Wer kennt Finn?

Letztens in der Nacht wurde ich wach und hörte eine männliche Stimme rufen:

„Fi-hinn… komm, Finn, komm… Fiiii-hiiinnnn… nun komm schon… lass uns nach Hause gehen!“

„Fiii- hiiinnn!!!“

„Nun komm schon, Katze….“

Aha! Nun wusste ich also, dass der Mann zu einer Katze sprach.

Am nächsten Morgen, hörte ich, wie sich tierliebe Bewohner und Angestellte über eine herrenlose Katze unterhielten, die vor dem Heim herumlief.

„Man müsste wissen, wem sie gehört.“

„Ja, genau, vielleicht ist sie ausgebüchst!“

„Wenn man nur wüsste, wie sie heißt… dann könnte man ein Such-Plakat basteln…“

Die Damen – ja, es waren nur Damen, die um das Wohl des Tieres besorgt waren – waren ganz betrübt.

Da meldete ich mich zu Wort und sagte: „Ich glaube sie heißt Finn.“

„Ach! Finn? Ein komischer Name für eine Katze…“, man schüttelte den Kopf.

„Wie kommen Sie da drauf?“, fragte eine Hauswirtschafterin.

Ich erzählte, was ich in der letzten Nacht gehört hatte.

„Und? War das die Katze?“, wurde ich gefragt.

„Das weiß ich nicht. Ich lag ja im Bett. Ich hörte nur, sah aber nicht was draußen passierte“, gestand ich.

„Ach so“, sagten die Damen enttäuscht.

Die Hauswirtschafterin blieb aber trotzdem am Ball: „Wir sollten Fotos von ihr machen… könnten Sie sie nicht mit Ihrem Handy fotografieren?“, fragte sie mich.

Gesagt getan. Wir begaben uns vor das GTH. Finn war da. Aber sie hatte sich unter einer Bank versteckt. Da konnte ich sie schlecht fotografieren.

versteckt
versteckt

Also machte ich mich erst einmal auf den Weg zum Supermarkt. Als ich zurück kam, war Finn besser zu sehen. Sie war nämlich von einer Bewohnerin mit Eis gefüttert worden.

Doch kaum war die Katze fertig mit dem Eis, verkroch sie sich wieder unter der Bank. Mist!

Aber dann bekam ich Hilfe von einer der Angestellten. Sie angelte sich Finn unter der Bank hervor und präsentierte mir die Katze für die Kamera.

Wenn irgendjemand die Katze wiedererkennt, der melde sich bitte an der Pforte des GTH.

14 Kommentare zu „Wer kennt Finn?

  1. Hallo Katrin, falls es jemandem vom Personal möglich sein sollte, wäre es eine gute Möglichkeit, wenn sich jemand vom GTH bei TASSO Tiernotschutz melden könnte. Wenn Finn gechipt (oder tätowiert, in den Ohren) ist, dann ist ein Wiederfinden von Tier und Herrchen schnell möglich. Tasso arbeitet kostenfrei und druckt bei Bedarf auch kostenfreie Plakate, etc. Vielleicht wäre das eine Idee, die umsetzbar ist, wenn Finn nicht schon längst wieder zu Hause ist. Ich wünsche es ihm! 🙂 Toll, wie Du Dich direkt einsetzt!

  2. Vielleicht ist die Katze ja über Tasso registriert. Einfach mal schauen ob sie in den Ohren eine Tätowierung hat oder beim Tierschutz/Tierarzt mal anrufen ob die schauen können ob sie gechippt ist.

  3. Schöne Katze! Als unser Kater vor Jahren mal entlaufen war, haben wir ein Foto an alle Bäume in der Nähe gehangen. Und als wir nach der Aktion nach Hause kamen, stand er vor der Tür 🙂 Habe dann alle Fotos wieder eingesammelt 🙂 Finn hat sich bestimmt verlaufen.

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