Neues Unterrichtsfach „Gesundheit“ gefordert

Einen ganz neuen Weg gehen einige Schulen in Sachsen-Anhalt auf der Suche nach Pflegenden. Sie binden das Fach Pflege als neues Unterrichtsfach in die Stundenpläne der neunten und zehnten Schuljahre ein. Dazu gehört auch ein Praktikum in einer der kooperierenden Einrichtungen. Wie Alexa und Thea schon sagten: wenn sich die Schüler schon nicht für einen Pflegeberuf entscheiden, so können sie für den privaten Bereich Nutzen aus dem Gelernten ziehen.

Lehrercafe

Schon lange wird es gefordert, das neue Unterrichtsfach. Ob es nun Pflege heißt oder Gesundheit, ganz egal. Die Forderung danach wird immer lauter. Und das ist gut so, wie wir im Lehrercafe hinreichend diskutiert haben. Allen voran bemüht sich die Krankenkasse DAK um das neue Unterrichtsfach und belegt in einem aktuellen Präventionsradar, an dem über 7000 Schüler aus 408 Klassen teilgenommen haben, dass Schüler der Klassen 5 bis 10 erhebliche Gesundheitsrisiken aufweisen.

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Früher Sozialarbeiterin bei der Deutschen Bundespost

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Frau L. ist Jahrgang 1928. Das heißt, sie kannte in den ersten Lebensjahren nur Krieg.

In ihrem Schulalter herrschte die schwere Nachkriegszeit.

Sie hatte 3 Brüder. Einer fiel im Krieg. Einer starb sehr früh an Krebs. Der Jüngste wurde immerhin 65 Jahre alt. Doch er hatte zeitlebens mit den Nachfolgen der schweren Kriegsgefangenschaft in Sibirien zu kämpfen.

Mittlerweile wird Frau L. nächstes Jahr 90 und hat alle ihre Verwandten überlebt.

Als es damals so weit war, dass sie einen Beruf ergreifen sollte, fing sie erst im Fernmeldeamt als Telefonvermittlung an.

Dann wechselte sie zum Postdienst in die Schalterhalle. Sie arbeitete 1½ Jahre am Postschalter.

Es ergab sich für sie durch einen Zufall die Chance, sich weiter zu qualifizieren. Sie wurde zur Sozialarbeiterin ausgebildet. Sie besuchte Kurse in der ganzen Bundesrepublik. Sie hat ihr Leben lang in Krefeld gearbeitet aber durch die Ausbildung zur Sozialarbeiterin lernte sie auch andere deutsche Städte kennen. Als sie die Ausbildung abgeschlossen hatte, begann ihre Arbeit beim Sozialdienst der Deutschen Bundespost.

Hier kümmerte sie sich gewissenhaft und streng (das musste sein) 33 Jahre lang um die Probleme und Sorgen der Postangestellten und ihrer Familien. Am Anfang begleitete sie Jugendgruppen zu Jugendlagern. Doch als sie 50 wurde, beschloss sie, dass sie nun zu alt sei für die anstrengende Arbeit mit dem Jungvolk. Sie gab diese Aufgabe gerne weiter und hatte nun mehr Zeit für Arbeit mit Erwachsenen, im aktiven Dienst und im Ruhestand.

Als sie selber in den Ruhestand ging, hatte sie 42 Jahre Berufsarbeit hinter sich!