Der Blog ist mein Hobby, nicht mein Beruf!

Als am Mittwoch der Beitrag über Herrn W. und seine Geschichte erschien, hat das viele von euch interessiert. Ich bekam viele Kommentare und auch Aufforderungen, mehr Beiträge dieser Art zu schreiben.

Ich finde es auch spannend, über die Lebensgeschichten der betagten Bewohner zu schreiben. Das sind teilweise Geschichten von echten Zeitzeugen. Diese zu hören, macht für mich meinen Aufenthalt hier interessant.

Auch ich würde gerne mehr solcher Geschichten zu Tage fördern. Doch das zu einem regelmäßigen Bestandteil meines Blogs zu machen, scheitert an diversen Tatsachen.

  • Viele der Bewohner sind nicht in der Lage, ihre Geschichte zu erzählen.
  • Viele wollen ganz einfach einen Mantel des Vergessens über die Vergangenheit ausbreiten.
  • Mich strengt solche Art des Bloggens extrem an und ich bin leider nicht umsonst hier. Ich bin krank.
  • Der Blog ist mein Hobby, nicht mein Beruf! Ich möchte mich da keinen Zwängen / Regeln unterwerfen.

Daher werde ich neue Lebensgeschichten bloggen, wenn es sich ergibt.

20 Gedanken zu “Der Blog ist mein Hobby, nicht mein Beruf!

  1. Liebe Katrin,
    ich denke, dass jeder von uns das verstehen kann! Blogge so, wie es DIR Freude macht. Du machst das so toll, dass ich keinen Beitrag von dir missen mag. Und wenn sich eine neue Lebensgeschichte deiner Mitwohner ergibt, dann freue ich mich ganz besonders, denn ich mache es ja ganz ähnlich, ich höre zu und schreibe dann meine Geschichten dazu. Ich profitiere von den Zeitzeugen in meinem Umfeld, aber ich darf auch nicht alles schreiben, was mir im Vertrauen erzählt wird.
    Glücklicherweise bin ich nicht krank, aber ich werde durch meinen Brotjob momentan immer noch sehr „belegt“, so dass mir häufig die Zeit zum Schreiben (auch zum Kommentieren) fehlt. Ich lese aber alles, manchmal abends auf dem Sofa, unter meine Decke gekuschelt und dann mag ich nicht mehr tippen! Es vergeht aber kein einziger Tag, an dem ich nicht an dich denke!
    Herzliche Grüße
    Regina ❤

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  2. Katrin, wenn jemand Zwang macht, dann du selber! Du musst niemanden mit Geschichten bedienen – wenn keine da sind, sind keine da.

    Leser von Blogs wollen serviert bekommen haben. Neues, interessantes und immer mehr. Je mehr Leser, umso mehr steigt der innere Druck etwas Gutes zu bieten. So wird leicht ein leichtes Blog zu schwerer Arbeit….

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  3. Genau, mach es so wie es sich ergibt und wie du es verkraften kannst. Schreib nach Lust und Laune. Wer dir folgt, tut es nicht speziell wegen der Lebensgeschichten. Ich glaube die meisten Kommentatoren wollten nur zum Ausdruck bringen, dass sie das interessant fanden, nicht, dass du es zur Regel machst oder dich stresst.
    LG Nora

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  4. Ich finde es gut, dass du so klar Kante zeigst und sagst, was du kannst, was du willst, was du tun wirst! Ich denke, dass niemand es wie eine Forderung klingen lassen wollte, der bei dem entsprechenden Beitrag kommentiert hat. Es soll dir einfach zeigen, wie gut du in dem bist, was du tust. Und dabei ist es – für mich – dasselbe, ob es nun um Geschichten vom Schach, Geschichten vom Esstisch, Gedanken, Gefühle, whatever geht.

    Du als Person bist es, die diesen Blog interessant macht! Und es ist gut, dass du DU bist und tust, was für DICH richtig ist!

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  5. Hey Katrin, mach dir keinen Stress.
    Ich bin sicher, dass alle verstehen, dass es Hobby und Freude für dich sein soll.
    Ich denke, mit dem „mehr lesen wollen“, wurde nur zum Ausdruck gebracht, dass die Posts sehr interessant sind und sie total gerne gelesen werden.
    Niemand, denke ich, will, dass du dich zum Bloggen gezwungen siehst.

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  6. Liebe Katrin,
    ich komme so regelmäßig zu Dir, wie es meine Kraft und Zeit erlauben. Ohne Ansprüche, überhaupt etwas zu lesen, denn ich weiß ja nicht, wie es DIR gerade geht und worauf Du Lust hast, vielleicht ist es nicht gerade das Blog, wohin Dein Herz Dich zieht.
    Ich freue mich stets über das, was Du uns zeigst, zu lesen. Und das meiste ist für mich sehr interessant und anderes, das überfliege ich eher. Ganz so, wie es eben für mich passt.
    Mir ist aber ganz wichtig, dass Du weißt, es ist DEIN Blog und wer die Kapelle bezahlt, der bestimmt, was für Musik gespielt wird.
    Sonnige Restaugustgrüße von mir!

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  7. Liebe Katrin, Du machst das ganz richtig! Lass Dich in keinster Weise bedrängen, meine Hochachtung hast Du sicher. Ich kann das vollstens verstehen und bin wirklich sehr angetan.
    Von Deiner Art zu berichten, den wunderbaren Fotos und hoffe, nach und nach weiter von Dir lesen zu können. Vielen lieben Dank und Alles alles Gute weiterhin für dich… VG Kat

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