Marienkäfer basteln

Ich habe schon 2 mal mit der Tochter einer Pflegerin meines Wohnbereichs gebastelt. Wir haben schon Engel, Blumen und Würfel gebastelt. Die Kleine ist sehr geschickt und es macht uns immer viel Spaß.

Da sie mit der Mutter ins Heim gekommen war, war sie schon früh da. Ab 6:30 Uhr beginnt die Frühschicht. Doch sie musste erst mal warten, bis ich aufgestanden war, geduscht hatte und dann gefrühstückt hatte. Als ich dann wieder hoch kam, konnte sie es kaum erwarten und hüpfte „zufällig“ an meinem Zimmer vorbei, als ich aufschloss.

Hallo!“, sagte sie und strahlte mich an.

„Hallo„, antwortete ich und sagte dann das, was Erwachsene immer sagen, wenn sie ein Kind längere Zeit nicht gesehen haben: „Mensch, bist du groß geworden!“

„Ja!“, sagte sie ganz stolz, „1 Meter 37!“

Dann zeigte sie mir ihr Namensschild. Der Wohnbereichsleiter hatte es für sie gemacht, ganz im Stil der Namensschilder des Personals. Dort, wo sonst die Berufsbezeichnung steht, also Pflegerin, Pflegehelferin, Sozialer Dienst etc. stand Bereichsmaskottchen . 😀

Heute haben wir Marienkäfer gebastelt. Es sollte gleich eine ganze Familie sein: Vater, Mutter, Kind und die Oma. Wir hatten viel vor und keine Zeit zu verlieren.

Wir haben also von 9:30 – 12:00 Uhr gefaltet, geschnitten, geklebt, angemalt. Das war ganz schön anstrengend! Ich bin erstaunt, wie gut ich durchgehalten habe!

Wieder einmal hat die Seite BesserBasteln.de uns gut geholfen mit Ideen und Vorlagen.

Unser kreatives Chaos 😉 :

Die Marienkäferfamilie:

21 Gedanken zu “Marienkäfer basteln

  1. Sehr netter, offener Arbeitgeber!
    Und soo tolle Käferleins!! Klasse! Und es hat Euch beiden bestimmt richtig viel Spaß gemacht! Klar, hinterher merkt man, dass war echt eine Leistung, aber die Freude und das Andenken entschädigen doch so sehr – und oft tut es ja auch gut zu spüren, was doch noch alles geht, sicherlich nicht jeden Tag (gleich), aber: es können durch eigene Hand tolle Kunstwerke entstehen! Danke fürs teilen!

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  2. Ich bin auch sehr angetan vom Arbeitgeber an sich. Das wäre in manch anderem Heim unvorstellbar, nicht zuletzt aus arbeitseffizienten und versicherungsrechtlichen Gründen. Umso schöner, wenn hier in jeder Hinsicht Wertschätzung vermittelt wird. Und wie wichtig auch für ein Kind, den Arbeitsplatz der Eltern mal kennenzulernen. 🙂

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