Gestern wurde sie 60!

Meine stille Heldin wurde gestern Jahre alt!

Quelle

Ich hatte sie euch bereits hier und hier schon mal vorgestellt. Doch im letzten Jahr war sie mehr im Krankenhaus als im Gerhard Tersteegen Haus.

So war es leider auch gestern, an ihrem 60-sten Geburtstag. Was für ein leidvolles Leben! Schon als Kind entdeckte man bei ihr Tumore im Hirn. Sie wurde operiert. Das ging zeitlebens so weiter.

Die regelmäßig durchgeführten Kontrolltermine wurden immer mit Spannung wahrgenommen und dann wartete man angespannt auf das „Urteil“ der Mediziner. Manchmal war es OK. Manchmal gab es erneute Hiobsbotschaften.

Aber es gab auch ruhigere Zeiten. So machte sie den Realschulabschluss. Dann machte sie eine Lehre mit abgeschlossener Endprüfung. Von dort aus arbeitete sie viele Jahre in ihrem Beruf bei der Firma Bayer.

Sie lernte einen viel älteren Mann kennen und lieben. Die beiden heirateten und machten viele Urlaubsreisen zusammen. Es ging quer über den gesamten Globus. So lernte sie viel von der Welt kennen.

Als ich im August 2013 ins GTH zog, war sie schon seit einigen (~5?) Jahren dort. Da lag sie schon fest im Bett. Im Rolli musste sie geschoben werden. Selbstständig / eigenständig ging nicht mehr viel. Selbst das Essen muss ihr angereicht werden.

Doch ständig hat sie ein freundliches, lächelndes Gesicht. Ich habe nie erlebt, dass sie jammerte. Nach außen wirkt sie gelassen, freundlich. Unglaublich, wie sie das immer schafft. Viel Kraft gibt ihr der Glaube an Gott. Solange es ihr noch etwas besser ging, war sie immer bei den Gottesdiensten in der Kapelle des GTH.

Ich wünsche ihr, dass ihr weiteres Schicksal den für sie besten Verlauf nimmt.

…ooO(Ich denke an dich, M.)

10 Kommentare zu „Gestern wurde sie 60!

  1. Kann ich verstehen. Aber jeder hat sein eigenes Schicksal. Letztlich geht auch der Gesündeste denselben Weg. Am Ende ist jeder hilflos und muss sein Leben in die „Hände“ der absolut
    Hast Du eigentlich deine Zähne einmal richtig kontrollieren lassen? Siehe der neueste Beitrag auf meinem Blog.

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      1. Das ist gut, dann ist diese Quelle hoffentlich ausgeschlossen! Habe gestern noch mit einem aufgeweckten Endotontologen über diese Lücke in der zahnärztlichen Diagnostik diskutiert, und ihm meine Idee zur Lösung vorgestellt. Er fand die Idee einleuchtend und „sehr gut“. WEnn der Fachmann das so sagt, kann es ja dann nicht völliger Murks sein….:-)))
        Wenn nur er oder ich den Zugang zu einer Forschungseinrichtung hätten, am Besten vom Frauenhofer Institut, wenigstens um den ersten Schritt anzustossen…. Tja, Träume, Wünsche….;-)

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