Lösung – Wochenendrätsel – Scherzfragen (002)

Sitzgymnastik – Choreografie

Da der Seminarraum zur Zeit belegt ist, musste die Sitzgymnastik gestern in einem kleinen Teil des Speisesaals stattfinden. Die beiden Damen des Sozialen Dienstes, die die Veranstaltung leiteten, hatten sich gut überlegt, wie das am besten klappen würde. Wir saßen alle in einem Kreis und studierten zusammen eine Choreografie, also eine Abfolge von gymnastischen Übungen ein.

Frau Domke begann mit einer Übung für die Beine.

Dann folgte eine Übung für die Schultern.

Danach war der Hals dran.

Dann die Arme.

Nun wurden alle Übungen hintereinander durchgeführt und es kam eine weitere für die Beine dazu.

+ neue Übung für die Schultern

+ neue Übung für  den Hals

+ neue Übung für die Arme

Nun waren es schon 8 Übungen hintereinander. Natürlich gab es eine weitere Runde. Diese sollte jedoch eine der Teilnehmenden übernehmen. Und zwar eine etwas vorlaute Dame. Frau Domke lachte sich ins Fäustchen, als der erste Hänger kam, 😄 half dann aber weiter. Sehr geschickt hatte sie die Gymnastik kombiniert mit einer Übung für den Geist.

Nach der nächsten Runde war die Anzahl der Übungen um 4 weitere gestiegen. Doch bei 12 Übungen war noch längst kein Ende! Ich weiß nicht, auf welche Zahl wir zuletzt kamen. Doch um 7 Minuten vor Ende der Veranstaltung waren wir alle geschafft. Oder nur ich? Auf jeden Fall trat ich den Rückzug an. 😉

Doch es war eine wunderbare Sitzgymnastik! Es hat allen viel Spaß gemacht. Ich fand besonders gut, dass es eine Übung für Körper UND Geist war!

An der Bushaltestelle

Ha! Jetzt klappt es mit dem Rebloggen! Ich finde deine Einstellung super! deine Stimme angenehm! und die Aussicht traumhaft!

MS naiv - Leben mit meiner MS

…neulich… 🙂

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Mandalas

Gestern sprach ich den Bewohner, der die Mandlas koloriert beim Frühstück an. Ich bat darum, dass er sie mir zeige. Ich erzählte von meinem „Tagebuch über das Leben im GTH“, meinem Blog im Internet. Ich fragte ihn, ob ich seine Mandalas dort zeigen dürfe. Er war ganz stolz, strahlte über das ganze Gesicht!

Kurze Zeit darauf kam er an meinen Platz im Speisesaal und lud mich zu sich ein. Wenn ich wolle, könne ich gleich nach dem Frühstück mit ihm kommen.

So machten wir es. Hier ist meine Bilderausbeute:

Pfr. Fricke-Hein predigt über die Liebe

Heute hatten wir evangelischen Gottesdienst im Gerhard Tersteegen Haus mit Pfr. Fricke-Hein. Die Predigt traf bei mir wie so oft absolut ins Schwarze. Der Predigttext war aus dem 1. Korintherbrief, Kapitel 13, die Verse 1-13, „Das hohe Lied der Liebe„.

 

Hier steht das „Das hohe Lied der Liebe“ in der neuen Lutherbibel von 2017. Ich werde es kopieren und dazu schreiben, wann es den Nagel auf den Kopf in meinem Leben traf:

Lutherbibel 2017, © Deutsche Bibelgesellschaft

Das Hohelied der Liebe

131 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.

3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.

Alles, was ich konnte, jetzt aber nicht mehr kann, ist nicht mehr so wichtig. Denn die Liebe ist in mir und ich darf mit ihr arbeiten, zuhören, helfen, streicheln, Küsschen verteilen, anderen gut tun.

4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,

5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,

6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;

7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

Ich werde akzeptiert, so wie ich bin.

8 Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.

9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.

Alles was ich vor meinem Einzug ins Gerhard Tersteegen Haus hatte und konnte, war „nur Stückwerk“. Wenn ich es also „verloren habe“, ist das nicht so wichtig.

10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.

Das wird sich ändern, wenn das Vollkommene kommt.

11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.

Ja, das sollte so sein, ist auch so. Ein wenig „Kind“ habe ich mir erhalten. Doch das ist gut so

12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.

Irgendwann werde ich alles verstehen.

13 Nun aber bleiben Glaube JA, Hoffnung JA, Liebe JA! Das fühlt sich gut an!, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Und das wunderbare daran ist, sie ist da! In überbordendem Maß! Und ich kann wenig daran tun, dass es klappt. Mich trifft keine Schuld, wenn es schief geht, denn es wird gut werden!

Beschäftigungen und Hobbys

Im Heim wohnen heißt, vieles, was man früher gemacht hat, fällt weg.

Das sind zum einen lästige Aufgaben, wie

  • Einkaufen,
  • Kochen,
  • Wäsche waschen,
  • Bügeln,
  • Staubsaugen,
  • Aufräumen,
  • das Auto in die Werkstatt fahren zur Inspektion,
  • Reifenwechsel
  • Autowäsche
  • und, und, und…

Aber auch Aufgaben, die man gerne gemacht hat, fallen weg. Das ist altersbedingt, oder krankheitsbedingt. Keiner der Bewohner ist ganz freiwillig hier.

Trotzdem suchen die meisten Bewohner nach einer „sinnvollen“, „befriedigenden“ Beschäftigung im neuen, wahrscheinlich letzten Zuhause.

  • Manch einer liest unheimlich viel.
  • Einige Damen sind bei jedem Wetter an der frischen Luft. Je nach Fähigkeit Rollator schiebend zu Fuß oder mit Rolli rollend oder an einem schönen Platz im Rolli sitzend, genießen sie die frische Luft.
  • Einige Damen, wenige Herren handarbeiten, stricken, häkeln, quilten, malen, zeichnen oder malen Mandalas aus.
  • Ganz wenige sind mit Computer oder Tablet beschäftigt oder spielen mit dem Handy.
  • Viele schauen gerne und viel Fernsehen.

Eigentlich wollte ich über den neuen Bewohner schreiben, der ganz sorgfältig mit Buntstiften Mandalas koloriert. Dazu wollte ich jedoch ein paar Fotos von seinen Werken machen. Doch leider habe ich ihn gestern Nachmittag nicht mehr gefunden. Doch das hole ich noch nach. Er ist nämlich ganz stolz auf seine Bilder. Er brachte sie einmal mit herunter in den Speisesaal, um sie dort den Damen am Nachbartisch zu zeigen. Leider hatte ich da mein Handy nicht dabei.

Aber ich bleibe dran!

 

Wochenendrätsel – Scherzfragen (002)

Diese Fragen wuren uns in der Närrische Gruppe für Jüngere gestellt!