Das Bett war’s

Auch an anderen Tischen bilden sich kleine Tischfamilien, die zusammenhalten. (Jedoch kein Vergleich mit meiner Tischfamilie. An meinem Tisch sitzen 6 Bewohner, die zusammenhalten wie Pech und Schwefel!)

Am Nachbartisch ist Frau L. morgens eigentlich immer die Erste. Seit einiger Zeit hat sie Unterstützung von Frau Sd.. Frau Sd. ist vor kurzem neu im Gerhard-Tersteegen-Haus eingezogen und wohnt auf dem selben Wohnbereich (WB). Die Dritte im Bunde der regelmäßig an diesem Tisch sitzenden, Frau Sl. wohnt auch auf diesem WB. Frau L. und Frau Sl. sind schon länger hier und mittlerweile gut befreundet.

Gestern waren Frau L. und Frau Sd. schon beim Frühstück. Da fragte Frau Sd.: „War Frau Sl. schon da?“

Frau L. antwortete: „Nein, noch nicht. Ich weiß auch nicht, wo sie ist. Sie müsste doch schon längst hier sein!“, sprach’s und zog die Stirn kraus.

Wenig später erschien Frau Sl.. Sie ging erst am Büfett entlang, deckte sich für das Frühstück ein und parlierte mit anderen Bewohnern an denen sie vorüber kam. Dann kam sie langsam zu ihrem Tisch.

„Wo warst du?“, fragte Frau L. missbilligend.

„Das Bett hat mich festgehalten! Da ziehe ich dann immer den Kürzeren“, antwortete Frau Sl. unschuldig.

pixabay.com

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Ich musste grinsen. 😀 Da muss man erst mal drauf kommen!

10 Gedanken zu “Das Bett war’s

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