In der Not frisst der Teufel Fliegen!

Wir saßen am Mittagstisch im Speisesaal und warteten, dass das Hauswirtschaftspersonal seinen Platz draußen auf der Terrasse aufgab und uns die Vorsuppe bringen würde. Doch noch rauchten sie in Ruhe.

Frau W. sagte: „In der Not frisst der Teufel Fliegen!“, und kicherte.

Harald Wanetschka  / pixelio.de
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uschi dreiucker  / pixelio.de
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Das Personal erhob sich draußen. Es war bereits einige Minuten nach 12.00 Uhr. Langsam schlenderten sie durch den Saal in die Küche.

Frau W. wiederholte: „In der Not frisst der Teufel Fliegen!“, und kicherte.

Harald Wanetschka  / pixelio.de
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uschi dreiucker  / pixelio.de
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Wir – oder vielleicht nur ich, die älteren Bewohner hören schlechter – hörten es klappern. Suppen-  auf Untertassen…

„Ah“, sagte ich, „ich höre es klappern…“

Aber es verstrich weitere Zeit.

Frau W. tönte: „In der Not frisst der Teufel Fliegen!“, und kicherte wiederholt.

Harald Wanetschka  / pixelio.de
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uschi dreiucker  / pixelio.de
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Wir anderen warteten gespannt.

Dann… endlich… erschien das Personal mit den Suppentassen auf den Servierwagen.

„In der Not frisst der Teufel Fliegen!“, sang Frau W. kichernd.

Doch was wir dann serviert bekamen, vom Jungkoch gezaubert, war köstlich. Zucchini-Creme-Suppe. Köstlich!

Und bestimmt 1000 Mal besser als Fliegen. Aber wir sind ja auch nicht der Teufel. 😀

Warum frisst der Teufel Fliegen?

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