Besuch im KWM (Kaiser Wilhelm Museum)

Sechs Jahre lang war das KWM geschlossen und wurde umgebaut. Im Juli dieses Jahr wurde es dann endlich wiedereröffnet.

Ich hatte schon viel davon gehört und gelesen. Mit meiner besten Freundin hier in Krefeld bin ich früher viel in Museen und Ausstellungen gewesen. Damals. In meiner fitteren Zeit. Als ich noch selbstständig lebte und noch laufen konnte.

Jetzt rief sie mich letzte Woche an und fragte, ob ich fit genug sei und Lust hätte, mit dem E-Rolli zum KWM zu fahren und dann mit ihr ins Museum zu gehen. Es sei jetzt barrierefrei und mit Rolli zu befahren. Es gebe Aufzüge und Rampen.

„Lust? Definitiv! Fit genug? Das käme auf einen Versuch an“, sagte ich.

Meine Freundin meinte: „Dann versuchen wir es!“

Um 14:45 Uhr fuhr ich also vom Gerhard-Tersteegen-Haus aus los. Für 15:15 Uhr hatten wir uns verabredet. Ich kam besser durch, als vermutet. Es war nämlich Sonntag und daher nichts los in der Innenstadt. Ich brauchte viel weniger als eine halbe Stunde.

Meine Freundin war auch schon früher da. Das passte gut. Wir passierten die Eingangstür und M. ging an den Kassenschalter. Dort erstand sie die Eintrittskarten und eine Jahreskarte für die Krefelder Museen für mich – ihr Geburtstagsgeschenk an mich! Das war eine wirklich klasse Idee von ihr! So kann ich auch nur mal für ein Werk ins Museum rollen. Genial!

Wir steuerten dann erst einmal die Cafeteria an. Sie ist sehr großzügig mit Zugang zur Terrasse. Doch als wir dort waren, war es nicht sehr warm. So blieben wir drinnen. Dort ist es allerdings sehr hallend/laut. Doch für einen Kaffee und ein Stück Kuchen hielten wir das aus.

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Dann ging es per Aufzug in die erste Etage. Die Räume sind sehr großzügig geschnitten. Wir schauten uns die hauseigenen Werke an und konnten bequem von einem Raum in den anderen gelangen. Breite Wege und Türen, dazu Rampen ließen mich als Rolli-Fahrerin überall hin kommen.Vielleicht geben euch die von mir gemachten Fotos einen Eindruck davon.

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rp-online Artikel zur Wiedereröffnung

13 Gedanken zu “Besuch im KWM (Kaiser Wilhelm Museum)

  1. Hallo Katrin,

    früher suchte ich oft Museen auf: Paris, Luxemburg, GB usw. Heute mache ich das nicht mehr. Nein, nicht aufgrund meiner Krankheit, sondern deshalb, weil fast jeder Mensch glaubt, er sei der WAHRE Künstler. Gib den Menschen ein Stück Leinwand, ein paar Farben, ein paar Pinsel und sie machen sich die Welt untertan. Am Schlimmsten ist dieser Meese, das ist der, der noch immer mit dem Hitlergruß sein Unwesen treibt und dafür nicht belangt wird, weil das „zur Kunst gehört.“ Für mich ist besagter Meese lediglich ein Malerpatz. Kunst ist ein sehr dehnbarer Begriff, und das ist die WARE Kunst. (Ohne „h!“.) Ich habe mir mal ein Bild angeschaut, auf dem nur ein blauer Punkt zu sehen war. Die Leute waren begeistert. Sie sagten (leise): „Wie man nur auf so eine ausgefallene Idee kommt!?“ – Mensch, wenn ich da an Caravaggio denke …

    Trotz allem: Ich freue mir für Dich, dass Du „ohne Grenzen“ Freude daran hattest.

    LG.,

    Rom

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