Vollkornbrötchen verschwinden

Normalerweise gibt es morgens am Buffet Weizenbrötchen und verschiedene Sorten Brot (Weißbrot, verschiedene Sorten Graubrot, Körnerbrot, Schwarzbrot, Knäckebrot).


Wenn man gerne ein Vollkornbrötchen hätte, muss man das bestellen. Diese Brötchen sind teurer als die Weizenbrötchen. Da dem Küchenchef pro Frühstück nur ein gewisser Betrag zur Verfügung steht, muss er haushalten.

2016-03-04 08.15.33
Leider halten sich einige Bewohner nicht daran, dass sie nur ein Vollkornbrötchen nehmen dürfen, wenn sie es zuvor bestellt haben. So geschieht es täglich, dass diejenigen, die bestellt haben, oft kein Vollkornbrötchen mehr vorfinden.

Das ist ärgerlich. Für die Bewohner, die bestellt haben und für das Hauswirtschaftspersonal. Das hat schon verschiedene Lösungsmöglichkeiten ausprobiert:

  • Die Vollkornbrötchen ganz hinten auf dem Servierwagen zu deponieren, so dass sie nicht sofort gesehen werden.
    Funktioniert nicht mehr; das hat sich mittlerweile herumgesprochen.
  • Die Vollkornbrötchen direkt bei den Bewohnern, die bestellt haben, auf den Teller am Platz zu legen.
    Funktioniert nicht. Die Brötchen werden ganz keck auch von dort weggenommen.

Eine neue Idee muss nun her. Nur welche? Am Freitag lagen die Brötchen am Platz und waren mit einer Haube abgedeckt.

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Das hat erst einmal geklappt. Mal sehen wie lange… 😉

Brötchen – Wiki

35 Gedanken zu “Vollkornbrötchen verschwinden

  1. Ach du liebe Zeit, da kann man ja kaum noch etwas machen. Vielleicht einen Piepser sein, damit der „Interessent“ erschrocken von dannen eilt. Nein im Ernst, da bleibt nur noch, die Brötchen direkt an den Besteller abzugeben. Aber dazu benötigt man halt wieder Personal.Ist schon ärgerlich.

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  2. Sorry – aber das Argument, Vollkornbrötchen seien teurer als Weizenbrötchen diese nicht bzw. nur auf besonderen Wunsch zu kaufen, weil man haushalten muss, ist ganz schön dreist.
    Das ist Sparen an Gesundheit und Wohlbefinden der Bewohner, weil ja offensichtlich das Interesse an Vollkornbrötchen da ist. Da muss die Budgetplanung ja wohl mal in Frage gestellt werden. Denn der Bedarf ist ja wohl offensichtlich da und die Preisdifferenz dürfte sich ja wohl bei etwa 0,10-0,15 Cent pro Brötchen liegen. Da kann man auch mal mit dem Lieferanten verhandeln – wenn man will.
    Mit gleicher Logik könnte man auch Klopapier durch Zeitungspapier ersetzen.

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  3. Es ist schon so, ein Vollkornbrötchen kostet auch bei unserem Bäcker um die 60 Cents, das ist doppelt soviel, als ein Normales. Gerdas Argument kann ich gut nachempfinden, Mein Vater hatte sogar komplett vergessen, dass er schon gefrühstückt hatte. Wie hätte er sich erinnern können, ob er Vollkorn oder was auch immer bestellt hätte. Die alten Leute stehen vor dem Buffet und haben dann Lust auf irgendetwas. Das ist also schon eine sehr schwierige Sache, dieses Problem gut in den Griff zu bekommen. Ich hätte spontan keine Lösung, leider.

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  4. Hm…
    Schwieriges Thema, ich könnte jetzt meine Lieblingschallplatte auflegen „Mehr und gut bezahltes Personal“
    da das aber kurzfristig nicht hilft:
    Grundsätzlich finde ich ist es mit „Körnerbrötchen für alle“ nicht getan, egal ob als Geschenk des Hauses oder (realistischer) direkt von diesem eingepreist.
    Wie oben so schön steht ein Teil der Leute beißen in die Brötchen und merken erst dann „kann ich nicht kauen“ / „schmeckt mir nicht“ und werfen es dann weg oder lassen es verderben.
    Wenn wirklich nur die Bewohner mit Störungen der Erinnerungsfähigkeit hier Herausforderungen schaffen, wie wäre es mit einer undurchsichtigen Haube als Abdeckung? So nach dem Motto: „Aus den Augen aus dem Sinn?“
    Ich sehe ein bischen das Problem selbst wenn man die Brötchen „versteckt“ wird es Situationen geben wo es schwer begreiflich zu machen das man Heute für Morgen bestellen muss.

    bis bald
    Raeblein

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  5. So sind sie mal die Menschen, ob jung oder alt. Als Hobbyreiseleiter habe ich immer wieder folgende Erfahrung gemacht: Wenn ich mit einer Gruppe in einem Restaurant ankam und es war ein Menü mit Auswahl verschiedener Gerichte vorgesehen, gab es immer den einen oder anderen, der nicht das nahm, was er bestellt hatte, sondern, das was ihm optisch am besten gefiel, wenn es an den Tisch kam.

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