Barbaras Freitags-Füller # 431

Ich habe auch heute Barbaras Freitags-Füller wieder ausgefüllt:

# 431 

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1.  Oh Mist,  ich baue langsam ab.

2.  Nun ja, dann sage ich mir: du wirst dieses Jahr immerhin schon 50 .

3.  Wollte ich nicht noch so viel sehen ?

4.   Gott sei Dank war ich vor der Multiplen Sklerose noch viel  unterwegs.

5.  Die Modesünde des Sommers  sind immer wieder weiße Socken in Sandalen .

6.   Ich habe schon länger keine mehr abbekommen:  Mückenstiche.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen solchen , morgen habe ich geplant, auszuschlafen und Sonntag möchte ich die Rhine Side Gallery in Uerdingen besuchen  !

Kapitel 19 von Tom Sawyer

Mir scheint, wenn ich nicht blogge lese ich vor. Besonders in diesen heißen Sommertagen bin ich wenig draußen. Auch die anderen Bewohner halten den Ball flach. So kam es, dass ich vorgestern weiter von Tom Sawyer vorlas.

Meine Stammzuhörerin ist und bleibt Frau M.. Sie ist auch meistens oben im kleinen Speisesaal zu finden. Oder sie rollt über die Gänge oben. Daher traf ich Frau M. vorgestern, als ich zum Stützpunkt rollte.

Ich blickte sie an und fragte: „Soll ich weiter vorlesen?“

Ihre Augen strahlten und sie nickte ganz wild und bejahend.

Ich holte meinen Kindle, bat eine Schwester, Frau M. weiter in den Saal hinein zu schieben und das TV auszuschalten. Dann ging es los.

Kapitel 19

Das 19. Kapitel ist ein sehr langes. Es handelte davon, wie Tom von seiner Tante Polly wieder willkommen geheißen wird. Aber sie fragt ihn auch, warum er sich nie bei ihr gemeldet habe. Damit hätte er ihre Qual lindern können. Wenn sie gewusst hätte, dass er nicht ertrunken sei, dann … ob er denn nie daran gedacht hätte, sie zu informieren …

Tom fühlte sich schuldig. Er hatte nie daran gedacht.

Die Tante konnte nicht fassen, wie jemand so egoistisch sein kann. Hatte er nicht wenigstens an sie gedacht???

Tom fühlte sich sehr unwohl, als er das hörte.

Dann fiel ihm plötzlich ein, wie er Tante Polly besänftigen konnte! Er erzählte ihr, er habe von ihr geträumt! Was Tom dann tat, war nicht sehr edel. Er erzählte von seinem Besuch nachts, als habe er ihn geträumt.

Die Tante hing förmlich an Toms Lippen und war sehr erstaunt, dass der Junge Dinge geträumt habe, die wahr waren und die er nie und nimmer wissen konnte.

Eigentlich war Tom ein gerissenes Schlitzohr. Aber die Tante war besänftigt.

In einem zweiten Teil des Kapitels auf dem Kindle ging es um Kinder und die Ränke, die junge Verliebte schmieden. Tom liebt Becky (Rebecca Thatcher), sieht sie aber mit einem anderen Jungen, mit Alfred Tempel zusammen. Als Rache wendet er sich Anny Lorenz zu. Und fertig ist das Drama.

„Kinder, Kinder!“, will man rufen, „Macht euch das Leben doch nicht so schwer!“

Frau M. war ganz hin und her gerissen. Sie amüsierte sich sehr über die Kinder und ihren Herzschmerz.

Die beiden Bewohnerinnen, die oft Unruhe stiften wenn ich vorlese, blieben ihrer Rolle treu und kommentierten lautstark mein Vorlesen.

 

Frau A.: „Mein Gott, was redet die aber laut!“

Na klar, ich versuchte doch „Statler und Waldorf“ zu übertönen!

Frau D.: „Das klingt, als ob sie ein Buch vorliest.“

Gut erkannt! Und „Statler und Waldorf“ waren einfach nur eifersüchtig, dass keiner ihnen vorliest.

Logopädie liefert mir neue Vorlese-Ideen

Ein Mal wöchentlich gehe ich zur Logopädin hier im Haus.

Was ursprünglich als Versuch gestartet war, die „haarigen“ Gefühle im Mund- und Rachenraum los zu werden, hat mir schon in vielen Dingen geholfen, was Missempfindungen dort angeht.

Es sorgt auch dafür, dass ich mir nicht mehr so oft auf Zunge und Lippen beiße.

Oft liefert es mir auch Ideen für die Wochenendrätsel. 😉

Nun hat es mir auch eine Idee gegeben, was ich als nächstes Buch vorlesen könnte!

Die Logopädin bearbeitet nicht nur Zähne, Zunge und Gaumen mit Zahnbürsten, Spateln, und Saugschlauch oder anderen Saugpfropfen.


Ab und zu muss ich schon mal etwas vorlesen. Gestern war es ein Blatt von Michael Endes „Momo“. Es ist schon lange her, dass ich das Buch gelesen habe. Aber es hatte mich ganz schnell wieder in seinen Bann gezogen. Das Buch muss ich kaufen für den Kindle! Vielleicht taucht es aber auch auf in dem Newsletter von lesen.net . Ich halte euch auf dem laufenden.

 

Kapitel 17 und 18 von Tom Sawyer

Die Zeit der großen Hitze lag erst einmal hinter uns. Es war sogar richtig kalt geworden. Samstag war es kalt und grau. Nun hatten wir wieder das richtige Vorlesewetter. Viele der Bewohner meines Wohnbereichs hatten sich im kleinen Speisesaal des WB eingefunden. Sie hörten Radio, sprachen miteinander, lasen, schlummerten. Es war ein e müde Truppe.

Da war ich ein gern gesehener Gast, als ich mit meinem Kindle erschien und fragte, ob ich weiter von Tom Sawyer vorlesen sollte.

Jeder nahm seine Position ein. Ich stellte das Radio aus (es lief über den Fernseher). Nahm meinen Kindle und suchte das 17. Kapitel.

Frau D. und Frau A. setzten eine jede ihren lautstarken Monolog fort. Ich versuchte dagegen anzulesen. Ganz schön anstrengend!

Frau Kp. und Frau L. öffneten ihre Augen und wandten sich mir zu, um zu lauschen.

Frau M. freute sich. Das konnte ich sehen!

Frau Kh. rollte mit ihrem Rolli quer durch den Raum. Sie sah mich an.

„Möchten Sie auch erfahren, wie es mit den Lausebengel weitergeht?“, fragte ich sie.

„Nääh!“, antwortete sie laut und rollte zur anderen Seite des Raumes wieder raus.

Nachdem alle ihren Platz gefunden hatten, fing ich an:

Kapitel 17

Die 3 Freunde (die Piraten) waren immer noch im Exil. Da gab es nachts ein großes Unwetter. Strömender Regen durchnässte alles. Blitze zuckten über den Himmel, schlugen krachend in den alten Sycamore (Bergahorn) ein. Der brannte daraufhin, trotz Regenfluten. Ein krachender Donner jagte den nächsten. Es war zum Fürchten!

Als das Unwetter endlich ein Ende fand, waren die Jungen pitschnass und verängstigt. Da sie keine Vorsorge gegen Regen getroffen hatten, stellten sie fest, dass das Feuer wo sie sich immer gewärmt und wo sie gekocht hatten, gelöscht war. 😦

Doch dann stellten sie fest, dass das Feuer den Sycamore erfasst hatte und dort noch eine kleine Stelle glimmte. Sie schafften es also tatsächlich, das Feuer wieder in Gang zu bringen. So konnten sie sich wärmen und trocknen.

Als der Morgen erwachte und mit ihm die Sonne, wurden sie so müde, dass sie einschliefen.

Wieder wach, überkam sie das Heimweh erneut. Um dem entgegen zu wirken, entschied Tom, dass aus den Piraten wieder Indianer werden. Nach den Indianerspielen musste die Friedenspfeife geraucht werden, da sie doch verfeindete Stämme gespielt hatten. Das Rauchen klappte auch schon viel besser und ohne Übelkeit. Sie waren mächtig stolz!

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„Damit ist das 17. Kapitel fertig“, sagte ich, „wollt ihr noch mehr hören? Soll ich das nächste Kapitel auch noch lesen?“ Frau M. nickte ganz wild und flüsterte: „Jaaa!!!“

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Kapitel 18

Im 18. Kapitel wird von der Trauer der Familien und Freunde der drei Ausreißer berichtet. Auch Becky Thatcher vermisst Tom sehr. Am Sonntag nach der Sonntagsschule gab es einen Trauergottesdienst für die Jungen.

Toms großer, geheimer Plan war es gewesen, still und heimlich zurückzukehren und dann auf der Empore der Kirche versteckt dem eigenen Trauergottesdienst beizuwohnen.

Doch dann marschierten die drei Lausebengel auf dem Mittelgang in die Kirche herein.

Alle freuten sich sehr, dass die Totgeglaubten wohlauf wieder da waren. Es gab ein lautes Hallo, viele Umarmungen und Küsse. Da konnte man den Burschen nicht böse sein.

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„So“, sagte ich, „jetzt ist aber erst mal Schluss mit Vorlesen für heute! Jetzt haben wir die erste Hälfte des Buches geschafft, 18 Kapitel! Es gibt insgesamt nämlich 36.“

„Vielen Dank!“, sagte Frau L..

Großes Akkordeonkonzert 2017


Gestern  Nachmittag waren die Musiker des Hobby-Orchesters des  Akkordeon Orchester 1957 St. Tönis e.V. im Gerhard-Tersteegen-Haus und haben für uns gespielt. Das ganze wurde wieder sehr kurzweilig vom Dirigenten Carsten Kalkmann moderiert.

Die Bewohner waren sehr zahlreich unten im erweiterten Speisesaal erschienen. Da das Hobby-Orchester regelmäßig bei uns auftritt, wissen die meisten von uns welche Leckerbissen uns dort präsentiert werden. Schon Tage vorher war es DAS Thema unter den Bewohnern.







Da zur Zeit ja Sommerferien sind, waren viele Orchester-Mitglieder schon im Urlaub. Daher musste das Hobby-Orchester auf einige Musikstücke verzichten. Doch das fiel uns gar nicht auf. Es war ein hervorragendes Konzert und hat uns restlos begeistert!