Patchwork und Quilts (III)

U. war letztens nicht mitgekommen, als ich mit Frau A. K. nachmittags zu Quilt & Co. fuhr. Sie hat ja nur einen Aktiv-Rolli ohne Unterstützung, wir beide aber einen E-Rolli. Ich versprach ihr, erst mal vorzusondieren und wenn es sich lohne, noch einmal mit ihr hinzufahren.

Wie man meinem zweiten Beitrag zum Thema Patchwork und Quilt entnehmen kann, war ich restlos begeistert von dem Eindruck, den der Laden auf mich machte. Und das, obwohl wir nur einen Blick durch die Schaufensterscheiben werfen konnten. In den Sommerferien ist er nämlich nachmittags geschlossen.

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag

9:00 Uhr  bis 12:00 Uhr
15:00 Uhr  bis 18:00 Uhr

Samstag

9:30 Uhr  bis 16:00 Uhr

In den Sommerferien nur Vormittags geöffnet!

Daher startete ich mit U. also Samstagvormittag. Den größten Teil des Hinwegs konnten wir als ‚Zug‘ fahren. Ich war mit meinem E-Rolli die Lok. U. hängte sich bei meinem Rolli hinten dran.

Das Wetter war fantastisch. Die Sonne schien. Doch die Luft war angenehm frisch.

Zuerst warfen wir einen Blick durch die Schaufenster. Dann blieben wir vor der geöffneten Ladentür stehen und warfen einen weiteren Blick hinein. Leider gibt es, wie üblich bei den meisten älteren Häusern, Stufen bis zur Haustür. Damit war es für mich unmöglich, in den Laden zu kommen. U. kann jedoch aus ihrem Rolli aussteigen, die Treppen erklimmen und man kann ihr den Rolli nachtragen. Der E-Rolli ist dazu leider zu schwer. 🙁

Während wir also noch vor der Eingangstür standen und überlegten, wie es denn weitergehen sollte, kamen Frau Claudia Pfeil, Besitzerin des Ladens und ihre Angestellte an die Tür. Schnell kamen wir ins Gespräch.

Ich meinte: „Schade, dass Sie keine Rampe haben. So komme ich leider nicht in ihren Laden hinein. Oder gibt es noch einen anderen Eingang?“

„Nein, den gibt es leider nicht“, sagte Frau Pfeil, „aber eine Rampe können wir Ihnen machen!“

Sprach’s und verschwand wieder im Laden. Schnell war sie zurück und brachte zwei starke Bretter (Türen eines Versandkastens?). Diese legte sie über die Treppen.

Mutig traute ich mich und im Handumdrehen war ich im Laden! Juhu!!!

Was wir dann im Laden zu sehen bekamen, war einfach fantastisch!

Krefeld hat so viele Schätze! Kaum bekannte Schätze! Claudia Pfeil ist bekannter in den Vereinigten Staaten, als in ihrer Heimat. Das ist sehr schade. Die Stadt ist pleite. Die Einwohnerzahl sinkt stetig. Und die Schätze warten nur darauf, gehoben zu werden!

Quilt (Wiki)

APQS-Longarm-Quiltmachine

Claudia Pfeil bei YouTube

22 Kommentare zu „Patchwork und Quilts (III)

  1. Frau Pfeil bietet auch Kurse an. Ich habe vor einiger Zeit jemanden kennengelernt der bei ihr aus alten Krawatte einen quilt genäht und in einem Buch Schritt für Schritt die Herstellung mit Fotos dargestellt hat. Sehr interessant und die Geduld und Ausdauer der Herstellung sehr beeindruckend ! Alles wunderbare Unikate !

  2. Eine Schatztruhe! Schön, dass du in den Laden gekommen bist. Ein wenig Phantasie und schon klappt es. Aber dazu muss man ein wenig sein Gehirn anstrengen und das tut leider nicht jeder. Ein Bravo der Ladeninhaberin.

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