8 Gedanken zu “Kultursensibel pflegen

  1. Liebe Katrin, dieses Video hat mir nicht gereicht um zu verstehen, wie die PflegerInnen mit den zu
    betreuenden Bewohnern eines Heimes, umgehen. Das es kulturelle Unterschiede gibt, wissen die Menschen, die hier bei uns arbeiten. Das sie ihre Kultur mitbringen wissen wir und sie. Das heißt aber nicht, dass sie ihre Grundeinstellung auf Abhängige übertragen.
    Was ist denn Pflege? Was ist Körperkontakt in der Pflege und wie weit darf er gehen. Wo ist die Grenze. Ab wann wird die Grenze überschritten von einer, oder beiden Seiten. Die Menschen in einem Heim, sind sexuell empfindende Person, egal in welchem Alter, sie in geistig und körperlichen Verfassung sind. Sie reagieren auf Berührungen, wünschen sogar intime Kontakte. Welche Erwartungen stellt der Arbeitgeber, an die Beschäftigten anderer Kulturen. Eine höhere Bereitschaft, um Bedürfnisse zu stillen?
    Ich weiß, es klingt ein bisschen scharf und hart, aber wir werden alle einmal älter und einige von uns kommen in ein Heim und was ist dann?
    Es gibt viele Fragen und viele Antworten müssen gefunden werden. Bleibt uns kein anderer Weg unsere Mutter oder Vater in ein Heim zu bringen, entbindet es uns NICHT allem Denken und Handeln.
    LG. Monika

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  2. Katrin gibt hier einen sehr interessanten und wichtigen Gedankenanstoß.
    Wenn ich das Video richtig verstanden habe, kommt es zuerst einmal darauf an, sensibel zu machen für kulturelle Unterschiede. Als nächster Schritt müsste dann die Beschäftigung mit der „anderen“ Kultur stehen, um sie kennenzulernen. Es geht hier um den etwas erweiterten Rahmen, einer Voraussetzung für eine gute Pflege, zu erkennen, dass die Bewohner alle Individuen sind, geprägt von ihre Persönlichkeit, ihrer Kultur und ihrer Sozialisation … Und gerade darauf muss in der Pflege eingegangen werden, um professionell arbeiten zu können. Eine recht anspruchsvolle Forderung! Es geht also überhaupt nicht darum, jemandem etwas überzustülpen. Und es kann auch nicht darum gehen, einem einheitlich vorgegebenen Rezept zu folgen …

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    • Liebes Mailpro, danke dass du Stellung zu diesem Thema genommen hast. Ich verstehe. Aus diesen Gesichtspunkten heraus, ist der Beitrag von Katrin „Gold“ wert. Aber so leid es mir tut, sind die Probleme nicht von der Hand zu weisen, die ich oben angesprochen habe. Und weil es so ist, sind sie zum Gesprächsthema geworden.
      Das Wort “ sensibel“ ist genau das richtige, denn es ist wirklich nicht einfach, damit umzugehen.
      Ich wünsche einen schönen Sonntag.
      LG. Monika

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