Barbaras Freitags-Füller #441

29. September 17

Wochenendrätsel – Noch einmal Thema Herbst

Nach meinem letzten Beitrag habt Ihr bestimmt gedacht, in diesem Rätsel suche ich Palindrome.

Doch ich habe noch ein schönes Rätsel zum Thema Herbst gefunden (und ein neues Wort habe ich dazu gelernt: Akrostichon). 😉

Viel Spaß damit!

Feiern mit der Jungen Gruppe

Der 50. Geburtstag ist toll! Man erhält Grüße und Glückwünsche von Seiten, mit denen man nie gerechnet hätte! Nun ja, es ist ja auch schon eine beträchtliche Zahl an Jahren, die man nun schon auf unserem Planeten weilt!

Donnerstag Nachmittag trifft sich immer die Junge Gruppe (= Junge Generation, = Gruppe für Jüngere). Der jüngste ist 40, die älteste 66 Jahre alt. Vorgestern haben wir hier noch einmal meinen 50. Geburtstag gefeiert. Ich war ganz überrascht! Das hatten Frau Domke und Frau Kraus vom Sozialdienst, die abwechselnd die Junge Gruppe Treffen leiten, ausgeheckt.

Erst sollten wir unsere grauen Zellen anstrengen. Gesucht wurden Palindrome, Wörter die vorwärts wie rückwärts gelesen einen Sinn ergeben (z.B. Amme – Emma) oder sogar gleich sind (z.B. Anna – Anna oder Otto – Otto).

Dann gab es Pommes Frites aus einer neu angeschafften Fritteuse und frisch zubereitete Currywurst in einer genialen Soße! So eine leckere Currywurst habe ich noch nicht gegessen! Toll! Dazu gab es Getränke nach Wahl. Bei einer solchen Speise bin ich sehr für Altbier!

Ich bedanke mich ganz herzlich bei den beiden Damen vom Sozialdienst!!!

Palindrom – Wiki

So war’s – Ein halbes Jahrhundert!

Ich hatte einen wunderbaren Geburtstag vorgestern!

Es fing schon morgens im Speisesaal an. Mein Platz am Tisch war mit einer LED-Kerze geschmückt. Die Damen vom Nachbartisch sangen mir ein Ständchen.

Als ich wieder nach oben kam, hatten die Damen vom Sozialdienst meine Tür geschmückt. Sie hängten mir eine Kette mit der Zahl 50 um.


Auf dem Tisch in meinem Zimmer lagen die ersten Blumen und Post.


Zu 14.30 Uhr hatte ich zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Dazu hatte ich bei Frau Düro, Leiterin der Hauswirtschaft den Seminarraum bestellt. Außerdem hatte ich mit ihr besprochen, was ich alles an Speisen und Getränken haben wollte. Sie würde dann alles besorgen. Sie wollte auch den Saal/Tisch dekorieren. Ich nannte ihr meine Lieblingsfarbe. So sah das Endergebnis aus. Ich war rundum zufrieden!

Ich musste lauthals lachen, als ich sah, was auf dem kleinen, blauen Sparschwein stand:

SCHEIN-REIN-SCHWEIN

Lösungen vom letzten Wochenendrätsel – Herbst

Mich hat dieses Rätsel so richtig in Herbst-Stimmung versetzt. Man merkt es: die Tage werden kürzer, die Uhr wird am Sonntag umgestellt. Es riecht draußen richtig nach Herbst. Da passte das Rätsel vom vergangenen Wochenende richtig gut!

Hier ist die Auflösung der Anagramme:

Und? Wart ihr erfolgreich?

Ein halbes Jahrhundert!

Das klingt umwerfend! Heute habe ich Geburtstag und werde 50 Jahre, also ein halbes Jahrhundert alt!

Ich werde heute Nachmittag hier im GTH feiern. Dazu habe ich meine Familie und ein paar Freundinnen eingeladen. Leider haben schon einige Leute abgesagt. Aber wir werden trotzdem eine schöne Zeit zusammen haben! Ich habe Kaffee und Kuchen bestellt und auch ein paar salzige Leckereien. So sollte jeder etwas finden können, das ihm schmeckt. Ich freue mich schon!

 

Das Dschungelbuch vorlesen (02)

pixabay.com

Es war schon einige Zeit her, dass ich aus dem Dschungelbuch vorgelesen habe. Das hatte auch einen Grund. Jedes Mal, wenn ich mit meinem Kindle im kleinen Speisesaal erschien, war Frau M. nicht da. Als ich sie gestern wieder nicht sah, fragte ich eine Pflegerin, wo Frau M. denn sei. Sie sei in ihrem Zimmer bekam ich zur Antwort.

„Kann ich sie denn dort mal aufsuchen?“, fragte ich.

„Hm, ich weiß nicht. Ich gehe mal zuerst rein. Dann sehen wir weiter“, meinte sie und verschwand im Zimmer.

Auf dem Gang hörte ich wie sie mit Frau M. sprach. Zum Schluss sagte sie, dass ich sie besuchen wolle und ob das in Ordnung sei. Kurz darauf kam sie aus dem Zimmer. „Gehen sie ruhig hinein“, sagte sie zu mir.

Frau M. lag im Bett, gut zugedeckt. Ich sagte zu ihr: „Ich habe Sie vermisst! Ich habe Sie schon lange nicht mehr gesehen!“, dabei streichelte ich ihre Hand, die unter der Decke hervorlugte. Sie strahlte, hustete und antwortete dann: „Das hat auch seinen Grund. Ich war nämlich krank.“ Wieder hustete sie.

„Möchten Sie etwas trinken?“, fragte ich.

„Ja!“, antwortete sie.

Nachdem ich ihr zu trinken gegeben hatte, kuschelte sie sich wieder in die Kissen.

„Hm… ich habe sogar extra das Dschungelbuch mitgebracht. Soll ich noch ein wenig vorlesen?“

„Ja!!!“ war die Antwort. Ihr Gesicht strahlte auf.

Ich fasste noch einmal knapp zusammen, was wir bisher gelesen hatten und begann dann mit dem Zeitsprung – 10 bis 12 Jahre später.

Es ist ganz klar, dass sich Wölfe in dieser Zeit viel schneller entwickeln, als Menschen. Menschen können auch viel älter werden, als Wölfe. Daher geschieht es, dass die Zeit beginnt, in der Akela so schwach wird, dass er nicht mehr das Rudel wird führen können.

Dazu kommt, dass der Tiger Schir Khan versucht, böses Blut zu verspritzen. Er hetzt die jungen Wölfe gegen Mogli auf.

Baghira, der Panther beobachtet alles mit Kummer. Er spricht mit Mogli darüber. Gemeinsam beratschlagen die beiden, was nun zu tun sei. Mogli braucht einen „Trumpf“. Dann hat Baghira eine Idee. Mogli soll sich unten in der Siedlung der Menschen die „Rote Blume“ (=Feuer) holen. Davor fürchtet sich jedes Tier.

Kaum hat Baghira Mogli davon erzählt, springt Mogli den Berg hinab, zur Siedlung der Menschen.