Heute vor 4 Jahren

… zog ich in das Gerhard Tersteegen Haus ein. Unfassbar, wie schnell die Zeit vergeht!

pixabay.com – Geralt

Ein wenig kratzt das auch an meinem Gemüt. Vier Jahre lebe ich nun schon hier. Wahrscheinlich noch viele Jahre mehr werden dazu kommen. *seufz *. Diese Vorstellung macht mich ein wenig schwermütig.

 

43 Gedanken zu “Heute vor 4 Jahren

  1. Das ist nachvollziehbar, dass dies an deinem Gemüt kratzt. Ich hoffe, dass du für dich einen guten Weg findest um mit all dem trotzdem glücklich zu sein! 🙂 Ich finde, wenn ich ab und an deine Beiträge lese, dass du so vielen Menschen da draußen, sehr großen Mut machst. Ich kenne wenige Menschen, die sich der Dinge so erfreuen können und in der Lage sind wie du, das Beste aus den Situationen zu machen. ❤ Ich wünsche dir einen tollen Tag und noch viiiiieeeeele weitere!

    Gefällt 6 Personen

  2. Liebe Katrin,
    schwermütig musst Du nicht werden. Es hat Dir eine Qualität gegeben. Nicht die, die Du Dir erwünscht hast für Dein Leben. Dennoch eine Qualität, die Dir Dein Leben sichert. Es hat Dich aufgebaut, neue, andere Hoffnung gegeben. Du kannst aus der Tür des Hauses fahren und zurück kommen. Du kannst außerhalb des Hauses Bekanntschaften schließen. Du könntest versuchen in Begleitung am Abend ins Konzert zu gehen, mal ins Kino, oder Theater. Motiviere die Menschen um Dich. Es ist noch nicht Winter wo Du nicht raus kommst.
    Diese vier Jahre, sind auch ein Geschenk. Manch einer bekommt sie nicht.
    Habe einen schönen Tag. Lebe, lebe……
    LG. Hilde

    Gefällt 2 Personen

  3. Deine angefressenen Tage sind ja wohl mehr als verständlich! Diese Frustration hat einfach mit dem Freiheitsverlust zu tun, sein Leben selbstbestimmt zu leben! Du bist sehr tapfer und ich glaube keiner von uns kann sich vorstellen, so jung, so Leben zu müssen! Und trotzdem bist Du zur Seele des Hauses für viele geworden, dass ist eine besondere Aufgabe, vielleicht sogar Deine Bestimmung! Wenn ich auch nicht immer einen Kommentar abgebe, ich verfolge alle Deine Beiträge mit großem Interesse!
    Deine Blogarbeit ist sehr wertvoll, weil Du auch aufzeigst, dass ein Heimleben auch Charm haben kann!

    Liebe Katrin, Du bist für mich eine Heldin, mach weiter so!❤👍😘

    ❤liche Grüße Babsi

    Gefällt 3 Personen

  4. Verständlich, dass da Wehmut aufkommt. Das ist ein Jahrestag der weniger erfreulichen Art. Trotzdem hast du es offensichtlich noch gut getroffen mit deinem Heim. Den Menschen da draußen gibst du Mut mit deinem Blog, dafür müssen dir alle dankbar sein. Es wird weiterhin ein Auf und Ab der Gefühle werden. Ich wünsche dir, dass es überwiegend positive Momente gibt.

    Gefällt 2 Personen

  5. Niemand läuft in deinen Schuhen, auch ich nicht. Durch deine Beiträge schimmert immer wieder großer Lebensmut hindurch. Davor und auch vor deiner Offenheit, das alles hier mit uns zu teilen, habe ich großen Respekt. Von Herzen wünsche ich Dir, dass die dunklen Augenblicke auch weiter in der Minderzahl bleiben.

    Lieben Gruß Dir!

    Gefällt 4 Personen

      • Katrin, das stimmt – viele Menschen noergeln ueber irgendwelche Trivialitaeten. Ich verbringe viel Zeit in Indien, berulfich und privat. Je mehr Zeit ich dort verbringe, umso zufriedener bin ich geworden. Ich bin mit Dingen konfrontiert worden, die ich mir nicht vorstellen konnte ……. das Leben, vor allem fuer Frauen ist dort sehr schwer (trotz der ‚Vorzeigefrauen‘, die das Gegenteil beweisen sollen, die aber nur beweisen, dass es in allen Bereichen Ausnahmen gibt). Es ist leicht, die Perspektive zu verlieren.
        Viele Gruesse und Dir einen hoffentlich sonnigen Tag,
        Andrea

        Gefällt 1 Person

  6. Liebe Katrin,
    ich schätze es sehr, dass ich Dich und Deinen Blog kennenlernen durfte!
    Du schreibst, was Du erlebst, in solch bunten Farben, dass ich vollkommen miterleben kann, was Du erzählst! Das finde ich wundervoll! Dazu kommt noch Dein selbstverständlicher Einsatz für Deine Mitbewohner, wo manche solche Hilfe sehr brauchen. Für mich, als nicht betroffener, war das bisher eine relativ unbekannte Welt. Und durch Dich habe ich jetzt doch schon den einen oder anderen Eindruck gewonnen. Ich danke Dir!

    Ich wünsche Dir in Deinem fünften Jahr dort alles Gute, immer wieder gute Begegnungen und viele eifrige Leser!
    Lieben Gruß, Michael

    Gefällt 2 Personen

  7. Liebe Katrin,
    ich bin durch Zufall auf deinen blog gestossen, begeistert, geblieben und verfolge nun gespannt jeden Beitrag. Ich bewundere deine Stärke mit der du der unorthodoxen Lebensform für eine junge Frau begegnest. Ich selber an MS erkrankt, habe diese Wohnform immer als absolutes, eventuell auf mich zukommendes Schreckgespenst, vor Augen gehabt. Das hast du mir mit deinem blog genommen. Und wenn mein Schicksal diesen Weg einschlagen würde, wäre es mein Wunsch eine deiner Mitbewohnerinnen zu werden.
    Mit höchsten Respekt grüßt dich
    Elke

    Gefällt 2 Personen

  8. Liebe Katrin,
    es haben schon so viele Menschen so wunderbare, tiefe Worte gefunden, ich mag Dir einfach auch danken, für diesen Blog, die Zeit und die Kraft, die Du dahinein investierst!
    Ja, solch eine „Marke“ ist immer auch ein Punkt, um durchzuatmen, nachzudenken und natürlich auch ein Stück Trauerarbeit. Aber, es ist eben auch die Möglichkeit, möglichst gut leben zu können, zu dürfen und der Wendepunkt nicht nur, dass alles schlimm wurde, sondern, dass es ab diesem Zeitpunkt auch besser wurde, das Leben Qualität hat und Sicherheit und trotzdem Selbstbestimmtheit!
    Auf ganz viele guuuuuute Jahre, eins nach dem anderen!!

    Gefällt 3 Personen

  9. Vier Jahre schon! Das ist eine lange Zeit und, wenn man zurückguckt entdeckt man jede Menge Gefühle. Zum Einen Hilfe in der Not und Abschied nehmen von so viel Liebgewonnenem. Zum Anderen sich einiges wieder zurückerobern und Neues suchen und es für sich möglich machen. Seit ich bei dir lese weiß ich, dass es auf das Haus ankommt, ob man sein Dasein Leben nennen kann oder Überleben. Ich denke selbst immer wieder darüber nach ob der Schritt in ein Heim mich entlasten würde. Vor allem was die Ämter angeht. Meine Pflege ist in der eigenen Wohnung natürlich teurer als im Heim. Wenn es mal soweit sein sollte, dann finde ich in dir ein wunderbares Vorbild.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s