile hat sich der Zustand Deines Vaters zum Guten gewendet! Die Ukraine Nachrichten lesen Viele nur noch eingeschränkt, weil es sie zu sehr belastet. Andere leiten diese Belastung um in aktive Hilfsaktion, aber das kann ja auch nicht jeder.
    Beten kann jeder und immer.

  2. Da kommt gerade viel zusammen und dann noch Sorgen um deinen Vater, daß ist heftig. Was die Nachrichten angeht, wenigstens die würde ich reduzieren. Mir hilft das sehr. Von hier aus können wir ohnehin nur begrenzt etwas tun. Für dich und deine Familie alles Gute!!!

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