Weihnachtsstimmung

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Langsam aber sicher geraten auch wir hier im Gerhard Tersteegen Haus in Weihnachtsstimmung. Immer mehr Weihnachtsdekoration wird aufgebaut. Mittlerweile stehen schon diverse Weihnachtsbäume. Einer auf der Terrasse, einer im Innenhof und seit gestern auch einer unten im Speisesaal.

Die Bäume werden dann auch nach und nach dekoriert. So hat der erste, der auf der Terrasse steht erst Kugeln und seit gestern auch LED-Kerzen bekommen.

Die einzelnen Wohnbereiche sind auch schon wunderbar hergerichtet. Ich muss demnächst mal eine Rundreise machen und mir ansehen, wie es auf den einzelnen Etagen aussieht.

Wie ich gehört habe, haben manche Bewohner auch ihre Zimmer geschmückt. Zuerst dachte ich, ich werde in diesem Jahr nicht viel machen. Aber so langsam werde ich angesteckt. Schauen wir mal.

Außerdem hat die Tochter einer Pflegerin ihre Mutter wieder gefragt, wann sie denn wieder zum Basteln zu mir kommen darf. Wir haben schon einige Male zusammen gebastelt.

Nun ja, Schritt für Schritt wächst sie auch bei mir, die Weihnachtsstimmung. 😉

Unser neues Buch

Ich habe Frau M. jetzt im Laufe eines Jahres 4 Bücher vorgelesen. Alles fing damit an, dass ich in der Adventszeit 2016 „Hilfe, die Herdmanns kommen!“ vorlas. Anfang dieses Jahres las ich dann ein weiteres Buch mit den Herdmanns vor: „Achtung, die Herdmanns sind zurück!“. Die Geschichten mit den schrecklichen Herdmann-Kindern stammen aus der Feder von Barbara Robinson.

Doch nach 2 Büchern mit den Herdmanns wollte ich etwas anderes lesen. Nach vielen Überlegungen und Befragungen einigten wir uns auf „Tom Sawyer“ von Mark Twain. Die Geschichte ist vielen Bewohnern ein Begriff. Viele haben sie in ihrem langen Leben schon einmal gelesen oder gehört. 32 Kapitel verbrachten wir mit Tom Sawyer und Huckleberry Finn im Süden der USA. Doch jedes Buch geht einmal zu Ende.

Von den Südstaaten Amerikas verschlug es uns als nächstes nach Indien. Wir erlebten die Abenteuer Moglis im „Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling. Ich las die drei Kapitel in denen es um Mogli, dem Menschen, der als Kleinkind in den Dschungel verschleppt wurde und dann unter Wölfen aufwuchs.

Unser neues Buch wird das erste richtige Buch, auf Papier gedruckt, sein, dass ich seit Anfang 2013 lese. Ich will versuchen, ob das klappt. Hier muss ich die Schriftgröße so nehmen, wie sie im Buch gedruckt ist. Ich fand das Buch unten im Regal im Speisesaal.

Ich hoffe, es enthält viele lustige Geschichten. Es fing auf jeden Fall schon mal gut an:

Das Dschungelbuch vorlesen (10)

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Endlich habe ich zum letzten mal aus dem Dschungelbuch von Rudyard Kipling vorgelesen. Wir erfuhren, das Mogli den toten Tiger Schir Khan häutete. Es war harte Arbeit. Wäre er ein Junge, der unter Menschen aufgewachsen war, hätte er den Tiger nie enthäuten können. Doch Mogli war unter Wölfen aufgewachsen und wusste genau, was er tun musste. Dennoch brauchte er eine gute Stunde harter Arbeit. Dann hatte er es geschafft.

Plötzlich spürte Mogli eine Hand auf seiner Schulter. Es war Buldeo mit seiner Donnerbüchse, der Jäger der Menschengruppe. Er wollte das Fell des Tigers für sich selber haben. Er wollte Ruhm und Lohn dafür einheimsen.

Das ließ Mogli jedoch nicht zu. Er befahl seinen Wölfen, Buldeo zu bewachen und ruhig zu stellen. Nach einer Weile befahl Mogli den Wölfen, sie sollten Buldeo laufen lassen. Der Jäger humpelte so schnell er konnte zurück zu den Menschen. Er erzählte ihnen, dass er Mogli getroffen hatte und das dieser von bösen Geistern besessen sei.

Daher wurde Mogli nicht wohlwollend zu Hause empfangen, als er dort ankam. Die Menschen warfen mit Steinen nach ihm und verjagten ihn. Jetzt war er also wieder hinausgeworfen worden. Erst von den Wölfen. Jetzt von den Menschen.

Mogli brachte das Fell zum Ratsfelsen zu Mutter Wolf. Sie war sehr stolz auf ihn. Mogli berichtete, dass er, nachdem ihn die Wölfe verjagt hatten, ihn nun auch die Menschen verscheucht hatten. Er würde alleine weiter ziehen. Die 4 neuen jungen Wölfe von Mutter Wolf versprachen, mit ihm zu gehen und mit ihm zu jagen. So verließen sie also zu fünft den Ratsfelsen.