Früher Schreiner dann Metallbauer

Herr X. war früher als Schreiner gestartet. Dann war er später Metallbauer.

Er sitzt im großen Speisesaal unten direkt am Fenster. Dort schaut er über den Garten des Gerhard Tersteegen Haus. Dann sieht er die umliegenden Häuser. Er seufzt.

„Dort habe ich längere Zeit gearbeitet“, sagt er.

„Erst habe ich als Schreiner geholfen Gerüste aufzubauen damit man die schweren Geräte nach oben bringen konnte, um dort damit zu arbeiten.

„Als Metallbauer half ich dann beim Bau der Balkone.

„Im Prinzip ist da nicht so viel Unterschied. Der Schreiner baut mit Holz, der Metallbauer mit Metall.“

Stolz blickt er nach draußen.

2 Kommentare zu „Früher Schreiner dann Metallbauer

  1. Du malst ein trostloses Bild. Sicher gibt es eine Menge Menschen, bei denen es so ist. Wenn der Beruf das einzige war, das denjenigen interessierte.

    Wenn er viel gereist ist, kann er Dia-Abende machen und von Fremden Welten erzählen.

    Doch wenn er Hobbys, sportlicher, kreativer, literarischer oder anderer Art gemacht hat, kann man sie, eventuell in anderer Funktion (vom Sportler zum Trainer zum Beispiel).

    Es gibt Literaturabende, gemeinsames Kochen, Spiele-Kreise und, und, und.

    Man kann vieles schon während der letzten Arbeitsjahre in die Wege leiten.

    Aber das ist Arbeit. Man muss etwas dafür tun!

    Dann kann es gar nicht schnell genug gehen bis zur Rente! 😉

  2. Was bleibt von Einem, wenn die Berufstätigkeit ein Ende nimmt? Der Stolz auf Geleistetes? Sicher. Und sonst? Gerade erst hat der frühere EU-Komissions-Präsident Juncker gesagt, dass er den Beruf nicht vermisse, aber seine engen Mitarbeiter. Sie waren wie eine Familie. Diese Familie verliert man dann meistens von einem Tag auf den anderen. Und einen Ersatz finden Ruheständler meistens nicht. Schwierig, nicht wahr?

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