Bericht von Heiligabend 2014 im GTH

An Feiertagen verläuft der Alltag immer anders. Das ist bei uns im GTH auch so. Wenn dann gar mehrere Tage Feiertage sind, gerät alles ein wenig aus den Fugen.

Am 24.12. findet traditionell im GTH um 14.00 Uhr eine Christmette statt.

Programm

Dazu wird der gesamte Bereich Kapelle/Speisesaal/Seminarraum in einen großen Festsaal umgewandelt. Die Arbeiten dazu beginnen schon Tage zuvor. Es wird emsig dekoriert. Tische werden gerückt. Es wird gewienert und geschmückt. Die Spannung steigt.

Das Mittagessen wird an diesem Tag schon um 11.30 Uhr eingenommen.

Ab 13.00 Uhr geht das Personal in die ersten Zimmer, weckt verschlafene Bewohner und hilft ihnen, sich für die Christmette fertig zu machen. Dann werden die Bewohner nach unten in den Festsaal begleitet. Um 14.00 Uhr, wenn der Pfarrer kommt, soll alles bereit sein.

Es wird voll, denn nicht nur Bewohner und Angestellte, sondern auch Angehörige der Bewohner sind eingetroffen. Nichts für Klaustrophobiker.

Ich hatte meine ganze Familie eingeladen, dort mit mir Weihnachten zu feiern. So hatte ich also fünf Gäste! Da ich das vorher bei der Leitung der Hauswirtschaft angemeldet hatte, war das kein Problem. Uns wurde sogar ein eigener Tisch reserviert. DANKE!!!

Pfarrer Fricke-Hein erschien schon vor 14.00 Uhr und konnte dann recht pünktlich beginnen. Es war eine sehr schöne Zeremonie mit vielen Liedern, Lesung der Weihnachtsgeschichte durch  Herrn Blinzler, unseren Einrichtungsleiter, und zuletzt auch einer Predigt durch den Pfarrer. Es war ein rundes, stimmiges Programm.

Das fanden auch die meisten Bewohner. Man merkte es daran, dass sie es schafften, eine dreiviertel Stunde ruhig und aufmerksam zu bleiben.

Dann begann der gesellige zweite Teil des Nachmittags, die Weihnachtsfeier. Es gab Kaffee oder andere Getränke und Platten mit feinem Kuchen und Plätzchen.

Es wurde geplaudert. Geschenke wechselten die Hände. Fleißige Engel der Hauswirtschaft sorgten für Nachschub an Getränken und Kuchen, erfüllten Wünsche. Es war eine gute Stimmung im Saal.

Nachdem der erste Kaffee-Durst gestillt war, übernahm Frau Faust (Psychologin, Sozialer Dienst) die Moderation. Sie stellte einige Fragen: „Was gab es denn bei Ihnen an Heiligabend zu essen? Was haben Sie traditioneller Weise an diesem Tag gemacht?“, und ließ Bewohner Gedichte aufsagen. Die Bewohner waren interessiert und machten mit. Frau Faust hat eine wunderbare Art, mit den Bewohnern umzugehen!

Dann kam Frau Höbelt (Sozialer Dienst) mit ihrer Gitarre und forderte auf, Weihnachtslieder mitzusingen. Es wurden zwar Texthefte verteilt. Aber die meisten Senioren können die ganzen Lieder auswendig. Singen ist eine beliebte Beschäftigung der Bewohner!

Unterstützt wurden alle durch Herrn Rungelrath am Klavier und Herrn Krücker an der Klarinette.

Mittlerweile war es 16.00 Uhr  geworden und ich war vollkommen geschafft. Also begab ich mich auf mein Zimmer. Viele Bewohner feierten allerdings noch weiter bis 17.00 Uhr.

Es war ein wunderschöner Nachmittag. Viele Angestellte des GTH und ehrenamtliche Helfer, dazu die Musikanten machten den Heiligabend-Nachmittag zu einem erfüllenden Erlebnis.

Dafür bedanke ich mich

im Namen der Bewohner

und ihrer Angehörigen

ganz herzlich!

<3 <3 <3

Bilder werde ich nachreichen.

3 Kommentare zu „Bericht von Heiligabend 2014 im GTH

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