Vorlesen der letzten Weihnachtsgeschichten

Über die Weihnachtsfeiertage war Frau M. zu Hause bei ihrer Familie. Ich hatte sie bereits ein paar Mal gesucht, weil ich weiter vorlesen wollte. Gestern war sie endlich wieder da!

Wir beschlossen, gestern noch ein wenig in dem Buch mit den hinterhältigen Weihnachtsgeschichten zu schmökern. 2018 wollen wir dann mit einem neuen Buch beginnen. Dann widmen wir uns dem Buch von Jules Verne: „Reise um die Erde in 80 Tagen“. Das habe ich dann auch wieder auf dem Kindle.

3 kürzere Geschichten wählte ich aus.

Ich begann mit „Risiko für Weihnachtsmänner“ von Siegfried Lenz.

Der Ich-Erzähler der Geschichte hat einen Job als Weihnachtsmann angenommen, um schnelles, leichtes Geld zu verdienen. Beim Besuch der ersten Auftraggeberin trifft er auf seinen ehemaligen Oberst aus dem Krieg. Die beiden erinnern sich an ein Weihnachten während des Krieges. Der Weihnachtsmann war bestellt, kam jedoch nie an. Als sie ihn damals suchten, fanden sie ihn tot im Schnee liegen. Es bestünde halt immer ein Risiko, auch für den Weihnachtsmann, meinte der Erzähler. Der Oberst musste ihm zustimmen. Seit dieses Erlebnisses habe er immer Angst, der Weihnachtsmann schaffe es nicht zu ihm, sagte er. Ein Risiko bestünde immer, auch für den Weihnachtsmann, meinte der Erzähler.

Als nächstes las ich eine Geschichte von Tomi Ungerer: „Romantische Weihnacht“ vor.

Ein junges Ehepaar zieht es von der Großstadt New York aufs Land. Dort werden sie mit der Zeit zu richtigen Farmern, was sie eigentlich nie vorgehabt hatten. Sie haben ein paar Tiere und bauen Obst und Gemüse an.

Mittlerweile hörten wir Geräusche aus der Küche. Bald würde es Abendbrot geben. Die Bewohner, die auf dem Wohnbereich essen, bekommen ihre Mahlzeiten immer ½ Stunde früher, als unten im großen Speisesaal. Ich blickte mich um, in Richtung Wohnbereichsküche und sagte dann zu Frau M.: „Eine kurze Geschichte schaffen wir noch. Soll ich vorlesen?“ Die strahlenden Augen von Frau M. sprachen Bände.

Also gab es noch eine dritte Geschichte, von Urs Widmer: „Weihnachten bei 42°“.

Der Ich-Erzähler und seine Frau besuchen Israel. Sie suchen Bethlehem und Jerusalem auf, bei großer Hitze. Sie wandern anhand des neuen Testaments auf den Spuren des Gottessohns, Jesus.

Diese 3 Geschichten bildeten einen schönen Abschluss der Weihnachtszeit. Es hat mir durchaus Lust gemacht, in dem Buch weiter zu lesen. Mal sehen.

14 Kommentare zu „Vorlesen der letzten Weihnachtsgeschichten

Mit der Nutzung dieser Funktion erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner angegebenen Daten durch diese Webseite bzw. WordPress und Gravatar einverstanden.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.