Zum Gottesdienst in die Markuskirche

Ich bekomme am eigenen Leib zu spüren, dass immer weniger Leute Interesse an christlichen Lehren und der christlichen Kirche haben. Somit gibt es immer weniger Mitglieder der christlichen (katholischen wie auch evangelischen) Kirchen. Daher fehlt den Kirchen mit jedem Kirchenaustritt auch Geld.

Dadurch hat längst nicht mehr jede Kirche auch ihren eigenen Pfarrer. Die Pfarrer betreuen immer gleich mehrere Gemeinden.

Die Lutherkirche hat in der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld-Süd die wenigsten jungen Mitglieder. Daher bekommt sie nach dem Wegzug von Pfarrerin Busmann keine neue Pfarrstelle. Dazu fehlt einfach das Geld. Jetzt findet nur noch ein Mal im Monat ein Gottesdienst in der Lutherkirche statt.

Also werde ich heute mit dem E-Rolli nach Krefeld-Fischeln zur Markuskirche fahren. Ich habe eine Probefahrt gemacht. Ich brauche eine halbe Stunde für den Weg. Da das Wetter mitspielt, werde ich dort hin rollen!

 

 

6 Kommentare zu „Zum Gottesdienst in die Markuskirche

  1. Ich habe nie ein Verhältnis zum Glauben entwickelt. In der Grundschule war ich darauf gespannt, was es mit Bibel auf sich hat. Stattdessen sollten wir Psalmen auswendig lernen. Später an den Schulgottesdiensten teilgenommen und viele Lieder gesungen. Glauben ist wichtiger denn je. Die Vermittlung erreicht zu wenige.

    Gefällt 1 Person

  2. Ich hoffe, Du bist gut hingekommen zur Kirche und der Besuch des Gottesdienstes hat Dir ein bisschen Freude gebracht. Bei den Evangelischen wird ja der Fokus auf die Predigt gelegt, leider gibt es nur sehr wenige Pfarrer, denen es gegeben ist, die Herzen der Gemeinde mit Worten zu erreichen, aber vielleicht hattest Du Glück und konntest etwas für Dich persönlich mitnehmen. Einen schönen Sonntag noch!
    PS: Hilde hat einen sehr schönen, klugen Beitrag verfasst, den könnte ich für mich genauso stehen lassen.

    Gefällt 1 Person

  3. Liebe Katrin,
    das ist eine gute Idee. In zweierlei Hinsicht, ein Gotteshaus hat etwas besonderes an sich. Wenn ich zu Kirche fahre, dann empfinde ich auf den Weg dorthin „Frieden“. Mit mir, mit dem vergangenen und gegenwärtigen Geschehen. Ich vermisse, diesen Zugang zu mir im Alltag. Jetzt wo Du dieses Thema ansprichst, konnte ich ihn in mir spüren, dafür „Danke“.
    Es ist nicht das Wort “ Gottes“ was ich unbedingt hören muss, sondern das Ritual, welches in der Kirche abläuft. Es führt mich, ohne das ich mir bewusst werde in gewohntes, wiederkehrendes Erleben und bringt mich auch in die Gegenwart, ohne mich zu erzürnen.
    Danke für diese Ermutigung.
    Hilde

    Gefällt 2 Personen

Mit der Nutzung dieser Funktion erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner angegebenen Daten durch diese Webseite bzw. WordPress und Gravatar einverstanden.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.