Dann habe ich einfach zugehauen!

„So eine Frechheit! Das war schon unverschämt!..

Da hat sie sich einfach da so hingesetzt…

So eine Dreistigkeit!… “ , Frau Ga. regte sich richtig auf.

„Aber nicht mit MIR! Mit MIR nicht!

Irgendwann habe ich dann einfach zugehauen!“, die kleine Frau Ga. hatte sich so richtig in Rage geredet.

„Aber Frau Ga.!“, entfuhr es mir, „Was war denn da los?“

„Ach… ich ekele mich so sehr, wenn sie sich einfach  aufs Gesicht setzen! Man weiß ja nie, wo sie vorher schon alles waren!“, sie schüttelte sich.

Langsam dämmerte es mir…

„Und dann wollte sie mir einfach ins Ohr kriechen! Da war es dann einfach aus… da habe ich dann nur noch zugehauen!“

„Wer wollte da in ihr Ohr kriechen?“, fragte ich. Mittlerweile hatte ich aber schon einen Verdacht!

„Na die Fliege!“, sagte Frau Ga. entrüstet.

uschi dreiucker / pixelio.de

Kapitel 14 von Tom Sawyer

Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, warum nichts neues von Tom Sawyer und Frau M. zu lesen war. Nun, wir hatten eine kleine Pause eingelegt. Aber Sonntag ging es weiter mit Kapitel 14.


Nach wie vor befindet sich Tom mit seinen beiden Freunden, Huckleberry Finn und Joe Harper auf der Flucht. Die drei führen ein selbsternanntes Piratenleben.

Sie spielen im Wald, baden im See, fangen Fische und braten sie über offenem Lagerfeuer. Es ist ein wunderbares Leben! Zumindest solange die Sonne scheint.

Doch als der Abend und dann die Nacht kommen und es langsam dunkel wird, beginnen sich die ach so wilden Piraten zu fürchten. Sie bekommen tatsächlich Heimweh, auch wenn sie das nie zugeben würden.

Dann hören sie plötzlich ein sehr unheimliches Geräusch. Nach einiger Zeit merken sie, dass die Dorfbevölkerung den Tod der Jungen beklagt.

Vielleicht sollten sie ja doch zurückkehren?

Frau M. lauschte ganz gebannt! Ja, wir beide hatten unsere Lesestunden vermisst!