Todesfall in unserer ‚Tischfamilie‘

Nun ist es zum ersten Mal passiert: ein Mitglied unserer ‚Tischfamilie‘ ist leider verstorben. 🙁

Frau Kv. hatte eine Reihe von ‚Baustellen‘. Sie kämpfte an vielen ‚Fronten‘. Zuletzt hatte sie noch einen Schlaganfall (wenn man der Gerüchteküche glauben darf). Davon erholte sie sich nicht mehr und verstarb am Donnerstag.

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Schon seit einigen Tagen fehlte sie unten bei uns am Tisch im Speisesaal. Einmal machten U. und ich uns auf, sie zu besuchen. Doch wir durften das Zimmer nicht betreten (Anweisung der Pfleger).

Sie war nicht lange ein Teil unserer ‚Tischfamilie‘. Genau gesehen, war sie die letzte, die zu uns stieß. Doch schnell haben wir sie schätzen gelernt und in unser Herz geschlossen.

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Jetzt ist die Welt um einen lieben Menschen ärmer geworden.

Wir werden sie sehr vermissen!

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26 Kommentare zu „Todesfall in unserer ‚Tischfamilie‘

  1. Auch mein beileid hier an der Stelle…es tut immer weh wenn ein Mensch von uns geht…So wie du es beschrieben hast war sie eine geschätzte Person bei der Tischfamilie noch dazu…der Schmerz ist um so größer aber ein Trost haben wir Menschen das es noch einen Gott gibt.

  2. Das tut mir sehr leid und mein „gefällt mir“ ist nicht der richtige Ausdruck.Aber mir gefällt das “ Zimmer von nebenan“.
    Haltet es so, wie es geschrieben steht.Wenn es die Gesundheit zulässt, dann geht doch zur Trauerfeier. Aus Erfahrung weiß ich, dass sich Angehörige freuen, wenn „Weggefährten“ mitfühlen und es so zum Ausdruck bringen können.
    Alles Gute Hanna.

  3. Traurig :-(. Aber ich finde auch, dass du ihr einen würdigen Nachruf verfasst hast!

    Besteht für euch als Tischnachbarn von Seiten des Hauses eigentlich die Möglichkeit, an der Beerdigung teilzunehmen (falls die Familie damit kein Problem hat)?

  4. Das Gedicht hat eine Freundin bei der Beerdigung meiner Mama gelesen. Es ist so wahr.
    Schade, dass ihr nicht mehr in ihr Zimmer durftet. Warum auch immer????? Ein Platz am Tisch ist jetzt leer. Er wird wahrscheinlich wieder besetzt und doch ist es anders.

  5. Ich mag das Gedicht vom Zimmer nebenan sehr gerne, hat mir schon oft geholfen, wenn das Vermissen plötzlich da ist. Ein schöner Gedanke – vielen Dank fürs Teilen. Ich hoffe, dir geht es gut und die Nebenwirkungen der Schlumpfbrühe halten sich erträglich. Ganz liebe Grüße von Doris

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