Basteln einer Laterne

2015-11-02 11.24.09-5

Seit Wochen bin ich in der Ergotherapie kreativ… mit meinen ungeschickten Händen eine echte Herausforderung. Kaum zu glauben, dass ich früher gerne und viel gebastelt habe.

Ich bastele eine kleine Laterne, ein kleines Windlicht, in das ein Teelicht (im Heim: elektrisch) gestellt werden soll.

Zuerst galt es, die passende Vorlage auszuwählen. Ich entschied mich für Laub auf hellem Grund.

Dann musste ich das Grundpapier aussuchen. Es durfte nicht zu fest sein, sollte eine helle Farbe haben. Ich wählte gelbes Tonpapier.

Im nächsten Schritt malte ich mit Wachsmalstiften Blätter auf den Grund. Es war für mich schwierig, fest genug aufzudrücken, damit die Umrandungen und Blattadern gut zu sehen waren.

Dann wurde es sehr schwierig! Ohne die Mitarbeit meiner Therapeutin hätte ich das nicht geschafft. Es musste der Boden der Laterne gebastelt werden, da es keine fertigen Böden (zum Beispiel Käsepackungen – ihr erinnert euch an die Martinslaternen?) für meine kleine Laterne gab.

Ich hatte es nicht geglaubt, aber es klappte!

Als nächstes musste das bemalte Grundpapier um den Boden geklebt werden, auch das keine leichte Aufgabe!

Ich hätte schon längst verzweifelt aufgegeben, wenn die Therapeutin nicht immer wieder motiviert und geholfen hätte. Wenn man es so betrachtet, wurde nicht nur meine Fingerfertigkeit geschult, sondern auch meine Ausdauer.

Was ist Ergotherapie?

12 Kommentare zu „Basteln einer Laterne

  1. Ein wenig krakelig schreiben kann ich noch.
    Aber basteln, das kann ich mir leider nicht mehr vorstellen.
    OK, meine Ergo-Therapeutin spielt manchmal Spiele mit mir, dass ich erraten muss mit den Fingern, was in dem Sack ist, lach.
    Meine Bewunderung, dass du es geschafft hast, sieht gut aus
    Liebe Grüße Bärbel

  2. Hoffentlich verstehst du das nicht falsch, was ich jetzt schreibe. Durch das, dass du uns an deinen Erlebnissen teilhaben lässt, wird vieles, was mir selbstverstänldich ist, wieder sehr wertvoll. Laternen basteln. Vor vielen Jahren mit den Kindern gemacht und schon mehr als notwendiges Übel angesehen (bei vier Kindern im „Laternenbastelfähigen“ Alter), fällt mir bei deinem Artikel erst auf, was für Fähigkeiten da gefordert sind.
    Vielen Dank, dass du mich immer wieder auf den Boden der Dankbarkeit holst.

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