Barbaras Freitags-Füller # 428

Winnetous Schwester getroffen

Vor einer Woche war ich zum Waffel-Essen in der Cafeteria des Kaiser-Willhelm-Museums mit meinen Eltern verabredet.

Kaiser-Wilhelm-Museum

 

Cafeteria des KWM

Als alteingesessene Krefelder dauerte es nicht lang und sie erspähten einen Bekannten, Herrn  Joachim Watzlawik. Er war in Begleitung einer alten Freundin dort. Schnell saßen die beiden an unserem Tisch. Die Dame war keine andere als Marie-Versini, eine Pariser Schauspielerin. Sie wurde vor allem berühmt als Nscho-tschi, Winnetous Schwester an der Seite von Pierre Brice (als Winnetou) in dem Spielfilm Winnetou 1.

Autogrammkarte

Wer hätte gedacht, dass mir mein neues Leben meine erste Autogramm-Karte bescheren würde. 😀

Marie Versini bei FB

Marie Versini – Wiki

Start einer neuen Kulturreihe in Uerdingen

Die Kolumne im August 2015: Zu Tisch mit Joachim Watzlawik – Kulturmanager, Schulsozialpädagoge und Gründer des Flüchtlingscafés „Sarah“

Pflege am Limit?

Heute in der Sendung „Markt“ im WDR:

„Gemessen an anderen Ländern werden deutsche Patienten von deutlich weniger Pflegepersonal betreut. Das hat Folgen für die Gesundheit der Patienten, aber auch für die des Pflegepersonals. Warum ist das so? Und wie wirkt sich das aus?“ Autor/-in: Christina Zühlke

Der Beitrag ist 1 Jahr lang abrufbar in der Mediathek des WDR:

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Gottesdienst im Zeichen des Jubiläums „500 Jahre Reformation“

pixabay.com – Sharon Ang

Dienstags haben wir ein bis zwei Mal im Monat evangelischen Gottesdienst in der Kapelle des Gerhard-Tersteegen-Hauses. Da in den Sommermonaten nicht so häufig Gottesdienst ist, war der gestrige Dienst von den Bewohnern gut besucht.

Seit 2008 befinden wir uns in der sogenannten Luther-Dekade . Sie hat ihren Höhepunkt in diesem Jahr am 31. Oktober, an dem in Deutschland und Österreich der Reformation der Kirche vor 500 Jahren durch Martin Luther gedacht wird.

Daher fand der gestrige Gottesdienst mit Pfarrerin Busmann auch ganz unter dem Namen Luthers statt. Die Lieder, Geschichten und die Predigt drehten sich um Luther. Sie brachte eine kleine Playmobil-Figur, die tatsächlich Luther darstellt

pixabay.com – Zteven

und Plätzchen mit Luther-Kopf mit.

Pfr. Busmann bringt uns gerne immer etwas mit, was wir dann mit aufs Zimmer nehmen können. Playmobilfiguren hatte sie leider keine mehr zu verschenken. Aber wir erhielten alle einen leckeren Keks. Meinen habe ich dann nachmittags zum Kaffee verputzt. Er schmeckte sehr gut!

Insgesamt war es ein sehr schöner Gottesdienst. Er machte uns allen Mut. So schließe ich jetzt mit dem Motto des Reformationsjubiläums der Evangelischen Kirche im Rheinland:

„Ich bin vergnügt, erlöst, befreit.“

Es ist der Anfangssatz aus einem der Psalmgedichte von Hanns Dieter Hüsch (1925 – 2005).

Märchenhafter Besuch der Kindergarten-Kinder

Gestern besuchten uns die Kindergarten-Kinder von der Kindertagesstätte Arche Noah wieder. Sie kommen regelmäßig zu uns ins Gerhard-Tersteegen-Haus. Es ist eine sehr schöne Sache für beide Seiten, wenn jung und alt zusammenkommen.

Gestern stand alles im märchenhaften Ramen. Kinder und Bewohner saßen in einem großen Kreis im Speisesaal. Ein Erzieher nahm ein dickes Märchenbuch zur Hand. Er schlug es auf und las dann das Märchen von Dornröschen vor. Das machte er ganz hervorragend mit ruhiger Erzähler-Stimme. Seine Zuhörer, jung und alt, waren mucks-mäuschen still und folgten ganz aufmerksam der Geschichte.

Als er fertig war mit vorlesen, spielten die Kinder uns das Märchen vor. Dabei bildeten sie einen großen Kreis und die einzelnen Kinder / Figuren traten in die Mitte des Kreises oder tanzten außen um den Kreis herum. Dazu sangen sie „Dornröschen war ein schönes Kind“.

Zuletzt hatten Frau Faust und Frau Domke vom Sozialdienst Eis besorgt und verteilten die Eishörnchen an die Kinder und die Bewohner.




Mediothek Krefeld besucht

Früher habe ich sehr gerne und sehr viel gelesen. Daher war ich an meinen ganzen Wohnorten immer Mitglied der ortsansässigen Bibliothek. Ich liebte es, Lesestoff auszuleihen und dann zu lesen, zu schmökern, die Welt um mich herum zu vergessen.

Außerdem war in der Zeit vor dem WWW das Buch die Auskunftsquelle schlechthin. So habe ich damals, als ich 1995 die Diagnose Multiple Sklerose (MS) bekam, die Münsteraner Stadtbücherei und die ULB Münster (Universitäts- und Landesbibliothek Münster) aufgesucht und nach Informationen über MS gesucht.

Auch in Krefeld habe ich die Stadtbibliothek besucht. Sie wurde komplett umgebaut und modernisiert. Am 1. April (kein Scherz) 2008 wurde sie unter dem Namen Mediothek Krefeld neu eröffnet. Sie ist wirklich toll geworden!

Samstagvormittag waren die Temperaturen angenehm abgekühlt. Nach den 36°C einige Tage zuvor waren 20°C einfach belebend und himmlisch. Also entschied ich mich, meinen Bewegungsradius wieder zu erweitern. Ich fuhr mit dem E-Rolli vom GTH in ca. 20 Minuten zur Mediothek! Es war ein echtes Hochgefühl, als ich dort ankam. War das lange her, dass ich das letzte Mal dort war!

Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Einerseits der Stolz, es geschafft zu haben dort anzukommen, andererseits der Wehmut, so vieles an Fähigkeiten eingebüßt zu haben, seit gut 4 Jahren kein Buch mehr lesen zu können (wegen fehlender Ausdauer und Konzentration). Bevor ich mich jetzt wieder selber runter ziehe, mache ich erst einmal Schluss für heute und zeige euch morgen ein paar wunderschöne Fotos, die ich machen konnte.

 So, da bin ich wieder. Ich habe die Fotos gefunden. Ta-daaa:

Der Service-Desk am Eingang

Bestseller

Kinder- und Jugend-Bibliothek

Unterstützt wird das Projekt von vielen Stellen des Landes NRW (zum Beispiel: fjkm = Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW, mfkjks.nrw = Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen , LfM = Landesanstalt für Medien NRW).

Tüfteln mit Robotern

Hier kann Play-Station oder X-Box gespielt werden.