Terminverlegung erfolgreich!

Ich war immer etwas traurig, dass ich die Ausstellungseröffnung im eigenen Haus nicht miterleben würde. Ich habe nämlich Freitag vormittags 2 Therapie-Termine, die ich nicht ausfallen lassen möchte.

„Warum verlegst du die Therapie-Termine nicht einfach?“, fragte mich eine Bekannte.

„Ja, warum eigentlich nicht? Ich kann es doch mindestens versuchen“, dachte ich. „Ich kann ja eigentlich nur gewinnen oder alles bleibt wie es ist!“

Also fragte ich gleich heute morgen an der Anmeldung beim Therapie-Zentrum. Und siehe da: ich kann die beiden Termine auf Donnerstag verlegen! Juhu!!!

Kapitel 20 und 21 von Tom Sawyer

Nicht nur meine Zuhörer, auch ich brenne darauf zu erfahren, wie die Geschichte mit Tom Sawyer weitergeht. Daher habe ich schon wieder vorgelesen. Dieses Mal versammelten wir uns draußen auf der Terrasse des Wohnbereichs. So konnten uns „Waldorf und Statler“ nicht stören und ich sie nicht.

Kapitel 20

Hier gibt Tante Polly bekannt, dass  sie bei Frau Harper, Joes Mutter gewesen ist. Sie habe ihr erzählt, dass sie von Joe erfahren habe, dass Tom tatsächlich zu Hause war und gelauscht habe, was sie und Frau Harper gesprochen haben. Von wegen „Traum„!

Was Tom erst als besonders schlau und gerissen vorkam, ließ ihn sich nun ganz schäbig fühlen. Er war ganz geknickt. Natürlich glaubte ihm die Tante jetzt nichts mehr.

Auch nicht, als er erzählte, dass er gekommen war, um ihr eine Rinde zu geben, auf die er geschrieben hatte, dass sie Piraten geworden waren, aber dass sie wohlauf seien und sie sich nicht grämen sollte. Er wollte sie beruhigen. Dann habe er sie geküsst, als sie eingeschlafen war.

„Warum?“, fragte die Tante, „Warum hast du mich geküsst?“

„Na, weil ich dich lieb hab‘ und du im Schlaf geseufzt hast und ganz unglücklich aussahst!“, antwortete Tom.

Da war Tante Polly sprachlos. Eilig schickte sie Tom zur Schule. Doch sie konnte nicht umhin, Toms Jacke zu durchsuchen nach der Rinde, als er weg war. Als sie die Rinde tatsächlich fand, hätte sie ihm alles vergeben können!

Kapitel 21

Tom war ganz glücklich, als er zur Schule lief. Es war richtig und gut, dass er sich bei der Tante ausgesprochen hatte. Jetzt musste er nur noch die Sache mit Becky Thatcher gerade rücken. Er fand sie und plazte heraus, dass er sich bei ihr entschuldigen wolle, dass er so garstig gewesen sei. Er wolle ihr wieder gut sein und wolle nie wieder so gemein zu ihr sein. Ob sie jetzt wieder gut sein wolle?

Doch Becky nannte ihn Herr Thomas Sawyer und sagte, sie werde nie wieder mit ihm sprechen. Tom war sehr erstaunt und dann sehr wütend auf Becky.

Doch dann kam der Lehrer ins Klassenzimmer. Mr. Dobson hatte ein Geheimnis, dass die Schüler schon lange einmal lüften wollten. In den Pausen, wenn die Schüler still arbeiteten, nahm er ein Buch aus seinem Tisch, um darin zu blättern und zu lesen. Was hätten die Schüler gegeben, zu wissen, was in dem Buch stand!

Jetzt ergab sich die Situation, dass der Lehrer kurz die Klasse verlassen musste. Zufällig stand Becky ganz in der Nähe des Tischs von Mr. Dobson. Sie sah das Buch, nahm es an sich und blätterte es auf. Tom kam dazu und wollte auch einen Blick erhaschen. Becky wollte das Buch zurückziehen und da passierte es! Eine Seite zerriss!

Als Herr Dobbins zurückkehrte und das Malheur entdeckte, begab er sich auf die Suche nach dem Schuldigen. Er nahm sich die Schüler einzeln vor. Als dann zum Schluss Becky übrig blieb, sprang Tom auf und nahm die Schuld auf sich. Er bekam Prügel und Arrest. Doch Tom nahm es leicht. Er wusste, wenn er aus dem Arrest kam, würde Becky ihn erwarten und ihm wieder gut sein.

 

Zickenkrieg unter Seniorinnen

Manchmal kommt es mir vor, als ist es hier im Altenheim nicht viel anders, als in Schule oder Job.

Da stehen mir die Haare zu Berge, wenn ich, wie gestern morgen hören muss: „Ich bin heute extra später gekommen, um diesem falschen Gerede aus dem Weg zu gehen.“

„Ich dachte immer, die X. wäre die Schlimme…

„Aber die Y. ist fast noch schlimmer…

„Letztens gingen die beiden vor mir und blah-blah-blah…

pixabay.com – Geralt

„Ich höre für mein Alter noch ziemlich gut!“, sagte sie.

„Da war es ihnen wohl peinlich“, schloss sie

Warum macht man sich nur das Leben so schwer?! Es könne so gut sein.

  • Man wird hier gut versorgt.
  • Das Pflegepersonal tut was es kann trotz schwerer Arbeit und schwacher personeller Besetzung.
  • Das Hauswirtschaftspersonal ebenso.
  • Es wird immer versucht, auf die Wünsche der Bewohner einzugehen.

Es ist, wie oft im Leben: man macht sich das Leben selbst schwer!

Barbaras Freitags-Füller # 431

Ich habe auch heute Barbaras Freitags-Füller wieder ausgefüllt:

# 431 

6a00d8341c709753ef01156f545708970c

1.  Oh Mist,  ich baue langsam ab.

2.  Nun ja, dann sage ich mir: du wirst dieses Jahr immerhin schon 50 .

3.  Wollte ich nicht noch so viel sehen ?

4.   Gott sei Dank war ich vor der Multiplen Sklerose noch viel  unterwegs.

5.  Die Modesünde des Sommers  sind immer wieder weiße Socken in Sandalen .

6.   Ich habe schon länger keine mehr abbekommen:  Mückenstiche.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen solchen , morgen habe ich geplant, auszuschlafen und Sonntag möchte ich die Rhine Side Gallery in Uerdingen besuchen  !