Sonntagmorgen Schach mit Herrn R.

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Sonntagmorgen habe ich wieder mit Herrn R. Schach gespielt. Es fing so gut für mich an. Ständig bot ich ihm ‚Schach‘ und jagte ihn über das ganze Feld.

Er grummelte, schimpfte und zog die Nase und die Stirn kraus.

„Sie treiben mich hier ganz schön in die Enge!“, beschwerte er sich.

Doch plötzlich wendete sich das Blatt. Ich wurde müde und dadurch unkonzentriert. Herr R., der Fuchs nutzte das aus. Er gab nicht auf. Dann machte ich einen folgenschweren Zug und die Lage hatte sich gedreht.

Zuletzt gewann Herr R..

Das Spiel hatte recht lange gedauert. Das war für ihn ein Vorteil, denn er ist zäh. Für mich war es ein Nachteil. Ich kann die Konzentration nicht so lange wach halten. *Seufz *

Doch es hatte mal wieder Spaß gemacht. Wir werden wieder spielen. Wer weiß, wie es dann aus geht.

15 Kommentare zu „Sonntagmorgen Schach mit Herrn R.

  1. Schach ist eine gute Möglichkeit seine Gedanken zu schärfen und auch soziale Kontakte zu knüpfen. Ich spiele es meist gegen den PC oder auch der „KI“ im Handy 🙂 Es lenkt manchmal von Problemen des Alltages ab, weil es die ganze Konzentrationsspanne beansprucht.Spaß ist das Wichtigste, nicht (nur) das gewinnen 🙂

  2. Mein Opa hat mir damals Schach beigebracht. Er hat dauernd gewonnen, ich wurde so wutend, dass ich das Schachbrett umgeworfen habe und die Figuren sind im Blumenbet gelandet (wir haben im Garten gespielt). Zur Strafe musste ich alle Figuren suchen. Oh, und es gab Brennesseln. Meine Mama hat nur gemeint: Selber Schuld, naechstes Mal passt halt besser auf“ Und der Opa hat gelacht.

  3. Ich bekomme gerade mal Dame und Mühle auf die Reihe. Vorausdenken kann ich nicht gut. Ich bewundere die Leute, die dieses Spiel beherrschen.
    Und schließlich kommt es ja nicht darauf an, zu gewinnen, sondern Spass am Spiel zu haben.
    Also von mir gibt’s ein fettes Bravo 👏.
    (Das klingt jetzt irgendwie nach Castingshow 😂)

  4. Ich finde, dass man deutlich deine Fortschritte erkennen kann, so wie du es beschreibst. Am Anfang hattest du gegen Herrm R. keine Chance, jetzt „braucht“ er an manchen Tagen schon deine Schwächephasen, um gewinnen zu können. Läuft doch, würde ich sagen :-)!

  5. Liebe Katrin,

    Du hast zu viel im Kopf! Ich weiß, dass die Talkshow vor der Tür steht. Was ist da Schach dagegen? Ich möchte Dich in dieser Talkshow sehen. Und ich WERDE Dich sehen!

    Wünsche Dir einen schönen und friedlichen Tag!

    Liebe Grüße,

    Rom

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