Facebook löschen oder nicht?

Bild von Josh Borup auf Pixabay

Facebook, die Datenkrake: immer hört und liest man, dass Unternehmen wie FB, Amazon, Instagram, Google, Twitter die anderen Datenkraken unsere Informationen sammeln. Anschließend werden sie verkauft. Es gibt ein großes Interesse damit Handel zu treiben. Dessen muss man sich bewusst sein. Auf diese Weise hat Zuckerberg Milliarden damit verdient.

Von FB hört man es halt immer wieder in den Nachrichten. Doch auch die anderen Sozialen Netzwerke tun das.

Matthias Hornung, CC BY 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0, via Wikimedia Commons

Nun stehe ich vor einem Dilemma:

Einerseits ist mir Facebook mit seiner Einstellung bezüglich Daten sammeln sehr suspekt.

Andererseits weiß ich, dass viele meiner Leser bei Facebook sind und dann immer wieder über meine posts stolpern und auch Geschichten über das Gerhard Tersteegen Haus lesen. Meine Bekanntschaften aus der Pflege und Hauswirtschaft des GTH und anderen Heimen zum Beispiel. Oder die Menschen aus dem Ausland.

Also habe ich erst einmal beschlossen, zu bleiben.

>>> Wie seht ihr das?

>>> Folgt ihr über Blog oder über Facebook?

>>> Würdet ihr es bedauern, wenn meine Beiträge nicht mehr auf FB zu lesen wären?

Bitte gebt mir Feedback damit ich weiß, ob ich FB behalten soll oder nicht.

Danke!

22 Kommentare zu „Facebook löschen oder nicht?

  1. Es ist die Bequemlichkeit der Nutzer, die es Facebook erlauben, so weiterzumachen, wie bisher und die schädlichen Folgen fuer Individuen und die Gesellschaft als Ganzes zu ignorieren. Hier sind ja Alternativen genannt worden. Wenn die Nutzer wechseln wuerden oder wenigstens lauthals Änderungen einfordern wuerden, erst dann wird sich etwas ändern. Zuckerberg wird sich von alleine keinen Zentimeter bewegen. Warum sollte er auch? Wenn die Nutzer schon selbst ständig sagen: Du, liebes Facebook, bist alternativlos?

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  2. Ich folge Dir über den Blog
    Zuckerberg habe ich nur noch bei Instagram (bis es was anderes gibt, bei dem man Bilder so schön teilen kann)
    WhatsApp ist gelöscht, da gibt es Threema und Signal
    Facebook habe ich aus dem aktiven in den passiven Modus gehievt.
    Heisst: Da es manche gibt, die ihre Fotowalks etc nur über FB ankündigen, bin ich da Leser.
    Aber ich poste nicht mehr.
    Wenn es Menschen gibt, die neben Facebook ihre Aktivitäten oder Blogs anderweitig publizieren, versuche ich, diesen Kanälen zu folgen.

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  3. Ich lese von Dir in WordPress per E-Mail-Abo. Bei Facebook bin ich read-only unterwegs, hinterlasse also keine Stellungnahmen oder Likes.
    Mich betrifft es nicht, ob Du eine Kopie in Facebook einstellst. Trotzdem empfehle ich Dir, Facebook weiterzuführen. Es verschafft dem Thema Seniorenheim Reichweite und wir alle bekommen eine realitätsnahe Vorstellung vom Leben im Heim. Die 531 Abonnenten, die Du in Facebook hast, wären nur zu einem geringen Teil bereit, zu den bestehenden 652 Abonnenten bei WordPress hinüberzuwechseln und Du würdest schätzungsweise die Hälfte der Facebook-Abonnenten verlieren.

    Würdest Du Facebook verlassen, so erfasst Facebook zwar weniger von Deinem Blog, aber einen Teil davon erfasst Facebook auch nach dem Verlassen. Facebook ließt nämlich alle Blogs auf WordPress maschinell mit. Das vermute ich, denn ich fand im HTML Quelltext von WordPress diesen Eintrag (Das Zitat wird vermutlich teilweise zensiert, weil Hacker mittels Quelltext eindringen könnten.):

    https://graph.facebook.com/?callback=WPCOMSharing.update_facebook_count&ids=https%3A%2F%2Fmusikhai.com%2F2021%2F10%2F27%2Ffacebook-loschen-oder-nicht%2F

    Ich kann mich irren, aber ich glaube, dass Facebook mitprotokolliert, welche Seiten *Deines* Blogs *ich* anklicke. Die Algorithmen bemerken so oder so unsere gemeinsame Interessenslage. Es würde wenig nutzen, die Kopie des Blogs auf Facebook abzuschalten.

    Fazit: Ich empfehle, einfach weiter so zu bloggen in WordPress und Facebook. Bei politischen Wahlen unbedingt demokratie-freundliche Parteien wählen, damit die unumgehbare Datenfülle kosenloser Internetdienste nicht allzusehr zweckentfremdet wird.

    Nimm es von der spaßigen Seite: Stelle Dir vor, dass auch der *Küchenchef* mitliest, der kürzlich die Oktoberfest-Fähnchen kaufte. Kaufte er online? Die Algorithmen könnten die statistische Häufung bemerken und alle 531+652 Leser bekommen beim Surfen Werbung für Oktoberfest-Fähnchen angezeigt.

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  4. Hallo Katrin, ich kann mich nur den anderen allen anschließen. Ich lese deine Beiträge über den Blog. Bei facebook war ich seither auch noch nicht aktiv. Meine Bekannten benutzen es teilweise auch, oder auch telecram, ich selber benutze nur WhatsApp. Egal wie du dich entscheidest, halte mich bitte auf dem Laufenden damit ich deine Beiträge weiterverfolgen kann! Und vielen lieben Dank für deine Mühen, finde ich echt toll! Liebe Grüße, Robbe

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  5. Ich folge ebenfalls (nur?) dem Blog. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön für die Zeit und Arbeit!

    Die Datenschutzthematik ist insgesamt in der Tat komplex und nicht vollumfänglich für alle gleich zu beantworten.
    Problematisch wird es für mich, wenn Datensammlungen zum Nachteil der User genutzt werden (können).
    Facebook (und mittlerweile auch Whatsapp) nutze ich selber aus verschiedenen Gründen zwar nicht, aber ich bin da wenig missionarisch. Für viele ist es eine gute Möglichkeit, Kontakt zu halten und sich zu informieren. Es gibt zwar freiere Alternativen (ich persönlich mag z.B. Signal und Threema), aber die Reichweite ist da schon noch beschränkt.
    Man sollte sich meiner Meinung nach der „Blasenbildung“ bewusst sein, aber auch das trifft mehr oder weniger auf alle Medien zu. Für einen Hardcore-Fußballfan ist die FAZ wahrscheinlich nicht die beste Zeitung für sein Hobby…

    Heikel wird es halt dann, wenn gesammelte Daten unerwartet (und unsichtbar) Entscheidungen beeinflussen, zum Beispiel bei Personalentscheidungem, Kreditbewilligungen, Wohnungssuche, bei der Einreise, etc.
    Wenn Datenhalden („Big Data“) aus verschiedenen Quellen zusammengeführt werden und mit entsprechenden Analysetools beackert werden, können durchaus relevante Ergebnisse herauskommen.
    Die Gefahr sehe ich persönlich eher beim Facebook-Konzern als z.B. bei Threema, aber das lässt sich endlos diskutieren 🙂
    Das sind Themen, die mich persönlich zur Datensparsamkeit anregen. Aber völlig konsequent bin ich nicht, und versuche auch nicht zu missionieren.

    Wenn man jetzt noch ethische Bewertungen hinzuzieht, wird es noch schwieriger. Auch da habe ich meine eigene Meinung zum Facebook-Konzern, aber auch hier bin ich letztendlich nicht wirklich konsequent.

    Wenn Du mit Facebook gute Erfahrungen gemacht hast, bleib dabei würde ich sagen.
    Freie Alternativen mit Reichweite gibt es meines Wissens nicht.
    Ansonsten gilt die Regel: Wenn es nichts kostet, ist man wahrscheinlich selbst die Ware 🙂

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  6. Ich folge Dir nur über den Blog. Facebook nutze ich nicht gern.
    Übrigens gibt es ganz hervorragende Alternativen zu FB. Z. B. vk.com. Schaut Euch das gern mal an. Ich bin damit sehr zufrieden.
    Eine wirklich schöne Sache sind auch Telegram-Kanäle. Man kann da unter anderem Umfragen und Quizfragen einbauen. Ich nutze das gern für meinen Unterricht in der Pflegeschule. Falls Ihr mal schauen möchtet: t.me/altenpflegeschule.

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  7. Ich folge dir auch über den Blog. Ich habe bei Facebook auch eine Seite außer meinem persönlichen Profil. Und habe mir ähnliche Gedanken gemacht wie du. Ich habe beschlossen zu bleiben. Weil es zu meinem Thema keine anderen Seiten (mehr) gibt. Weil ich bestimmen kann, welche Informationen ich preis gebe. Und weil mir inzwischen egal ist, wer was wo sammelt. Ich habe keinen Überblick. Die Kundenkarte beim Supermarkt, die Punktekarte beim Discounter, die ausgefüllten Formulare beim Amt, die Autentifizierungen bei Onlinegeschäften… Wer weiß was? Ich habe beschlossen, mir darüber nicht mehr den Kopf zu zerbrechen und meine Seite weiterzuführen. Ich möchte damit aufklären und helfen und kann so viele Menschen erreichen. Das ist mir wichtiger.
    Viel Erfolg bei deiner Entscheidungsfindung!
    Liebe Grüße
    die Hoffende

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