Frau K. isst wieder unten!

Gestern habe ich mich sehr gefreut! Frau K., die wochenlang wegen einer Bronchitis in ihrem Zimmer blieb, matt und entkräftet, hat es tatsächlich geschafft: sie isst wieder unten im Speisesaal mit uns!

Sie ist mit ihren 95 Jahren wirklich ein zäher Knochen!

Ich hatte echt zwischenzeitlich Angst, dass sie es nicht schaffen würde. Sie wird immerhin im August schon 96! Ich war nicht allein mit dieser Sorge. Ihre Tochter, die demnächst selbst ins GTH einziehen muss/will sprach ab und an mit mir, wenn sie kam, um ihre Mutter zu besuchen. Sie war voller Sorge.

Nun hat uns Frau K. eines Besseren belehrt.

Ich bin wieder hier / Westernhagen

11 Kommentare zu „Frau K. isst wieder unten!

  1. Klasse, liebe Katrin, freut mich für Frau K und für Dich ♥
    Meine Nachbarin von gegenüber ist stolze 93 Jahre und auch so ein Wunder: letztens zwei Wochen Grippe, jetzt fährt sie wieder flott mit dem Fahrrad zum Einkaufen, geht wieder mit ihrer „jungen“ 86 jährigen Freundin joggen und werkelt im Garten und hält ihre 3-Zimmer-Wohnung ganz alleine tip-top in Ordnung und noch so einiges. Aber in unserer „Witwenstraße“ gibt es so einige sehr aktive Damen, die alle weit über 80 sind! b das hier an der gesunden Dorfluft liegen mag?
    Hab‘ noch einen schönen Abend und sei ganz lieb gegrüßt von der ♥ Pauline <3

  2. Das liest sich doch gut.
    Macht Hoffnung auf ein Später und der Wunsch nach einer solchen Gemeinschaft
    wächst.
    Sich an den kleinen Dingen erfreuen .( Hat ja schon Dieter geschrieben)
    und die mit dem Herzen sehen..

  3. Du bist uns allen mit Deiner liebeswürdigen Art ans Herz gewachsen, Katrin. Ich glaube, dass es auch sehr, sehr viel Leute hier gibt – zu denen auch ICH gehöre – die nicht IMMER nur über Krankheiten reden und schreiben wollen, denn auch kleine Dinge, wie z. B. „Rührei und Bier“
    aber auch „Schach“, kann man GANZ groß rüberbringen, auch wenn sie im ersten Augenblick etwas unscheinbar wirken. Doch meistens verfehlst Du Dein Ziel nicht. Es ist auch immer schön, wenn der Name „Wuzelsepp“ fällt, ich muss dann immer lachen, ohne IHN auszulachen. Ich möchte mich noch bei Dir bedanken, dass Du mir die Angst genommen hast!

  4. Hallo Katrin,

    schön, dass es Frau K. wieder besser geht, dass sie wieder an der Gemeinschaftsverplegung teilnehmen kann.

    Das Leben ist ein Geschenk und man sollte nie die Hoffnung verlieren, auch im hohen Alter nicht. Solange wir das Leben spüren und wahrnehmen können, sollten wir uns an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen. Denn diese kleinen Dinge sind es, die das Leben ausmachen.

    Herzliche Grüße

    Dieter

  5. Hallo Katrin,

    man sieht also mal wieder, dass es nichts gibt, was es nicht gibt! Und schon das ist ein Grund, weiterzumachen. Wir – ich glaube viele von uns – wollen nämlich wissen, wie`s so läuft, weil wir sehr neugierig sind und natürlich auch gerne schreiben! DIR schreiben!

    Liebe Grüße,

    Rom

Kommentar verfassen