Für die Angestellten – DANKE!

Wir sagen viel zu selten, wenn uns etwas gefällt.

Wir sagen viel zu selten: „Gut gemacht!“

Wir sollten öfter einfach mal DANKE sagen.

Daher gilt der heutige Beitrag meines Blogs den Angestellten des Gerhard Tersteegen Hauses.

Danke, dass ihr immer für uns da seid, Tag und Nacht!
Danke, dass ihr Trost zusprecht, wenn wir traurig sind!
Danke, dass ihr immer wieder hinter uns aufräumt, wenn uns wieder einmal etwas herunter gefallen ist!
Danke, dass ihr uns immer wieder aufrichtet, auch wenn ihr eigentlich selber jemanden bräuchtet.

Ihr seid die wahren Helden!

Sitzgymnastik fiel aus

Dieses Schild hängt seit ein paar Tagen in den Aufzügen. Im Speisesaal und auf den Fluren hört man immer wieder Worte des Bedauerns. Gestern Abend im Speisesaal beim Abendbrot zum Beispiel:

„Und was ist Morgen?“, fragte Frau S. am Nachbartisch.

„Na, die Sitzgymnastik fällt ja aus“, meinte Herr W..

„Nix ist Morgen“, meinte Frau Sf..

„Was machen wir denn dann?“, fragte Frau L., „Einkaufen?“. Sie liebt es einzukaufen.

„Ach, dann sind die Stadt und die Läden bestimmt viel zu voll“, sagte die realistische Frau S..

So ging es weiter. Es war, als schwebe eine dunkle, graue Wolke über dem Tisch der Bewohner.

Mir tut es auch Leid, dass das Angebot ausfällt. Die Sitzgymnastik ist halt wirklich beliebt hier im Haus. Wenigstens scheint die Sonne strahlend vom Himmel!

Ich schaute bei YouTube vorbei und fand ein sehr gutes Video zur Sitzgymnastik von Gabi Fastner. Schaut es euch mal an:

So kam ich dann doch zu meiner Sitzgymnastik heute.

Wieder Basteln mit unserem Wohnbereichsmaskottchen

Gestern habe ich wieder mit der Tochter einer Pflegerin bei mir im Zimmer gebastelt. Sie trug auch wieder ihr Namensschild „Wohnbereichsmaskottchen“, das der Wohnbereichsleiter letztens für sie erstellt hatte. Die Pflegerin erzählte mir, ihre Tochter habe gefragt, ob sie in den Herbstferien wieder mit mir basteln dürfe.

„Da muss ich sie aber erst mal fragen“, meinte sie.

Als ich das hörte, freute ich mich sehr. „Gerne!“, meinte ich, „wann denn?“

Wir verabredeten einen Tag. Der war gestern!

Sonntag, der 29. Oktober war ein besonderer Tag. Die Uhren wurden in der Nacht zu Sonntag eine Stunde zurück gestellt und ich bekam Besuch von der kleinen Dame. Sie ist vor einem Monat 8 Jahre alt geworden.

Ich wachte trotz Uhrumstellung zur gleichen Zeit auf wie immer, kurz vor sieben. Nur  war es durch die Zeitumstellung erst kurz vor sechs. Also drehte ich mich wohlig noch einmal um und döste wieder ein.

Ich wurde wieder wach durch Stimmen, die von draußen vor dem Gerhard Tersteegen Haus zu hören waren. Eine aufgekratzte Kinderstimme sprudelte über vor Energie, laut und fröhlich.

„Psssst… nicht so laut!!!“, flüsterte laut die Stimme der Pflegerin.

„Ups!“, hörte ich die erschreckte Stimme des Kindes, „kann ich gleich mitkommen zu Frau Sickert?“

Dann verschwanden die Stimmen und ich hörte nichts mehr. Die beiden hatten das Haus betreten. Ich hörte sie dann wieder, als sie auf meinem Wohnbereich ankamen. Lautes Flüstern. Dann verschwanden sie scheinbar im Schwesternzimmer. Ich nickte wieder ein.

Ich wurde wieder wach, als die Pflegerin ins Zimmer kam. Der Tag begann. Die Pflegerin sagte mir, sie habe ihrer Tochter erklärt, dass ich erst einmal duschen dann frühstücken müsse. Um 10.00 Uhr könne sie dann in mein Zimmer kommen.

Dann konnte ich letztendlich die Wartezeit etwas verkürzen. Ich war nämlich schon um 9.30 Uhr fertig! 🙂 Die Bastelstube wurde eröffnet. Ich hatte Ende der Woche schon einiges vorbereitet und ausgedruckt. Malen nach Zahlen, eine Vogelscheuche zum ausmalen, ein Rätsel und natürlich den Stern, den wir basteln könnten, wenn sie Lust hätte.

Die Blätter wurden bearbeitet. Dann wollte sie den Stern mit mir basteln. Wir haben mittlerweile schon öfter miteinander gebastelt. Beim ersten Mal war sie noch im Kindergarten. Dann schon in der Schule. Jetzt ist sie in der zweiten Klasse. Es ist schön zu sehen wie sie sich weiterentwickelt. Sie ist sehr geschickt, lernt schnell. Es ist eine große Freude für mich, wenn sie bei mir ist!

Zuletzt spielten wir dann noch Mau-Mau. Wir wollten so lange spielen bis einer 5 Punkte erreicht hatte. Irgendwann stand es 4:4. Es war mir fast unangenehm, dass ich am Ende gewann. Ich erinnere mich, als ich in ihrem Alter war, konnte ich ganz schlecht verlieren. Aber mein Gast steckte das ganz cool weg.

Das Dschungelbuch vorlesen (05)

pixabay.com

Endlich habe ich Frau M. weiter aus dem Dschungelbuch vorgelesen. Es wurde langsam auch Zeit! Ich war sehr beschäftigt mit bloggen und Arztbesuchen. Außerdem ging es mir in den letzten Tagen nicht so gut.

Doch dann ergab es sich endlich, dass Frau M. im kleinen Speisesaal war und ich Zeit und Lust hatte, vorzulesen. Schließlich hatten wir an einer spannenden Stelle der Geschichte aufgehört. Auch ich wollte wissen, wie es weiter geht.

Wir befanden uns an dem Punkt, wo die Affenbande, die Bandar-Log, Mogli entführt hatten.

Die Bandar-Log rasten in einem schwindelerregenden Lauf durch den Urwald, immer in höchsten Höhen, in den Baumwipfeln.


Quelle: YouTube

Moglis Freunde, der Bär Balou und der Panther Baghira versuchen, den Affen zu folgen. Aber Balou schafft es nicht. Baghira ist geschickter und schneller. Doch auch er sieht ein, dass sie Hilfe brauchen, um den Affen und Mogli weiter auf der Spur zu bleiben.

Also beschließen sie, Kaa, die Riesenpython, um Hilfe zu bitten. Kaa wird von der Bandar-Log gefürchtet! Sie finden Kaa und haben Glück: die Schlange ist nicht hungrig. Sie hat vor kurzem gefressen. Also können sie sie gefahrlos um Hilfe bitten.

Kaa verspricht zu helfen. Zu dritt machen sie sich auf den Weg, den Affen zu folgen.

Die besten Blogs für das Leben mit MS

Letztens erhielt ich eine Mail von einem Herrn Florian Müller. Er arbeitet für SmartPatient . Hier setzen sich junge Leute dafür ein, Patienten dabei zu unterstützen, ihre Therapie verantwortungsvoll umzusetzen. Dazu nutzen sie das Smartphone der Patienten.

Sie haben mit MyTherapy eine App erstellt, die Patienten bei der Einnahme Ihrer Medikamente unterstützt. Dazu gehört auch ein Blog.

 

… werde ich auf unserem Blog in Kürze einen Artikel über die besten Blogs für das Leben mit MS veröffentlichen. Auch Ihr Blog wird dabei kurz vorgestellt. (Original Florian Müller)

Freitagabend wurde der Beitrag freigeschaltet:

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Wochenendrätsel – Wörterketten (03)

Schon letzte Woche hatten wir Wörterketten. Das Spiel mit Wörterketten gibt es in vielen Variationen. Ich gebe euch heute die noch verbleibenden 2 Variationen auf dem Übungsblatt vor:

3. Variation:
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Man nimmt immer so viele Buchstaben wie möglich an den Anfang des folgenden.
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Beispiel: Regen – General – Albanien – Entscheidung – Ungarn – …
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4. Variation:
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Es sollen zusammengesetzte Wörter gebildet werden. Das letzte Wort wird der Anfang für das nachfolgende.

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BuchrückenRückenmassage – Massageöl – Ölfilm – Filmabend- ..