Etwas zäh…

Zur Zeit fluppt das Schreiben nicht so wie sonst. Das hat wohl mehrere Gründe. Zum einen habe ich über vieles hier schon geschrieben. Zum anderen passieren zwar immer wieder neue Dinge. Aber ich habe bei manchem Hemmungen, darüber zu schreiben. Es scheint mir zu persönlich einen einzelnen Bewohner oder Angestellten zu betreffen.

Hm…

Schwierig…

Vielleicht mache ich mir einfach auch zu viele Gedanken. Dann verstricke ich mich in meinen eigenen Regeln. So wird das nie was!

Doch momentan passiert auch nicht viel neues. Die Senior-en/innen zeigen ihren Unmut bei den Gesprächen unten im Speisesaal.

Frau S.: „Was machen wir denn heute? Auf dem Veranstaltungs-Plan ist nichts vorgesehen.“

Frau T.: „Nein. Total tote Hose.“

Frau L.: „Frau Mues fehlt total! Die sollten einen Ersatz dafür einstellen!“

Trübsinnig werden die Brötchen gemümmelt, der Kaffee geschlürft.

Dabei war gestern Nachmittag großes Konzert mit Hr. Tillmanns. Es gab Kaffee und Kuchen und dann Lieder zum Mitsingen. Hr. Tillmanns spielt Gitarre und singt. Für die Zuhörer bringt er immer Lieder-Hefte mit. Aber es sind so wie so Lieder, die den Senior-en/innen sehr bekannt sind und die sie auswendig können (im Gegensatz zu mir). Da bin ich lieber oben geblieben. Ich habe ja meinen Computer! 😉

14 Kommentare zu „Etwas zäh…

  1. Vielen Dank erstmal für deinen Blog und den Einblick in den Alltag ins Pflegeheim. Eine weitere Möglichkeit könnte auch sein manche Geschichten, die vielleicht zu persönlich erscheinen noch stärker zu anonymisieren (aus der Pflegerin wird ein Pfleger, …) und erst ne geraume Zeit später online zu stellen.

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  2. Liebe Katrin,
    mach Dir keinen Stress. Manchmal kommt einfach nichts zustande. Das Leben ist Bewegung und Veränderung. Zum Glück verläuft es nicht immer gleichförmig!

    Du hast vieles und interessantes berichtet und trotzdem darauf geachtet, dass Deine Mitbewohner anonym bleiben konnten. Dass Du selbst nicht anonym bist, macht mir das ganze sympathisch! Ich denke, auch für das GTH ist es gut, weil Du ja viele positive Aspekte Deines Heimes zu berichten weißt!

    Mach einfach eine Pause, wenn es Dir nicht nach schreiben ist. Irgendwann kommt wieder ein Einfall, ganz bestimmt. Und darauf freue ich mich schon, auch wenn’s dauert!

    Lass es Dir gut gehen! Lieben Gruß, Michael

    Gefällt 3 Personen

  3. Beim bloggen ist es ja sowieso ein Spagat zwischen „zu“ persönlich oder „zu“ allgemein und in deiner Situation stelle ich es mir noch einmal schwieriger vor. Wissen denn die Angestellten, dass du einen Blog führst? Und wenn, dann würde ich dir empfehlen ein Blog unter einem Pseudonym zu führen, damit wärst du freier, sowie einen Avatar auf dem man dich nicht erkennt.
    Als ich mit der Bloggerei angefangen habe, schrieb ich auch unter einem Pseudonym und sehr persönlich, das hat sich dann im Laufe der Jahre dahin verändert, dass ich meine Texte eher unter schriftstellerischen Aspekten formulierte, dafür aber meinen richtigen Namen angab. Der war mir vor allem wegen meiner Bilder wichtig.
    Ich wünsche dir eine für dich stimmige Lösung.
    Herzliche Grüße
    Ulli

    Gefällt 4 Personen

      1. Eine mögliche Lösung wäre vielleicht, dass du etwas weniger über deine MitbewohnerInnen und das Heimprogramm und mehr über das, was für dich persönlich interessant ist, schreibst. Also was du liest, deine Musik, deine Gedanken zum Zeitgeschehen (das tust du ja schon manchmal), zur Religion usf. Auch das gehört ja zu deinen „Erlebnissen im Altenheim“

        Gefällt 1 Person

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