Talita kum! – Steh auf!

„Talita kum!“ ist aramäisch, Muttersprache von Jesus, und heißt soviel wie „Steh auf!“.

Das ist eine der Lieblingsstellen von Herrn Hübner im neuen Testament. Es steht bei Markus im 5. Kapitel.

Hr. Hübner ist Religions- und Sozialpädagoge. Er arbeitet im Sozialen Dienst des Gerhard Tersteegen Hauses. Er wurde auch eingestellt, weil er einen Gottesdienst im Gerhard Tersteegen Haus abhalten kann. Heute ging es um die Auferweckung der Tochter des Jairus.

Dort wird die Geschichte im Haus des Synagogenvorstehers Jairus erzählt. Da herrscht großes Wehklagen und Geheul, denn dessen 12jährige Tochter ist anscheinend gerade gestorben. Als Jesus gerufen wird, sagt er, das Mädchen sei nicht tot. Es schlafe nur. Die Leute verlachen ihn. Jesus nimmt das Mädchen an der Hand und sagt: „Talita kum!“, was soviel bedeutet wie: „ Mädchen, ich sage dir: Steh auf!“ Und tatsächlich das Mädchen erhebt sich und geht umher. (vgl. Mk 5, 21)

Jesus glaubte nicht an den Tod. Er sah das Mädchen da liegen. Aber er bezweifelte die Augenscheinlichkeit des Todes. Er hatte die große Hoffnung, die den vielen Mächten des Todes widersteht und eintritt in dessen Bewegung für das Leben. Er hoffte ganz stark auf die Auferstehung und sprach: „Talita kum!“

Quellen: Gustav Schädlich-Buter , Basisbibel

5 Kommentare zu „Talita kum! – Steh auf!

  1. Kennst Du die Schule, die Thalita Kumi heisst, in Palästina? Eine tolle, moderne Schule, vor vielen Jahren nur für Mädchen, jetzt für alle, an der man sogar deutsches Abitur machen kann? Vom Berliner Missionswerk unterstützt, mit Orchester, Mediation, Friedensarbeit…Ein schöner Name auch für eine Schule in einem gebeutelten Land…

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  2. Die Bibel ist toll. Man muß sich nur etwas Zeit nehmen, und am besten ist es, wenn man sich ein wenig anleiten läßt – es hat keinen Sinn, auf Seite 1 der Bibel das lesen anzufangen und dann alles durchzulesen.

    Eine meiner Lieblingsstellen ist Prediger/Kohelet 3, 1-11 „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;… “ https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lutherbibel-2017/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/21/30001/39999/

    Man kann mit der Bibel sogar lustige Dinge machen. Wenn ich irgendwo auf jemanden treffe, der gerade mit weit offenem Mund (als ob er gerade etwas großes essen will) gemütlich gähnt, dann sage ich gerne „Tobias 6, Vers 3“ und ernte dann in den allermeisten Fällen sehr ratlose Gesichter. Die Lösung ist: in der Lutherbibel 1984 steht dort „Oh Herr, er will mich fressen“

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  3. Er hatte die große Hoffnung, die den vielen Mächten des Todes widersteht und eintritt in dessen Bewegung für das Leben. Er hoffte ganz stark auf die Auferstehung und sprach: „Talita kum!“

    Liebe Katrin,
    es sind wunderbare Sätze, die Du geschrieben hast. Sie berühren mich in der Tiefe. Hoffnung als Bewegung für das Leben… eine Beschreibung, die mir das Herz öffnet.
    Einen herzlichen Dank, einen guten Abend
    und eine gute Nacht,
    Rudi

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