Erste Boten des Herbstes

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Gestern Nachmittag machte ich einen Ausflug mit meinem E-Rolli in die sonnige Nachbarschaft des GTH. Die Luft roch nach Herbst. Am Boden raschelte herabgefallenes Laub.

Als ich dann die ersten Kastanien auf dem Bürgersteig liegen sah, musste ich sie einfach aufhebeIch sammelte vier Stück – eine für jede Dame meiner „Familie“ unten im Speisesaal.

Als ich abends unten erschien, drückte ich jeder der Damen eine Kastanie in die Hand.

„Oh… eine Kastanie!“, sagte U., „wie schön!“

„Ach ist das herrlich!“, strahlte Frau K. und strich über die glatte Frucht.

„Wunderbar! Das ist der Herbst!“, Frau St. war fast euphorisch.

Manchmal kann man mit kleinen Gesten Menschen glücklich machen. Das wiederum macht mich glücklich! Eine Win Win Situation!

9 Kommentare zu „Erste Boten des Herbstes

  1. Eine Kastanie in der Hosentasche schützt vor Rheuma….sagte mein Grossvater immer, der starb erst mit 91 und Rheuma hatte er nie. Später erfuhr ich, dass da was dahinter ist. Wenn man die Kastanie ein paar mal am Tag anfasst, kann das schon was nützen…Pflanzen haben hochpotente Wirkstoffe, das weisst du als Apothekerin ohnehin!

  2. Ja, genau, ich finde auch, dass man die kleinen Dinge genießen sollte. Eine Kastanie am Weg, ein schönes Herbstblatt, ein Lachen …… Wenn man immer auf die großen Dinge wartet, kann das Leben über lange Strecken sehr freudlos sein …….

  3. Wunderbar! Genau so etwas mache ich auch öfter – eine Kleinigkeit auf den Tisch legen. Ein Ministräußchen oder ein Schokoladenstück oder einfach nur ein gemaltes Bildchen. Eine winzige Aufmerksamkeit mit großer Wirkung.

    Ich möcht‘ dich wohl gerne mal kennenlernen.

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