Betörender Duft

Letztens kam ich aus dem Haus und musste unwillkürlich schnuppern. Es lag ein ganz betörender Duft in der Luft! Wo kam der nur her? Da das Wetter schön war, holte ich mein Smartphone und rollte immer der Nase nach.

Überall grünte und blühte es in den Vorgärten, an den Straßenrändern, in den Parks. Es ist enorm, was ein paar Sonnenstrahlen nach dem ganzen Regen ausmachen. Die Natur scheint förmlich zu explodieren.

Da der Duft, den ich vor dem Gerhard-Tersteegen-Haus wahrnehmen konnte von nicht all zu weit her kommen konnte, fuhr ich über die Parkplätze zwischen Heim und Edeka. Ich brauchte gar nicht weit zu fahren. Bald konnte ich ausmachen, dass es die blühenden Bäume auf dem Parkplatz waren.

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Die Blüten waren eigentlich schon verblüht. Aber es duftete ganz stark!

Da ich der Ursache des Dufts so schnell auf die Spur gekommen war, beschloss ich meine Runde noch auszudehnen bis zum kleinen Park und dann die Virchowstraße wieder zurück. Auch im Park und entlang der Virchowstraße blühten die Bäume und es duftete.

Falls ihr euch jetzt fragt, was das für Bäume sind, dann schaut euch mal die gewöhnliche Robinie bei Wikipedia an! Die Bilder, die man dort sehen kann, entsprechen genau meinen Bäumen.

14 Gedanken zu “Betörender Duft

  1. Liebe Katrin,
    ich genieße diesen Duft ebenso, auch wenn er mir oft in der Nase😷 kitzelt. Im Moment regnet ☔es allerdings so stark, dass ich nicht einmal meine Katze vor die Türe lassen würde🐱. Aber dem Boden 🌳🌷tut es bestimmt gut.Wünsche einen erholsamen
    Wochenstart.🛀
    Maxi 🌈

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  2. Oh ja – ein sehr schönes Gewächs. Übrigens ein Verwandter von Gold- und Blauregen, Ginster und anderen ähnlich stark duftenden Pflanzen. Vor allem abends hauen einige ein Aroma raus, dass einem „den Atem“ nimmt.
    Und wenn es vorher noch einen kurzen, warmen Regen gegeben hat, dann duftet’s erst recht.
    Augen zu – durchatmen und genießen.

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  3. Einer meiner Lieblingsdüfte. Im „alten“ Wald gab es viele Ecken mit Robinien, nach dem Umzug fehlen sie mir sehr. Wenngleich, immer kann man sie kaum ertragen, so intensiv sind sie. Ähnlich wie die Esskastanien oder der Jasmin, der im Walddörfchen hier gerade aufblüht.
    Einen schönen Baldsommertag dir ❤

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  4. oh ja.. ich kenne diesen Geruch..
    besonders aus meiner Kindheit..
    wir nannten sie Akazien.. heute sagt man wohl Robinie
    sie blühten meist zu Frohnleichnahm und wir pflückten die Blüten am Bahndamm soweit wir dran kamen und streuten
    sie auf der Prozession
    vor ein paar Tagen bin ich irgendwo an einer Robine vorbeigekommen und der Duft hat mich direkt erinnert..
    liebe Grüße
    Rosi

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