Zum Gottesdienst in die Markuskirche

Ich bekomme am eigenen Leib zu spüren, dass immer weniger Leute Interesse an christlichen Lehren und der christlichen Kirche haben. Somit gibt es immer weniger Mitglieder der christlichen (katholischen wie auch evangelischen) Kirchen. Daher fehlt den Kirchen mit jedem Kirchenaustritt auch Geld.

Dadurch hat längst nicht mehr jede Kirche auch ihren eigenen Pfarrer. Die Pfarrer betreuen immer gleich mehrere Gemeinden.

Die Lutherkirche hat in der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld-Süd die wenigsten jungen Mitglieder. Daher bekommt sie nach dem Wegzug von Pfarrerin Busmann keine neue Pfarrstelle. Dazu fehlt einfach das Geld. Jetzt findet nur noch ein Mal im Monat ein Gottesdienst in der Lutherkirche statt.

Also werde ich heute mit dem E-Rolli nach Krefeld-Fischeln zur Markuskirche fahren. Ich habe eine Probefahrt gemacht. Ich brauche eine halbe Stunde für den Weg. Da das Wetter mitspielt, werde ich dort hin rollen!

 

 

Wochenendrätsel – Märchenrätsel (001)

1) Wer war lange nicht beim Friseur?

 

2) Wo entscheidet ein Schuh über das Lebensglück?

 

3) Welche Band besiegt Kriminelle?

 

4) Wer sorgt für Ski und Rodel gut?

 

5) Wo entgeht ein pensionierter Pfeifenraucher knapp dem Tod?

 

6) Wo führt Tierquälerei zur Ehe?

 

7) Wo führt ein Arbeitsunfall zur Volksmüdigkeit?

 

8) Wo gibt es einen hungrigen Stimmenimitator?

 

9) Wo ist die Namensfrage lebenswichtig?

 

10) Wer kam vom rechten Weg ab?

 

11) Wer macht gute Tauschgeschäfte?

 

12) Welchen Lohn bekam einer der drei Brüder in dem Märchen „Tischlein deck dich“?

 

13) Wo hat sich im Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“, das Kleinste versteckt?

 

14) Woraus spann Rumpelstilzchen das Gold?

 

15) Welchen beiden wird Naschen beinahe zum Verhängnis?

 

16) In welchem Märchen täuscht ein ungelernter Kosmetiker sieben Kinder?

 

17) Wo ermöglichen gefiederte Helfer einer Spezialistin für Hülsenfrüchte einen Diskobesuch?

 

18) Wo herrscht eine Königin über rote Spielkarten?

 

19) In welchem Märchen geht es um den unbequemen Schlaf einer hochgestellten Königstochter?

 

20) Wo stellt eine Nachtarbeiterkolonne nach einem Unfall durch Sabotage die Arbeit ein?

 

gefunden bei www.raetselstunde.de

Barbaras Freitags-Füller #485

Freitags-Füller 485

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17. August 2018

Freitagsfüller

1.   Eigentlich müsste ich  meine roten Sommerschuhe putzen .

2.   Es kann sehr angenehm in der Mitte sein, oder bedrohlich. Z.Bsp. in der Mitte von Freunden (angenehm) oder in der Mitte von Rowdys, die einen überfallen (unangenehm). Mittlerweile kann ich es auch unangenehm finden, in der Mitte von Freunden zu sein, die von tollen Dingen erzählen, die sie gemacht haben die ich aber niemals mehr werde machen können. (Eifersucht und Neid lassen grüßen.)

3.   Unter dem Tisch möchte ich allerdings nie sitzen müssen .

4.  Da kann ich genau so gut im Rolli sitzen bleiben.

5.   Solange noch Sommer ist  werden ständig lästige Wespen da sein .

6.   Sie lieben vor allem auch meinen Lieblingskuchen. Gestern hätte ich fast eine von ihnen verschluckt. Ich habe sie wohl mit dem Rest des Bieres in mein Glas geschüttet und sie nicht gesehen. Ich habe sie sofort ausgespuckt. So hat sie nicht viel Zeit gehabt, mich zu stechen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett , morgen habe ich geplant, vormittags und nachmittags jeweils anderen Besuch zu empfangen und Sonntag möchte ich zum ersten Mal in die Markuskirche zum Gottesdienst zu rollen. Denn im GTH und auch in der Lutherkirche werden keine Gottesdienste gehalten !

Sitzgymnastik mit Musik

Ich stelle fest, ich schreibe recht oft über die Sitzgymnastik. Aber es ist auch interessant, dass dort ganz oft wieder neue Impulse gesetzt werden.

Wenn man bei schönem Wetter im Garten auf der Terrasse sitzt, bekommt man oft mit, was die Leute in der Tagespflege machen, denn sie sind oft draußen aktiv. Letztens sahen einige Bewohner, dass die Tagespflege Gymnastik zu einem Lied machte. Es sah nach viel Spaß aus, kombinierte es doch zwei sehr beliebte Freizeitangebote: Gymnastik und Musik!

Den Wunsch, das auch in der Sitzgymnastik einmal zu machen, scheinen einige Bewohner bei der Sitzgymnastik geäußert zu haben. Frau G.K. vom Sozialen Dienst hat tatsächlich das Lied gefunden und so machten wir Montag Gymnastik mit Musik. Keine Musik aus der Konserve – Frau G.K. mit ihrem kölschen Humor sang! Klasse!

Hier ist das Gymnastiklied. Ich ließ es mir von der Tagespflege kopieren. :

Gymnastiklied – Text von der Tagespflege des GTH

Hören Sie das auch?

Frau Mt. ist schon 98 Jahre alt. Langsam überfordert sie das alltägliche Leben.

Als ich heute morgen zum Frühstück nach unten fahren wollte, sah ich sie. Sie war angezogen, als müsse sie zu irgendeinem auswärtigen Termin. Unruhig und wachsam ging ihr Kopf nach links… nach rechts… nach links… als suche sie jemanden.

„Guten Morgen, Frau Mt.“, sagte ich, „Suchen Sie irgendetwas?“

Ihr Kopf ging suchend nach links… nach rechts… nach links… Dann vernahm sie meinen Gruß und sie sah mich an. „Hören Sie das auch?“

„Was? Was soll ich hören?“, fragte ich sie.

„Ach, das sind doch alles Verbrecher hier! Kürzlich hat man mich wieder bestohlen…“, sie schüttelte den Kopf und umklammerte ihre Handtasche ganz fest. Die hatte die Dame natürlich auch dabei.

Ich fuhr in Richtung Pflegestützpunkt. Dort saß der Wohnbereichsleiter und stellte die Tabletten für die kommende Woche.

„Hat Frau Mt. einen Termin? Wird sie abgeholt? Oder kann ich sie mit nach unten zum Frühstück nehmen?“, fragte ich ihn.

Matt lächelte er, schüttelte den Kopf bei den ersten beiden Fragen, nickte zustimmend zur letzten. Dann widmete er sich weiter den Tabletten. Es war klar, er wollte momentan nicht gestört werden.

Ich rollte zurück zur alten Dame und sagte: „Na, dann kommen Sie mal mit. Wir fahren nach unten zum Frühstück!“

„Nein… nein… nicht nach unten… gleich kommen die Kinder und dann wollen wir feiern“, murmelte sie und hielt sich an ihrer Handtasche fest.

„Aber eine Tasse Kaffee können wir noch trinken“, meinte ich.

Ich drückte die Ruftaste am Aufzug. Die Tür öffnete sich und wir beide fuhren nach unten. „Ach… ich bin zu alt“, sagte sie nur.

Ich nahm sie unten im Speisesaal mit ans Buffet. Auf Nachfrage, was sie essen wolle, füllte ich ihren Teller und setzte ihn an ihren Platz. Kaffee goß sie sich alleine ein und begann ihr Frühstück.

Jetzt konnte ich mich um mein Frühstück kümmern.

Rasch kam sie mit ihrem Rolli wieder an meinen Tisch. „Ach, ich hatte gar keinen richtigen Hunger. Ich konnte nur eine halbe Scheibe Brot essen. Aber den Kaffee habe ich getrunken!“, sagte sie mir. Dann verließ sie den Speisesaal wieder.