Weihnachtsbriefe

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pixabay.com | Gerhard Gellinger

Ich habe früher immer viel Weihnachtspost verschickt – meine Weihnachtsbriefe – sie gingen an Verwandte und Freunde und brachten sie so ein Mal im Jahr up-to-date mit allem, was sich in meinem Leben so getan hatte. Dass man diesen Brief vervielfältigt und mit ein paar persönlichen Worten versehen hinaus in die Welt schickt, ist ein amerikanischer Brauch. Ich habe ihn gerne übernommen.

Dieses Jahr, werde ich keine Weihnachtsbriefe mehr verschicken. Wer jetzt wissen will, was sich in meinem Leben tut, der sei an meinen Blog musikhai.com verwiesen. 😉

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16 Gedanken zu “Weihnachtsbriefe

  1. Liebe Katrin!

    Zunächst ein gesegnetes Weihnachtsfest. Ich bin nicht gläubig, aber trotzdem schreibe ich Weihnachtskarten. Es macht mich glücklich, Andere aufzumuntern, nur ein bisschen Hoffnung zu geben, Auch wenn`s nicht viel ist, und ich nicht helfen kann, es kommt von ganzem Herzen. Katrin, auch ich bin manchmal am Verzweifeln, so wie es Menschen vielen, vielen anderen Menschen ergeht. Ich weiß, was Du empfindest. Aaaber: Es gibt auch Menschen, die NOCH schlimmer dran sind. Ich habe sie im Klinikum gesehen, ich habe den Tod gesehen.

    Warm ist das Leben – kalt ist der Tod. Wir alle können uns glücklich schätzen, am Feuer zu sitzen, um nicht an die Kälte denken zu müssen. Das ist doch auch was, oder?

    Einen guten Rutsch ins 2017er.

    Liebe Grüße,

    Rom

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      • Liebe Katrin,
        ich bin erschrocken, sehr so gar. Einen Brief zu vervielfältigen und nur ein paar Worte dazu schreiben, empfinde ich persönlich als sehr kränkend. Ich weiß, dass es im Geschäftsleben so gehandhabt wird, aber Privat? Dieses typische Gebaren unter / innerhalb verschiedener Branchen, im Berufsleben, ist Usus.
        Eine Verwandte von mir hat diese gleiche Technik angewandt; ihren handgeschriebenen Weihnachtsbrief vervielfältigt und verschickt. Meine Empfindung kennst du.

        Wenn ich Weihnachtspost schreibe, dann ist es ein Geschenk. Ein Besonderes, deshalb, weil ich mich hinsetze und nachdenke, über…. Ja über die Person. Mit Hilfe meines Briefes an ihn versuche ich indirekt in ein Gespräch zu kommen,- kommen möchte. Manchmal gelingt es mir und ich erhalte Antwort. Diese Antwort ist seinerseits, ein Geschenk.

        Es geht in erster Linie mit meinem Gruß, nicht um ein Lebenszeichen und die damit verbundene Berichterstattung wie es mir geht, sondern, mein Gruß sagt: Ich habe an dich gedacht, eigentlich tue ich es sporadisch immer mal wieder. Aber jetzt, jetzt wird mir klar wie sehr es mir von Bedeutung ist, mehr von dir zu hören. Ich möchte mich auch in deine Erinnerung bringen, leise, still. Meine Karte, mein Brief soll dich erfreuen. Mehr nicht. Mehr nicht.

        Frohe Weihnacht dir
        Monika

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      • Solch ein Brief hat natürlich viel größeren Wert, als meine Weihnachtsbriefe. Doch irgendwann fiel mir das Schreiben eines solchen immer schwerer (dieser verflixten MS sei Dank 😦 ). Da fing ich mit den Weihnachtsbriefen an. Tja. So ergab es sich, dass ich den Kontakt zu vielen Menschen aufrecht erhalten konnte.

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