Lutherbeet und Rampe

Nach wie vor haben wir wunderbares Anfang-Herbst-Wetter. Das war genau das richtige Wetter, um vorgestern das neue Lutherbeet am Eingang zur Lutherkirche (Ich gehöre, seit ich im Gerhard-Tersteegen-Haus wohne zur Lutherkirchengemeinde.) zu bepflanzen und die neue Rampe einzuweihen. Endlich kann ich zum Gottesdienst in ‚meine‘ Kirche kommen!

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So hatte Pfarrerin Sabina Busmann eingeladen.

Allerdings hatten wir uns erst einmal bei Kaffee und Kuchen gestärkt. Der Eingang zur Kirche und somit Beet und Rampe lagen wunderbar in der Nachmittagssonne.

 Am Sonntagmorgen wollte ich die neue Rampe nutzen. Das hatte ich mir fest vorgenommen. Ich wollte endlich am Gottesdienst in der Lutherkirche teilnehmen! Da der Gottesdienst dort schon um 9:30 Uhr beginnt, musste ich sehen, dass mich die Pflege zeitig aus dem Bett holte. Dann wollte ich duschen. Frühstück gibt es ab 8:00 Uhr und um 9:10Uhr verließ ich mit dem E-Rolli das GTH. Da Sonntag morgens nicht viel los ist in den Straßen, war ich in einer Viertelstunde in der Lutherkirche!

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Ich bin sehr froh, dass ich nun endlich dort zum Gottesdienst rollen kann!
Endlich kann ich die restaurierte Walcker-Orgel hören. Das war wunderbar!

Lutherkirche wird barrierefrei – rp-online

Rosenbeet als i-Tüpfelchen des Umbaus – wz.de

Das Lutherbeet wird bepflanzt – lutherkirche-krefeld.de

12 Gedanken zu “Lutherbeet und Rampe

  1. Liebe Katrin, das ist ja mal eine gelungene Sache – und wird bestimmt von vielen Kirchenbesucher/innen dankbar aufgenommen, toll! Und super, dass es dann auch noch mit Pflege, Frühstück und Verkehr dort hin so gut geklappt hat – kurz: ich freue mich sehr mit Dir!
    Bei uns gibt es übrigens auch eine Rampe – zum Gemeindehaus, hintenherum, wo im Winter auch der Gottesdienst stattfindet und zur Kirche, eine großartige Sache, wie ich finde – und eigentlich etwas, was zeitgemäß ist, aber natürlich bei nicht entsprechender baulicher Vorgabe viel Geld und Planung bedeutet. Um so schöner, dass Du jetzt jede Woche, so Du magst, einen festen Termin hast, nur für Dich, zum zur Ruhe kommen, Frieden finden, Segen bekommen und einfach Nähe spüren! Klasse!

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  2. Das finde ich eine super gute Sache für Dich und andere Kirchroller (na ja, -gänger seid ihr ja nicht)! Das ist gestalterisch optimal gelöst, dass sie die notwendig lange Rampe durch ein wunderschönes Rosenbeet „kaschieren“, nein schmücken. Die geschwungene Form ist sehr ansprechend.

    Ich freue mich sehr für Dich, dass Du jetzt jederzeit selbständig Kirchrollerin sein darfst! Herzlichen Glückwunsch!

    Nur finde ich, muss nicht alles „Luther“ heißen. Nachdem es am Lutherplatz die Lutherkirche gibt, braucht es nicht noch ein Lutherbeet!? Die Protestanten tun sich keinen guten Dienst damit, dass sie sich zur Zeit so sehr zur Luther-Inflation aufschwingen, Jubiläum hin oder her. Luther hat Bewegung in die Kirche gebracht, er wollte eigentlich keine Spaltung. Beides sollte von allen Christen bewusster aufgegriffen und akzentuierter angegangen werden. Für mich bedeutet es keine Bewegung sondern Stillstand, wenn man immer wieder auf Luther verweist und damit in seiner Zeit vor fünfhundert Jahren stehen beibt…
    Auch störe ich mich daran, dass die evangelische Kirche die katholische Heiligenverehrung so heftig ablehnt, Luther aber als „Oberheiligen“ zelebriert. In Luthers Sinne wäre zum Beispiel, „dem Volk besser aufs Maul zu schauen“, damit die Menschen die Kirchen wieder verstehen können (Luthers moderne Sprache von damals ist heute nicht mehr verständlich. Warum hält man daran so sehr fest?). Da liegt vieles im Argen, vieles ist mir zu rückwärtsgewandt. Allerdings scheint erfreulicherweise in der Luthergemeinde bei Euch einiges sehr positiv im Aufbruch zu sein, zeitweise offene Kirche (katholische Kirchen sind schon immer offen), freier Zugang für alle (ganz konsequent und sehr ansprechend gelöst!), Gemeindeangebote im Kirchengebäude (warum muss erst eine Notlage zu dieser äußerst sinnvollen Einrichtung „nötigen“?)… Das hört sich alles gut an!
    Ich wünsche Dir noch viele gute Stunden im Kreise dieser Gemeinde!

    Lieben Gruß, M.!

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