Früher Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung

Herr J. ist einer der jüngeren Bewohner des GTH. Er war früher Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung. (‚Am 1. August 2004 wurde die Berufsbezeichnung Speditionskaufmann/-frau durch die Bezeichnung Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung ersetzt, um die Entwicklungen in der Logistikbranche aufzugreifen.‘ – Wikipedia)

Angefangen hatte er mit einer Ausbildung als Tankwart. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung wollte er sich für 4 Jahre bei der Bundeswehr verpflichten. Um die Zeit zwischen Ausbildung und Beginn bei den Streitkräften sinnvoll zu überbrücken, arbeitete er bei einem Elektronikunternehmen.

Dann begann seine Zeit bei der Bundeswehr. Während dieser Zeit machte er auch 19 Monate Auslandseinsatz im Kosovo. Gott sei Dank war da die schlimmste Zeit im Kosovo schon vorbei.

Als die 4 Jahre Bundeswehr vorüber waren, machte Herr J. eine weitere Ausbildung, nämlich die zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung fing er bei der Firma Hoff Transport und Logistik GmbH & Co.KG an zu arbeiten.

Doch wie so oft im Leben geschehen plötzlich Dinge, die eigentlich kein Mensch braucht. Herr J. erlitt einen Schlaganfall. Von jetzt auf gleich war alles ganz anders als eigentlich geplant. Der junge Mann landete im Pflegeheim, im GTH.

7 Gedanken zu “Früher Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung

  1. Liebe Katrin,

    von heute auf morgen kann sich alles ändern, oder besser gesagt, von Sekunde auf Sekunde. Ich dachte auch immer: Ich? Krebs? Niemals! 20 Jahre schlummerte er in meinem Körper und machte keinen Mucks. Dann zeigte er mir plötzlich seine Macht. Und ich zeigte ihm meine. Ich stellte erst gar nicht die Frage, warum ausgerechnet ICH? Ich machte das BESTE daraus, stürzte mich in die Arbeit und stellte vieles auf die Beine. Ich brauche immer neue Herausforderungen, sonst bin ich nicht glücklich. Ich konnte noch so „DOWN“ sein, noch so viele Schmerzen haben: Ich dachte mir: Du schaffst mich nicht, du verdammter Hund! Ich habe mit ihm gesprochen und gesagt: „Wenn ICH sterbe, stirbst du aber auch!“ Was ich damit sagen möchte, ist, wenn es irgendwie geht, sollte man dafür sorgen, dass es weitergeht. Eine andere Lösung gibt es nicht.
    In diesem Sinne:

    Wünsche Dir/Euch noch einen schönen Tag!

    Liebe Grüße,

    Rom

    Gefällt 7 Personen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s