Besuch von ‚Deine Christine!‘

Das Blogger-Leben beschert mir eine Menge Neues, Schönes, Aufregendes. Mittlerweile folgen schon viele Leute, die ebenfalls bloggen ‚Meine Erlebnisse im Altenheim‘.

Außerdem lerne ich virtuell auch viele MS’ler kennen. Der Untertitel meines Blogs lautet ja ‚Junge Multiple-Sklerose-Betroffene als Bewohnerin im Altenheim‘.

Wenn neue Blogger meinem Blog folgen, schaue ich immer auch nach, worüber sie denn bloggen.

So kam es, dass ich letztens auf Christines Blog ‚Deine Christine! …mein altes, neues Leben mit MS… ‚ stieß. Als ich so durch ihre Seiten blätterte, stellte ich fest, dass uns eine ganze Menge verbindet. Ich war neugierig geworden und schrieb ihr eine Mail.

Damit weckte ich wohl auch ihre Neugier. Das hatte zur Folge, dass wir mailten, telefonierten und dann spontan ein Treffen vereinbarten.

Jetzt konnte ich also letztens Christine bei mir im GTH willkommen heißen! Sie fährt nicht nur Aktiv-Rolli (einen sehr sportlichen!) sondern auch noch Auto (Automatik). Also kam sie zu Besuch von Ahaus nach Krefeld.

In Ahaus hatte ich mehrere Jahre gewohnt, bevor ich wieder nach Krefeld zurück kehrte. Wieder so eine Gemeinsamkeit.

Die dritte im Bunde der MS’ler war natürlich U.! Zu dritt verbrachten wir einen sehr kurzweiligen, interessanten Vormittag und Mittag.

Christine, Katrin, U.
Christine, Katrin, U.

Natürlich sollte Christine möglichst viel von ‚unserem‘ Heim kennen lernen. Also zeigte ich ihr das Haus, mein Zimmer, den Garten, das Interdisziplinäre Therapiezentrum mit Physio-Therapie, Ergo-Therapie und Logopädie, die Tagespflege und natürlich auch den Speisesaal. Dort durfte sie sich dann selber von der guten Verpflegung überzeugen. 🙂 Ich lud sie nämlich zum Mittagessen ein!

Mittagessen im Speisesaal

Am Sonntag hat Christine in ihrem Blog über unser Treffen geschrieben. Wie es aussieht, hat es uns beiden sehr gut gefallen. 🙂

16 Kommentare zu „Besuch von ‚Deine Christine!‘

  1. Liebe Katrin,

    ich habe deinen Blog erst vor kurzem entdeckt, doch er hat sofort ein
    wahnsinniges Gefühlschaos in mir ausgelöst.
    Ich bin 2013 in ein Pflegeheim gestopft worden nachdem
    mehrere Schübe mich lahm gelegt hatten. Ich habe mich wieder aus dem Heim heraus
    gekämpft (wohne mittlerweile, alleine bzw habe in der
    eigenen Wohnung Assistenz), doch das ganze hat mich sehr geprägt. Ich
    dachte ich sei die einzige der das Leben auf die Art und Weise unter den
    Füssen weggerissen wurde. Ich würde mich sehr, sehr gerne mit dir austauschen, vielleicht auch mal
    einen Kaffee mit dir trinken und eine Runde quatschen.

    Vielleicht hast du ja Lust?

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