Wie findet man die Wäsche wieder?

Im Gerhard Tersteegen Haus wohnen 120 Bewohner. Die Wäsche der Bewohner wird im Haus gewaschen. Zur Zeit wird sie sogar draußen gewaschen, von einer Fremdfirma, da unsere Maschine seit einiger Zeit kaputt ist.

Vor einigen Tagen kam die neue Maschine. Doch sie muss erst aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Darüber werde ich im Oktober noch einmal bloggen. Dann haben wir vom Heimbeirat nämlich eine Führung!

Habt ihr euch schon einmal überlegt, wie das funktioniert, dass alle Bewohner wieder ihre eigene Wäsche ausgeteilt bekommen?

Dazu werden sämtliche Wäschestücke ‚gepatched‘, d.h. mit einem Namensetikett des jeweiligen Bewohners versehen. Ohne Patch geht nichts in die allgemeine Wäsche.

Dazu gibt es eine spezielle Patchmaschine, auch Thermotransferpresse oder Transferpresse genannt. Mit Druck und großer Hitze werden die Namensetiketten in die Textilien eingebracht.

Das heißt also, dass bei Neueinzug ins GTH sämtliche Wäschestücke eines Bewohners mit Etiketten versehen werden müssen, bevor sie in die allgemeine Wäsche gelangen. Unterhosen, Unterhemden, BHs, Socken (jeder einzelne!), Hosen, Röcke, T-Shirts, Blusen, Herrenoberhemden, und, und, und…

13 Kommentare zu „Wie findet man die Wäsche wieder?

  1. Die Wäsche ist immer ein grosses Thema. Im Krankenhaus finden sich immer wieder Kleidungsstücke, die keinem mehr zugeordnet werden können, weil kein Namen mehr zu finden ist. Hier werden leider nur sporadisch die Namen dazugeheftet, da die Patienten ja meist wieder das Krankenhaus verlassen…. Das Ergebnis: grosse Socken, kleine Socken…natürlich alle einzeln…,; und alles, was man sich vorstellen kann (oder auch nicht 😉
    Grosses Lob an Euch. Sehr gut durch organisiert.

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  2. …. kannst du dir vorstellen, dass meine Mutter bei uns Kindern (5 an der Zahl :mrgreen: ) in jeden Socken einen anders farbenen Stern reingestickt hat um sie zu unterscheiden!!!
    Ohne ging es auch bei uns nicht…..
    Die Oberbekleidung war anhand der Größen und der verschiedenen Farben und Motive gut zu unterscheiden…. meine Brüder wären im Leben nicht in pink, rot oder lila Bibi Blocksberg Pulli losgezogen 😉 ….

    Ganz liebe Grüße dir Katrin!
    Katja

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  3. Ich war in der Liebfrauenschule in Sigmaringen im Internat. Dort gab es auf jedem Stock in der Wand eine Klappe, durch die man seine gekennzeichnete Dreck Wäsche zum Waschen befördern konnte. Ich glaub bis die Wäsche zurück kam, vergingen 3 Wochen. Vieles kam trotz Kennzeichnung nie wieder zurück. 😀 Unser Besteck mussten wir graviert mit unseren Initalien auch selber mitbringen. Nach knapp einem Jahr hatte ich genug und wollte nur noch weg.. lach

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