Sonntags im Café

Diese wunderschön geschriebene Geschichte passt sehr gut zu meinem Blog aus dem Altenheim!

Klatschmohnrot - von Tag zu Tag

IMG_5592Sonntags im Café

Lieber Frank,

es ist Sonntag und wieder sitze ich in unserem Café. Ich habe mir ein Stückchen Käsekuchen bestellt und einen Kaffee mit Milchschaumwölkchen. Es ist Oktober. Der Herbst zeigt sich in seinen herrlichen Farben, die gerade von der Sonne ins rechte Licht gesetzt werden. Ich schaue aus dem Fenster und denke an dich.

Es geht mir gut heute, denn gestern haben mich die Kinder besucht und wir hatten einen schönen Tag. Ich habe die Gesellschaft genossen und als am Abend alle wieder nach Hause fuhren war ich erschöpft, aber glücklich.

Du weißt ja noch gar nicht, dass Linda wieder schwanger ist. War das eine Freude, als sie es uns erzählte. Endlich wird Henry ein Geschwisterchen bekommen und ich werde zum zweiten Mal Uroma. Ich empfinde es als ein großes Geschenk, dass ich das erleben darf.

Am Tisch nebenan sitzt das Paar, das schon immer da war…

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Wochenendrätsel – Verdrehte Buchstabenkombinationen – Tiere

Bevor ich gleich zu Bett gehe, will ich noch das neue Rätsel vorbereiten. So soll es Samstag früh für euch erscheinen. Es sind verdrehte Buchstabenkombis, Schüttelwörter. Hierbei handelt es sich um Tiere.

Viel Spaß!

Barbaras Freitags-Füller #435

18. August 17

Engel auf Erden

… gibt es mehr als man denkt! Es gibt sie wirklich, die lieben Menschen, denen man ab und zu im Alltag begegnet, die einem ganz selbstlos helfen, ohne dafür einen Gegenwert zu erwarten.

Ich habe zum Beispiel einen Engel, der zu mir an den Frühstückstisch im Speisesaal kommt und mir Kaffee eingießt. Sie hatte es mir irgendwann einmal angeboten. Als ich mich bedankte, sagte sie zu mir: „Gerne! Und gerne wieder. Sie müssen nur ein Wort sagen!“

Doch mittlerweile brauche ich nicht einmal mehr etwas zu sagen. Wenn sie mich morgens in den Speisesaal kommen sieht, springt sie eifrig auf und gießt mir den Kaffee ein, noch bevor ich den Tisch erreicht habe.

Ich finde das so lieb, so aufmerksam, dass ich sie einfach mal knuddeln musste.

„Das musste einfach mal sein!“, sagte ich und bedankte mich.

Die Umarmung wurde erwidert.

„Ach, das brauchen wir doch alle mal!“, meinte sie und drückte mich noch einmal.

Wie Recht sie doch hat!

Weltknuddeltag, 21.01.

Ohne Berührung kann ein Mensch nicht leben

Vorsorgevollmacht

In letzter Zeit fahren meine Gedanken in meinem Kopf Karussell. Ich merke, dass meine Eltern, die bisher alles Mögliche für mich geregelt haben, eben auch älter werden. Es wird nicht mehr lange dauern und es wird sie überfordern die Dinge für mich zu regeln.

Bei Einzug ins Heim habe ich mit Hilfe des Sozialdienstes des GTH eine Patientenverfügung erstellt. Allerdings wird sie nur etwas wert sein, wenn ich auch eine Vorsorgevollmacht erstellt habe.

So schlage ich mich nun also mit den Gedanken daran herum. Ich denke es ist gut, sich damit zu beschäftigen, solange man geistig fit ist und seinen Willen dazu noch äußern kann.

Ich habe zu diesem Thema ein aktuelles (vom 27.03.2017) Video vom ZDF WISO-TIPP gefunden, das ich sehr gut finde:

Vorsorge und Patientenrechte auf der Seite des BMJV (Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz)

Kapitel 28 und 29 von Tom Sawyer

Wir kommen weiter mit Tom Sawyer! Gestern las ich die Kapitel 28 und 29 vor.

Tom quälen auch nachts noch die Erlebnisse des letzten Tages. Am nächsten Morgen hofft er, dass er das alles nur geträumt habe. Um das abzusichern geht er in der Früh zu Huckleberry Finn.

Doch sein Freund Huck konnte ihn da nicht trösten. Das war kein Traum. Sie hatten das wirklich erlebt. Sie hatten tatsächlich den Schatz gesehen und waren dann dabei von Indianer Joe ertappt worden.

Huck hatte wirklich geträumt, von dem grünäugigen Spanier, wie er auf ihn losging. Der Henker solle ihn holen, meinte Huck.

Nicht holen, finden sollten sie ihn und damit das Geld, meinte Tom.

Doch Huck meinte ganz ängstlich: „Lieber nicht! Mich würd’s schütteln, wenn ich ihn wieder zu Gesicht bekäme.“

Da war Tom mutiger. Dann würde er es eben alleine tun. Huck solle nur Schmiere stehen und im Bescheid sagen, wenn sich der Kerl dem Haus näherte. Das Haus, wovon er überzeugt war, dass es das war, wo Joe den Schatz versteckt hatte.

Da Tom Huck davon überzeugen konnte, dass es nachts so dunkel sei, dass Joe Huck nicht sehen könne, erklärte sich Huck dazu bereit, Schmiere zu stehen.

Dann begann die Zeit des ängstlichen Wartens. Einige Tage war es nicht dunkel genug. Daher erschien Joe auch nicht. Doch dann gab es endlich eine Nacht, in der es dunkel genug war. Und siehe da, Joe erschien tatsächlich! Also rief Huck Tom und der erschien mit einer Laterne und einem großen Tuch, unter dem er das Licht der Laterne versteckte.

Nun betrat er den Rasthof, den Joe betreten hatte. Er ging zu dem Zimmer, in dem er Joe vermutete und versuchte die ganzen Schlüssel, die er mitgebracht hatte. Er hoffte, dass irgendeiner die Tür öffnen würde.

Das alles nahm ziemlich viel Zeit in Anspruch. Huck wartete bang draußen. Er wollte schon nachsehen, ob Tom nicht doch etwas schreckliches zugestoßen sei, da stürzte Tom zur Tür hinaus. Er war nämlich in das Zimmer gekommen. Die Tür war gar nicht abgeschlossen. Und da lag Indianer-Joe hinter der Tür und schlief seinen Rausch aus!

Nachdem die beiden Freunde in einer unglaublichen Geschwindigkeit weit genug weg gerannt waren, nahmen sie sich vor, den Schatz zu holen, wenn Joe nicht in dem Zimmer sei.

Librivox Free Audio Books: Die Abenteuer Tom Sawyers

Die Prinzessin und ihre Zofe

Wer mag das wohl sein?

Die Prinzessin… ist natürlich Frau Ga. an unserem Tisch, mittags im Speisesaal. Wir haben sie so getauft, weil sie immer sagt: „Also ICH habe das früher ganz anders gemacht.“ Sie hat früher die dicken Bohnen sogar geschält! 😂

„Und? Wie schmeckt es Ihnen?“, fragt Ute regelmäßig.

Die Prinzessin pickt mit ihrer Kuchengabel (die normale Gabel ist für sie „eine Mistforke!“ und einfach viel zu groß) auf ihrem Teller herum, zuckt mit den Schultern und rollt mit den Augen. Dann sagt sie: „BÄHH!“ und streckt ihre Zunge raus.

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Ich lache. Da kichert Frau Ga. dann auch. Zuletzt lacht sie ganz breit und herzlich!

Fragt ihr euch, warum und wer ist die Zofe?! Nun, die Zofe der Prinzessin bin ja ich. Denn ich helfe ihr gerne, Platz zu nehmen und binde ihr dann den Kleiderschutz um.

„Das müssen sie aber nicht!“, sagt sie dann jedes mal zu mir.

„Ich weiß! Ich vielleicht nicht, aber ihre Zofe schon! Das gehört zu ihren Aufgaben!“, antworte ich jedes Mal. Dann zieht Frau Ga. ihre Schultern hoch und lacht ganz verschmitzt. ☺️

Ich habe sie richtig lieb! ❤

 

Zofe – Wiki