Bingo

Letztens machte ich zum ersten Mal mit beim Bingo. Das ist die typische Freizeitgestaltung, die man mit einem Altenheim verbindet. Ich bin tatsächlich auch schon gefragt worden: „Na… schon Bingo gespielt???“

Jetzt kann ich sagen: „JA!“

Ich saß mit mehreren Bewohnern zusammen an einem Tisch, an dem man auch als Rolli-Fahrer mit den Beinen unter den Tisch kam. An dem großen Tisch im Seminarraum hat man diesbezüglich keine Chance es sei denn man ist sehr klein. Das ist ein Tisch für Fußgänger (welche Fehlinvestition!).

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In einer Drahttrommel befanden sich 90 kleine Kugeln auf denen Zahlen vermerkt waren.

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Es wurden laminierte Karten verteilt, auf denen jeweils 15 Zahlen standen.

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Außerdem erhielt jeder Spieler einen Filzstift, mit dem man auf die laminierten Karten schreiben kann.

Frau Dohmke vom Sozialdienst drehte die Trommel. Per Zufall wurde eine Kugel ausgeworfen. Die darauf gedruckte Nummer wurde von ihr laut ausgerufen.

Jetzt schauten die Bewohner, ob die Nummer auf ihrer Karte steht. Wenn ja, konnte die Nummer durchgestrichen werden.

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Wenn einer die letzte Nummer auf seiner Karte durchstreichen konnte, durfte er laut „BINGO!!!“ rufen. Damit hatte dieser Bewohner gewonnen.

Bingo – Wiki

23 Gedanken zu “Bingo

  1. Also warum soll man in einem christlichen Haus nicht Bingo spielen. Ich finde das gut. Macht Spaß.
    Apropos christliches Haus. Habt Ihr schon mal X-mas Bingo gespielt?
    Ganz einfach. Man verteilt vor der Christvesper oder Heiligabendmesse, oder wie es auch immer genannt wird (also zu dem Gottesdienst, in dem die Weihnachtsgeschichte erzählt wird), auch Zettel, auf denen Begriffe der Weihnachtsgeschichte genannt werden (z.B. Hirten, Krippe, Bethlehem) . Am besten natürlich auch ein paar, die nicht so offensichtlich sind. Ihr glaubt gar nicht, wie aufmerksam man da der Geschichte wieder lauscht….
    Leider hat sich bei uns bis jetzt keiner getraut, bei drei richtigen mitten in der Predigt „Bingo“ zu rufen

    Gefällt 1 Person

  2. Also ich verbinde mit Bingo keineswegs Altersheime sondern die großen Bingo-Hallen, wie sie in englischen Seebädern üblich waren und zum Teil noch sind. Ein wenig ist das aus der Zeit gefallen, mag sein.
    Aber britische Ladies vergnügten sich den Nachmittag damit, während der Sommerfrische in Brighton o.ä. ein paar Partien Bingo zu spielen, wenn sie sich nicht zum Bridge spielen oder einer Tasse Tee in den entsprechenden Salons der Hotels aufhielten.
    So ein „Bingo“ Ruf ist dann auch die seltene Gelegenheit, bei der eine vornehm-distinguierte englische Dame mal lauthals etwas in den Raum rufen darf…

    Gefällt 4 Personen

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