Kaffee-Trinken mit U. bei Büsch

Nachdem ich bereits am 15. April von meiner Zughilfe erzählt hatte, gab es jetzt wieder einen Ausflug mit U. zu Edeka und zu Busch.

Auslöser war, dass mich die laute Flurbeschallung mit „WDR-4-Musik“ zum Wahnsinn und in die Flucht trieb. 😱

Also rollte ich zu U.s Zimmer und fragte sie, ob sie Lust habe, mit mir zu Edeka und zum Kaffee-Trinken bei Büsch zu fahren. Ich würde sie auch wieder ziehen.

IMAG0155
Bäckerei Büsch bei Edeka

U. war begeistert und sagte gerne zu. 🙂

Ich wartete, bis sie sich ausgehfein gemacht hatte. Dann ging’s los.

mit Ute
Bild vom ersten Ausflug als Zughilfe, April 2015

Warum es drei Monate gedauert hatte, dass wir dies wiederholten, wussten wir beide nicht so wirklich.

Es war eine wilde, lustige Fahrt. Anschließend machten wir erst einige Besorgungen bei Edeka. Dann lud mich U. zu Kaffee und Teilchen ein.

Wir saßen dann wieder an dem selben Tisch wie im April und plauderten. Es war richtig schön. Vor allem auch, weil wir einander verstehen konnten, wenn es um die MS ging. Etwas, was mit Gesunden nicht so geht.

Als wir dann den Heimweg antreten wollten… REGNETE ES!!! 😱

Svenja Weidmann / pixelio.de
Svenja Weidmann / pixelio.de

Wir warteten also noch eine ganze Weile. Als es aber nicht aufhören wollte, starteten wir trotzdem. Wir wurden ziemlich nass. Aber wir konnten zu Hause ja die Kleidung wechseln und die Haare föhnen. Unserer guten Laune tat das trotzdem keinen Abbruch. Laut kreischend (U.; 😀 ) und konzentriert (ich; als Zugmaschine musste das sein!) fuhren wir lachend zum GTH zurück.

13 Kommentare zu „Kaffee-Trinken mit U. bei Büsch

  1. Hallo Katrin,
    müsst ihr also auch diese unerwünschte Schlager Musik über euch ergehen lassen!
    Das hat, glaube ich, noch keiner geblickt, vom Personal, dass man die Bewohner nicht über einen Kamm scheren kann.
    Das, was da heute läuft, kann man keinem älteren Menschen antun. Das ist schon Körperverletzung. Sehr oft bin ich auch auf die Barrikaden gegangen.
    Ich bin bei den Großeltern aufgewachsen, da kannte ich mich aus,, was diese Generation so hört.

    Der Ausflug, tja, Super Einfall, als Zugmaschine unterwegs. Hi hi.
    Hat trotz dem anschließenden Regen, doch gut getan, wie du ja geschrieben hast. Hauptsache, es war eine Abwechslung zum normalen Alltag, das ist es, was uns allen mal so gut tut. Einmal ausreißen, und mal nach eigener Art entscheiden. Ich beziehe mich auch hier wieder auf meine frühere Freundin, auch sie hat all das machen wollen. Wir sind öfters mal in die Pizzeria gegangen oder ins Café. Du glaubst nicht, wie überglücklich sie war, weil, alleine durfte sie nicht in die Stadt.

    Gruß!

  2. Das war bestimmt ein schönes Erlebnis!

    Und mich erinnert es mal wieder daran, wie sehr scheinbar ganz normale Tätigkeiten wie „mal eben zu Edeka und beim Bäcker was essen“ für andere Menschen einen Event-Charakter besitzen können. Das macht ein wenig demütig.

  3. Der Ausflug hat eurer Seele gut getan, auch wenns auf dem Heimweg geregnet hat. Mit dir als Lokomtive kommt U. dann auch ein Stück weiter weg. Hat sie keine Möglichkeit, auch einen elektr. Rolli zu bekommen?

  4. Guten Morgen Liebe Katrin,
    Gerne schreiben wir auch Kommentare, wenn Du die Initiative ergreifst, Dir und Anderen
    eine Freude bereitest.
    Dieser Ausflug mit Gesprächen tat sicher gut.
    Am Aprilausflug war ja besseres Wetter als Gestern.
    Es hat, wie Du schreibst der „Guten Laune“ nichts anhaben können.

    Ein Gutes Wochenende für Dich.
    Ulrich

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