Imperativer Motz!

Mich stört es auch ungemein, dass die Rechtschreibung und Grammatik im Netz nicht korrekt benutzt werden. Daher reblogge ich diesen Beitrag von Meermond gerne!

Meermond

Zum Kuckuck, das muss ich jetzt einfach loswerden! Achtung, Rotfrau grantelt ordentlich!

Es heißt NICHT „schreibe“, „mache“ oder „lese“ irgendwas, sondern „schreib!“, „mach!“ und “ lies!“

Der deutsche Imperativ wird mit dem Wortstamm der zweiten Person gebildet: (im Regelfall) einfach nur das – st im Singular weglassen. Es gibt Ausnahmen, aber auf die gehe ich jetzt nicht ein.

Du nimmst –> Nimm dir das zu Herzen!

Du schreibst dir das hinter die Ohren. –> Schreib dir das hinter die Ohren!

Beim Imperativ darf man bitte gerne unbedingt ein Ausrufezeichen setzen und wenn man mehreren Menschen etwas „befehlen“ möchte, dann benutzt man die Pluralform der zweiten Person:

Lernt den Imperativ! Macht das!

Verzeihung, aber das nervt mich inzwischen ganz furchtbar. Selbst vermeintlich gebildete Medien präsentierten schon eine falsche „schreibe“-Schreibe.

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11 Gedanken zu “Imperativer Motz!

  1. Das finde ich genau richtig!
    Vielen Dank für diesen Beitrag!

    Fehler können passieren.
    Aber die Schriftsprache zu beherrschen, halte ich schon für eine notwendige Grundlage in dieser Kulturtechnik. Nicht zuletzt bestehen Regeln ja auch der besseren Verständnis wegen. Schreiben ist eine wichtige Form der Kommunikation. Sie ist selbstverständlich auch einem Wandel unterworfen. Willkürliche Anwendung / Abwandlung gestehe ich nur den Schreiberinnen und Schreibern zu, die dieses Mittel bewusst gestalterisch / schöpferisch anwenden.

    Lieben Gruß, M.!

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  2. Grammatechnik? Rechtschraipunk? Brauch ich nicht, ich werd‘ auch so nicht verstanden 😉

    Spaß beiseite, ich weiß genau, was hier gemeint ist. Ob nun der Imperativ, der Deppenapostroph, Dativ statt Genitiv oder sonstige grammatikalische Feinheiten, die eigentlich jeder Mensch mit deutscher Muttersprache und deutschem Schulabschluß beherrschen sollte. Mich regt die Gedankenlosigkeit beim Umgang mit unserer Sprache auch auf.

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  3. Na, mich regt das Imperativ falsch schreiben (oder heißt das “das den Imperativ falsch schreiben) weniger auf, als die Schreibfehler, die sich heute sogar in Zeitungsüberschriften finden.
    Klar ist es toll, wenn man den Imperativ perfekt beherrscht, aber mir ist es wichtiger, dass die Menschen wieder mit Anstand und Achtung miteinander kommunizieren.
    “Lese doch meinen Kommentar nochmals genau durch“ ist mir tausendmal lieber als “Lies mal richtig, du Depp“

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